High School

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High School Schulaufenthalt in Sydney
  • tolles Angebot im Bereich Kunst, Musik, Theater, Tanzen
  • coole Metropole, Wassersport, Segeln, Surfen
ab 9.180 €

Sydney

In Sydney kooperieren wir mit mehreren High Schools, die alle mit fantastischer Lage bestechen: urban UND strandnah! Die Schulen liegen nördlich und südlich der City, in den Bezirken Northern Beaches und Cronulla. Es ist wirklich paradiesisch, in Sydney zur Schule zu gehen, denn hier hast du beides: life on the beach und eine super coole Metropole gleich nebenan. Die Schulen, mit denen wir in Sydney kooperieren, unterscheiden sich nach Fächerschwerpunkten, möglich sind auch so tolle Fächer wie Fashion Design oder Performing Arts. Informationen zu den einzelnen Schulen und dazu, wo sie ihre Stärken und Schwerpunkte haben, findest du unter dem Reiter 'Schule und Ort'. 

Steckbrief

Schulort
Sydney, New South Wales, Australien
Schultyp
Staatliche Schule mit Wahl
Schulart
Tagesschule mit Gastfamilie
IB möglich
nein
Bilingual
nein
Fremdsprachen
Deutsch
Englisch/FS
Französisch
Italienisch
Japanisch
Fachbereiche mathematisch / naturwissenschaftlich / IT
geisteswissenschaftlich
sportlich
musisch-künstlerisch
Wirtschaft
Größe
ca. 700 - 850 Schüler, je nach Schule
Unterbringung
Gastfamilie mit Einzelzimmergarantie; Vollpension
Altersstufen
14 - 19 Jahre
Schuluniform
ja

Schule und Ort

Die Metropole Sydney ist die älteste und mit ca. 4,4 Millionen Einwohnern auch die größte Stadt Australiens. Stellvertretend für das Bild der lebendigen Hauptstadt des Bundesstaates New South Wales sind nicht nur das Sydney Opera House und die Harbour Bridge, sondern auch die unzähligen tollen Strände, allen voran die berühmten Surfstrände Bondi und Manly Beach. Das Klima in Sydney ist gemäßigt, was den Aufenthalt hier ganzjährig angenehm macht.

Die Schulen, die wir im Rahmen dieses Programms anbieten, liegen in den hübschen Vororten nördlich und südlich der City, unweit der Strände. Die Wohngegenden Northern Beaches im Norden und Cronulla im Süden der CBD bieten sich für einen Schulaufenthalt in Sydney besonders gut an, da sie urbanes Leben und Strandkultur vereinen. Die Vororte sind jeweils wie eine eigene Stadt in sich - dort gibt es alles, was man zum Leben braucht: Einkaufsmöglichkeiten, Fitnesscenter, Strände, Bars, Restaurants und Kinos, so dass viele Bewohner sich gar nicht unbedingt die Mühe machen, in die Innenstadt zu fahren. Wenn man aber doch einmal intensiver das Flair der internationalen Metropole schnuppern möchte, dauert es mit dem Bus jeweils etwa eine Stunde in die City. 

Im Folgenden stellen wir dir einige Schulen vor. Sollte noch nicht die Richtige für dich dabei sein, können wir dir gerne noch weitere Schulen empfehlen.

Barrenjoey High School, ca. 750 Schüler
Fremdsprachen: Französisch, Deutsch

Die nördlichste der staatlichen Schulen liegt spektakulär schön am Ende der Landzunge, die die Tasmanische See vom Pittwater genannten Gewässer trennt. Das Grundstück der Schule ist traumhaft gelegen, fast direkt am Strand einer kleinen Bucht. Vom weitläufigen, grünen Schulgelände aus kann man sogar das Wellenrauschen hören. Die Barrenjoey High School blickt auf eine lange Tradition vor allem in der akademischen Ausbildung ihrer Schüler zurück. Fotografie und die Künste (allen voran Musik) sind ebenfalls starke Gebiete der Schule. Ihre Lage prädestiniert sie für Wassersportaktivitäten. Inmitten einer grünen Umgebung mit den Stränden vor der Tür ist die Lernatmosphäre hier sehr angenehm. Die Barrenjoey High School ist eine der beliebtesten Schulen im Programm; demzufolge ist eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

Hier findest du das Factsheet der Schule.


Cronulla High School, ca. 700 Schüler
Fremdsprachen: Japanisch

Die Cronulla High School liegt in einem wohlhabenden Vorort von Sydney, etwa 1h südlich vom CBD. Von hier sind es nur ein paar Minuten zu den traumhaften Stränden der Gegend. In der Nähe gibt es ein großes Shopping Centre mit Unmengen an Shops und Kinos, so dass man auch vor Ort alles findet und gar nicht in die City fahren muss, wenn man nicht will.
Das Akademische wird hier groß geschrieben, aber es gibt auch spannende praktische Fächer, wie z.B. Home Economics, wo man in der schuleigenen Küche nach Industriestandard lernt. Außerdem gibt es ein ganz neues Performing Arts Centre (mit Drama- und Tanzstudio) und ein gutes Angebot im Bereich Musik.

Hier findest du das Factsheet der Schule.


Davidson High School, ca. 700 Schüler
Fremdsprachen: Italienisch, Japanisch

Diese tolle Schule liegt im Gebiet Frenchs Forest, nördlich des Zentrums von Sydney, wunderschön idyllisch mitten in einem kleinen „Wäldchen“. Von hier ist es nicht weit zum bekannten Manly Beach.
Die Davidson High School ist eine bunte Schule mit entspannter und familiärer Atmosphäre. Zum umfangreichen Fächerangebot gehören hier unter anderem Tanz, digitale Fotografie und Fashion Design. Ein Plus der Schule: Insgesamt sind hier noch relativ wenige deutsche Schüler zu finden.

Hier findest du das Factsheet der Schule.

Sylvania High School, ca. 700 Schüler
Fremdsprachen: Französisch, Japanisch

Die Sylvania High School liegt ca. 22 km südlich der City von Sydney in einer hübschen Wohngegend. Auch von hier aus sind die Strände von Cronulla und das große Shopping Centre in Miranda nicht weit entfernt, die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel ist gut. Die Sylvania High School ist noch nicht all zu lange mit im Programm, so dass bisher noch nicht all zu viele Internationals ihren Weg dorthin gefunden haben – sicherlich ein Plus, denn es besteht hier ein großes Interesse.
Der neueste Teil und ein Highlight der Schule ist das Performing Arts Centre mit Tanzstudio, Drama Centre und Musikprobenräumen.

Hier findest du das Factsheet der Schule.

The Forest High School, ca. 750 Schüler
Fremdsprachen: Französisch, Japanisch

Eine Schule mit einem hervorragenden akademischen Ruf und ausgezeichneten Abschlussresultaten ihrer Schülerschaft. Diese schön im Grünen gelegene Schule hat trotzdem den Strand in erreichbarer Nähe und ist auch so gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln angeschlossen, sodass die Innenstadt von Sydney gut erreichbar ist. Regelmäßig nehmen die Schüler an Wettbewerben in den Naturwissenschaften teil und auch das Musik-, Tanz- und Bandprogramm kann sich sehen lassen (Instrumentalmusik, Konzert- und Bühnenband, Chor und Blasorchester sowie Rock Eisteddfod - Wettbewerbe in Tanz und Theater).

Hier findest du das Factsheet der Schule.

Fächerangebot

  • mathematisch/naturwissenschaftlich/IT
    Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Informationstechnologie, Ingenieurwesen, Geographie (je nach Schule unterschiedlich)
  • geisteswissenschaftlich
    Ältere Geschichte, Neuere Geschichte, Gemeinschaftskunde, Gesellschafts- und Kulturwissenschaft, Religionswissenschaft
  • Sport
    Basketball, Fußball, Touch, Volleyball, Netzball, Fitness, Tennis, Surfen, Segeln, Aerobic, Kanu, Fitness am Strand, Schwimmen, Softball, Cricket, Touch am Strand, Beach Volleyball, Strandfußball, Rugby
    (Das Sportangebot variiert saisonal und von Schule zu Schule)
  • musisch-künstlerisch
    Fotografie, Tanz, Textil und Design, Theater, Musik, Visuelle Kunst (je nach Schule unterschiedlich)
  • Wirtschaft
    Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaft, Business Studies, Rechtswissenschaft (je nach Schule unterschiedlich)

Weitere Fächerangebote

Design und Technologie, Ernährungslehre, Gartenbau, Hospitality, Kindererziehung, Landwirtschaft, Softwaredesign & Entwicklung, Sport- und Lifestylewissenschaft, Holz- und Metallarbeit (je nach Schule unterschiedlich)

Außerschulische Aktivitäten

Musicalaufführungen, Wettbewerbe, Bands und Orchester, Umweltgruppen, Schülerzeitung (je nach Schule unterschiedlich)

Ausstattung

Sporthalle, Tennisplätze, Rugbyplatz, Fußballplatz, Netzball- und Volleyballplätze, Cricketnetze, Bibliothek, Computerzentrum, Holz- und Metallarbeitsräume, Fotolabor, Musikräume, Aula mit Bühne (je nach Schule unterschiedlich)

Bemerkungen

Deine Wunschschule hat bei der Bewerbung oberste Priorität. Wir helfen dir gern bei der Auswahl.

Zu beachten ist das etwas andere Schulsystem im Bundesstaat New South Wales: die Abschlussprüfungen des 11. Jahrgangs werden am Ende des 3. Terms (im September) geschrieben, im Anschluss beginnt die Vorbereitungsphase auf die Abschlussklasse. Aus diesem Grund empfieht sich ein Schulaufenthalt im zweiten Semester des australischen Schuljahres nur bedingt und - wenn möglich - ist der Schulbesuch im 1. Semester (Januar bis Juni) anzustreben. Das Schulsystem in New South Wales zeichnet sich durch eine hohe Differenzierung aus, d.h. in den Fächern Englisch und Mathematik werden vier verschiedene Niveaustufen angeboten, sodass alle Schüler gut gefordert werden.

Galerie

Erfahrungsberichte

Johanna

Johanna aus Gelsenkirchen-Buer

JohannaSchulte@gmx.net

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

1. Unterschied: Die Schule.

In Australien ist die Schule anders als in Deutschland. Es fing an beim Kaufen der Schuluniform, diese bestand aus einem karrierten Rock und einer weißen Bluse. Am Anfang hat sie mir gar nicht gefallen, doch dann irgendwann hat man die Vorteile gemerkt, die sie mit sich brachte! Man musste morgens nicht mehr vorm Kleiderschrank stehen und überlegen was man anzieht und man fühlte sich nicht als Außenseiter in der Schule.

Die Schulstunden sind 1 Stunde lang und nicht nur 45 Minuten, außerdem hatten wir nach der 4. Stunde eine Stunde Lunch. Die Wahl der Fächer und auch deren Auswahl ist ganz anders als in Deutschland. Wir konnten Fächer wie Photography belegen, was hier meistens nicht möglich ist.

Jedoch hab ich mich schnell an alles gewöhnt :)

2. Unterschied: Das Essen.

In meiner Gastfamilie wurde immer abends warm gegessen, da es im Sommer mittags meistens zu heiß zum Essen war und mein Gastvater bis abends gearbeitet hat. Natürlich gab es zum Essen auch Nahrungsmittel, die wir hier in Deutschland essen, z.B Hühnchen mit Kartoffeln (diese jedoch nur in Pürree-Form). Jedoch konnte man auch für uns "exotische" Sachen essen, z.B Kangaroo! ( Hat eigentlich richtig gut geschmeckt)

Am Wochenende war dann immer die ganze Familie zum essen da und es gab meinstens philippinisch (weil meine Gasttante von den Philippinen kam). Es gab auch öfter mal Seafood, weil es das in Australien halt frisch gibt.

Das Popcorn in Australien war gesalzen und nicht wie in Deutschland gezuckert! (Ich kannte vorher nämlich nur gezuckertes Popcorn =) )

Alles in allem ist das Essen genauso gut wie hier & es hat mir auch fast immer alles geschmeckt.

3. Unterschied: Die Tiere in Australien und wie die Australier damit umgehen.

Es ist faszinierend wie locker die Australier sind, wenn sie eine Schlange vor ihrem Haus sehen. (Es kommt nicht sehr oft vor!) In Deutschland würde eine kleine Panik ausbrechen. In Australien geht man einfach vorbei. Es war eine große Umstellung sich mit den Tieren dort auseinander zusetzen, jedoch wurde mir direkt bei meiner Ankunft gesagt, dass die giftigen Tiere sich nicht in den Städten oder in der Vororten befinden und ich daher keine Angst zuhaben brauche. Während meiner ganzen Zeit in Australien habe ich keine einzige giftige Spinne/Schlange gesehen und ich hatte auch nur zwei mal eine Spinne in meinem Zimmer, da vor den Fenstern Fliegengitter angebracht waren.

Es war sehr komisch, dass auf dem Schulhof überall kleine bunte Vögel saßen, da man aus Deutschland nur graue Tauben gewöhnt war. Außerdem saßen regelmäßig Kakadus auf unserer Terasse, die auch von uns mit feuchtem Toast gefüttert worden.

Es war eine tolle Erfahrung so viele unterschiedliche Tiere zusehen!

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Das erste, was mir in den Kopf kommt, wenn ich an Australien denke ist, dass das Jahr viel zu schnell rum ging!

Einen großen Teil hat meine Gastfamilie ausgemacht und meine Freunde.

Meine Gastfamilie war immer für mich da, aber sie haben mich auch oft genug machen lassen, damit ich selbständiger werde und meine eigenen Erfahrungen sammle.

In Australien hatte ich das beste Jahr meine Lebens, ich habe so viele tolle Sachen gemacht und kennengelernt, die mir jetzt keiner mehr nehmen kann :)

Was hat dir besonders gut gefallen?

Es gibt so viele Sachen die mir gut gefallen haben, daher ist es schwer zu sagen, was mir am besten gefallen hat.

Ein Highlight war sicherlích die Reise, die ich die Ostküste hoch gemacht habe. Ich habe einen tollen Einblick in die Kultur Australiens bekommen und selbst in einer anderen Stadt wurden wir alle freundlich behandelt.

Außerdem waren alle Menschen super freundlich zu mir und mir wurde immer geholfen, sogar von fremden Leuten, die mich gar nicht kannten.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Der Schultag im groben unterscheidet sich nicht sehr von dem in Deutschland.

Nach dem Aufstehen wurde gefrühstückt und dann musste ich mit dem Bus zur Schule. Dort angekommen hatte ich erst eine Stunde Unterricht und danach dann "Roll Call". In diesem wurde dann überprüft, ob wir auch alle anwesend sind und es wurden wichtige Informationen weiter gegeben.

Danach ging dann der Unterricht weiter und nach der zweiten Stunde gab es dann einen Break. Danach war dann wieder zwei Stunden Unterricht und dann kam die Stunde Lunch, in der jeder was essen konnte und die Möglichkeit hatte sich etwas hinzusetzen.

Nach dem Lunch gab es dann meistens nur noch eine Stunde und dann konnte man nach Hause gehen.

Die Fächerwahl in Australien ist etwas anders, da nur Englisch Pflichtfach ist und man den Rest dann frei wählen kann.

Alles in allem habe ich gedacht, dass es leichter sei Freunde zufinden, aber man muss schon Interesse zeigen und sich selber etwas überwinden, damit man sich einfach zu "Fremden" dazu setzt.

Jedoch geht es dann relativ einfach und schnell Freunde zu finden, die einem dann über das Jahr richtig wichtig werden.

Man muss einfach immer freundlich und offen sein, dann klappt das schon :P

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Ich hatte mit meiner Gastfamilie richtig viel Glück. Ich hätte es nicht besser haben können. Zwar waren die ersten Wochen etwas komisch und fremd, weil man sich nicht auskannte und die Sprache anders war. Jedoch habe ich micht danach fast wie zuhause gefühlt. Ich wurde in die Familie integriert als würde ich schon immer dazu gehören, ich konnte immer jeden um Hilfe bitten und konnte auch einfach bei jedem mal vorbei kommen auf ne kalte Cola.

Jedoch kann man das Leben in der Gastfamilie nicht mit dem Leben zuhause vergleichen, weil man weiß, dass man nach einem gewissen Zeitraum wieder fahren muss.

Jedoch sollte man sich nicht so benehmen, als wäre man in einem Hotel, sondern man sollte versuchen am Familienleben teilzunehmen. Außerdem sollte man das zurückgeben, was man von der Gastfamilie bekommt.

Es war eine klasse Erfahrung für ein Jahr in einer Gastfamilie zuleben, weil ich jetzt weiß, dass ich in Australien für immer eine zweite Familie haben werde.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Nach der Schule habe ich mich meistens mit Freunden getroffen oder habe meine Zeit mit meiner Gastmum verbracht und ihr geholfen.

Ich war oft mit Freunden im ShoppingCenter, wenn das Wetter nicht so toll war, da wir bei gutem Wetter am Strand oder bei irgendwem zuhause im/am Pool gelegen haben. Abends sind wir oft ins Kino gegangen oder haben bei jemandem zuhause DVDs geguckt und Pizza bestellt!

Die außerschulischen Aktivitäten haben sich nicht sehr stark von denen in Deutschland unterschieden!

 

Franziska

Franziska aus Groß-Gerau

fw93mk-a@t-online.de

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

1. Von der Mentalität der Australier war ich sehr beeindruckt. Im Gegensatz zum hektischen Deutschland sind die Leute dort viel gelassener und lockerer als hier. In großen Gruppen wurde oft ein Barbecue gemacht und gefeiert, gelacht und geredet. Meine Gastfamilie und deren Verwandte haben sich oft an öffentlichen Plätzen getroffen oder einfach zu Hause gegrillt. So entstand eine gute Gruppendynamik und man ist sich viel näher gekommen. Den Humor der Australier muss man erst zu verstehen lernen auch wegen eventuellen Sprachproblemen, da diese viele eigene (australische) Wörter benutzen.

2. Das Essen. Warm wurde dort immer abends gegessen, wenn meine Gasteltern von der Arbeit nach Hause kamen. Meistens hat meine Gastmutter dann immer gekocht, aber sie hat auch öfters was vom Thailänder oder Anderen mitgebracht, öfters hat mein Gastvater auch den Grill angeschmissen und wir hatten ein Barbecue. Es ist toll, dass man dort wirklich alles essen kann, selbst in Shopping Centren sind die Food Courts voll von Restaurants aus den unterschiedlichsten Nationen.

Man gewöhnt sich aber auch schnell daran, abends mehr zu essen.

3. Schuluniformen. Am Anfang war ich von dieser nicht so begeistert, da der Rock viel zu lang und die Bluse weiß war. Aber da sie alle getragen haben (oder tragen mussten), hat man sich schnell an diese gewöhnt. Meine Gastmutter hat mich auch gleich gefragt, ob sie den Rock für mich kürzen soll. :D

Morgens konnte ich etwas länger schlafen, da es klar war, was ich anziehen werde.. (Meine Gastmutter hat die Schuluniform auch jeden Tag gewaschen und ich habe mir den Rock als auch die Bluse doppelt zugelegt, damit man sich dann abwechseln konnte.)

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Wenn ich jetzt daran zurückdenke, kommt es mir eher wie ein Traum vor, denn meine Zeit dort war einfach perfekt und diese werde ich nie vergessen.

Das, was meinen Auslandsaufenthalt am meisten ausgemacht hat, sind natürlich meine Gastfamilie und Freunde, die mir immer geholfen und mir das Eingewöhnen erleichtert haben. Sie standen an meiner Seite und waren immer für mich da. Bei Fragen haben sie mir auch immer versucht zu helfen. Das Wetter war super, auch wenn ich die höchste und niedrigste Temperatur seit langem in einem Monat miterlebt habe.

Außerdem denke ich daran, dass die Zeit viel zu schnell vergangen ist!

Was hat dir besonders gut gefallen?

Besonders gut gefallen haben mir die Landschaften und Städte. Die Strände waren beeindruckend und die Aussicht von meinem Haus aus (welches auf einem kleinen Hügel liegt), war atemberaubend.

Die Art der Leute und der Umgang untereinander haben mir gefallen. Man kam sich nie unwillkommen vor. Besonders gut gefallen hat mir auch, dass man jeden Tag etwas Neues sehen konnte, es wurde nie langweilig und die Freizeit konnte ich immer gut nutzen.

Es wäre leichter gewesen , zu fragen, was mir nicht gefallen hat, denn es gab fast nichts, was mit nicht gepasst hat.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Der typische Schultag in Australien unterscheidet sich eigentlich nicht viel von dem in Deutschland. Nach dem Aufstehen und Frühstücken musste ich mit dem Bus in die Schule fahren.

Dort wurde allerdings bevor die Schule begonnen hat, ein ‘Rollcall‘ durchgeführt, bei dem man durch seinen Nachnamen in eine Gruppe zugeteilt wurde (alle Altersklassen) und dann die Anwesenheit geprüft wurde. Der Vorteil an der australischen Schule ist, dass man seine Fächer selbst wählen darf, nur Englisch ist Pflicht. Dadurch kann man schon viel früher seinen Interessen nachgehen und die Fächer belegen, die einem gefallen.

Bevor ich nach Australien geflogen bin, hat mir jeder erzählt, dass es ziemlich leicht ist, dort Freunde zu finden, aber als ich dann vor Ort bemerkt habe, dass es noch mehrere andere Austauschschüler gab, wurde mir klar, dass Austauschschüler dort keine Seltenheit sind. Deswegen musste man wirklich auf die australischen Leute zugehen, um sie kennenzulernen. Aber danach geht es eigentlich ziemlich schnell. Zum Beispiel durch Vereine kann man auch außerhalb der Schule neue Leute treffen.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Wenn man in einer Gastfamilie oder generell für eine bestimmte Zeit im Ausland wohnt, muss man sich anpassen können. Ich wurde durch meine Zeit in Australien viel selbstständiger, da ich auf mich selbst gestellt war. Am Anfang war es natürlich nicht leicht, da man die Sprache nicht beherrscht und noch keinen kennt, aber im Laufe der Zeit habe ich meine Gasteltern verstehen können ;) und auch gute Freunde gefunden.

Ich finde außerdem, dass es viel leichter und schneller geht die Sprache zu lernen, wenn man in einer Gastfamilie wohnt und wirklich jeden Tag Englisch sprechen muss.

Ich hatte mein eigenes Zimmer, was zwar ziemlich klein war, aber völlig ausgereicht hat, da Platz für ein King Size Bett, einen großen Schrank und einen Schreibtisch war.

Meine Gastfamilie hat mir vieles erlaubt, ich sollte immer nur Bescheid sagen, wo ich bin und was ich mache.

Gewaschen wurde auch anders – nämlich kalt, sodass die weiße Wäsche nie wirklich sauber aussah.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Da meine Schule neben einem Ort liegt, hab ich meine Zeit nach der Schule oft mit meinen Freunden verbracht. (Wir sind z.B. oft essen gegangen, da in Australien einfach jede Essensrichtung angeboten wird). Auch shoppen konnte man dort sehr gut! In Shopping Centren sind auch ganz viele andere Schüler noch mit Schuluniform rumgelaufen, was ziemlich lustig war, da man so immer wusste, woher die Leute kommen. Auch unser Direktor hat uns immer ans Herz gelegt, diese zu tragen und unsere Schule zu repräsentieren. Ich habe mich außerdem in einem Tanzstudio angemeldet und dort Hip Hop getanzt. (Durch Vereine lernt man auch viel mehr Leute kennen.)

Meine Gastfamilie hat auch versucht einige Dinge mit mir zu unternehmen, abends konnte man dann gut in die ‘City‘ (Sydney) fahren, oder bei schönem Wetter am Strand grillen oder ein Lagerfeuer machen.

Preis

Preis Schuljahr
23.580 Euro

Preis bei Abflug im Januar. Bei Abflug im Juli 24.180 Euro.
Bei Buchung ohne Flug abzgl. 2.200 Euro.

Das Schuljahr hat 4 Terms, buchbar sind auch 3 Terms:

18.880 Euro ab Januar; 20.080 Euro ab Juli
Bei Buchung ohne Flug abzgl. 2.200 Euro.

Preis Semester
13.880 Euro

ohne Flug: 11.680 Euro

Preis Trimester
9.180 Euro

ohne Flug: 6.980 Euro

Zusatzkosten
  • Schuluniform (ca. 200 AUD). Schwarze Lederschuhe zur Schuluniform können, falls schon vorhanden, mitgebracht werden.
  • Schreibmaterialien; Materialgebühren unterschiedlich je nach Kurswahl
  • ggf. Mittagessen in der Schule;
  • ggf. Extrakosten für Schulausflüge und -exkursionen
GLS Leistungen
  • 3-tägige Einführungsveranstaltung in Sydney (nur bei Buchung mit Flug)
  • Transfer Flughafen - Unterkunft
  • Schulbesuch in Australien wie gebucht (inkl. Schulgeld)
  • Gastfamilienunterbringung und Verpflegung (inkl. Aufwandsentschädigung an die Gastfamilie)
  • Betreuung während des Schulaufenthaltes in Australien
  • Nachweis über den Schulbesuch
  • Visumsbeantragung (exkl. Visumsgebühren, zzt. ca. 560 AUD)
  • Australische Krankenversicherung (OSHC Overseas Students Health Cover)
  • Infoveranstaltungen (Termine und Orte)
  • Orientierungstreffen vor Abreise (Orte)
  • 3-tägige Orientierung in Sydney (bei Buchung mit Flug)
  • Welcome-Back Treffen für zurückgekehrte Austauschschüler (mehr)
  • GLS Handbuch und spezifische Länderinformationen zur Vorbereitung
  • Passwort zum GLS Forum für Austauschschüler - unter dem Link "Mitglieder" kannst du nach anderen suchen, die nach Australien gehen

Zusätzlich buchbar

  • Gruppenflug im Januar und Juli mit Flugbegleitung  auf der Langstrecke (bei Buchung mit Flug; der Flugpreis beinhaltet auch Zubringerflüge innerhalb Deutschlands, andere Zubringer auf Anfrage). Aufgrund limitierter Flugkontingente kann sich der Flugpreis bei kurzfristiger Buchung erhöhen. Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen vor Vertragsabschluss den endgültigen Preis.
  • Ostersprachkurs und Get Ready Workshop in Berlin
  • Reisen in Australien in den Ferien
  • Versicherungspaket (Haftpflicht-, Auslandskranken-, Unfall- und Gepäckversicherung): ca. 40 € pro Monat, Anmeldung über GLS

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