Staatl. und private Schulen

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Vorname:
Felix
Alter:
16
aus:
Öschelbronn
war:
2014 für ein Schuljahr in San Martin, Mendoza, Argentinien
Schultyp:
Staatliche Schule
Kontakt:
ferflixt@gmx.de

Hier der Bericht von Felix:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Argentinien und Deutschland?

Die Menschen, die Kultur und natürlich die Sprache.

Ich glaube es gibt nicht viele Länder, in denen einem die Menschen so offen und herzlich begegnen wie in Argentinien, ich wurde in meiner Familie direkt als eigener Sohn aufgenommen.

Es ist nicht ein wahrer Kulturschock, wo man sagt hier ist gar nichts wie zu Hause, aber man merkt schnell die Unterschiede, wie z.B. das sehr fleischlastige Essen, das Siesta schlafen und das Mate trinken, insgesamt würde ich es alles als ein bisschen entspannter sehen, ohne so viel Druck! Und zu allerletzt natürlich die Sprache, die man - ob man sie davor schon konnte oder nicht - nun nahezu perfekt beherrscht!

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An mein Dorf, mein neu gewonnenes Zuhause, wo ein Großteil meiner Freunde und meine Familie leben und danach an wohl eines der schönsten Naturschauspiele der Welt "Las Cataratas del Iguazu" (Die Iguazu-Fälle)

Was hat dir besonders gut gefallen?

DIE MENSCHEN und die Natur.

Das was diesem riesigen und wunderschönen, natürlichem Land seinen Charakter gibt sind die Menschen, die immer freundlich und gut drauf sind und immer offen für "Neue".

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Alle wollen einen kennen lernen und ihn der ersten großen Pause wirst du (vorallem von Mädchen;)) umringt sein, du wirst sofort auf alle möglichen Feiern eingeladen, dir bleibt gar nix anderes übrig als die Leute kennen zulernen :)

Mein typischer Schultag sah so aus, das um 8 die Schule mit dem Akt (ein Akt indem man ein Gebet spricht und die argentinische Flagge gehisst wird) beginnt, dann gehen alle in die Klassen und der Unterricht beginnt und um 13:30 ist der Unterricht zu Ende und dann gibt es 2mal wöchentlich mittags Sportunterricht. Insgesamt darf man in der Schule 15mal unentschuldigt fehlen (was die Argentinier voll ausnutzen) danach muss man eine Monatsrate zahlen oder man wird der Schule verwiesen.

Ich war auf der Privatschule San Vicente de Paul in San Martin, Menodza.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Ich lebte bei einer Gastfamilie, zum einen lief der Fernsehr den ganzen Tag und der Mittelpunkt des Hauses war nicht das Wohnzimmer, sondern die Küche, wo man sich die meiste Zeit aufhielt!

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich hatte das große Glück in einer Familie zu wohnen, die ein Art Bar hatte - in der habe ich abends immer meine Zeit mit meinen Freunden und Brüdern verbracht! Die meiste Zeit spielten wir Truco, ein Kartenspiel das extrem viel unter den Jugendlichen gespielt wird! Sonst trifft man sich viel mit Freunden bei sich oder ihnen zuhause.

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