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Sprachreisen: Erfahrungsberichte

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Name:
Sabine
Aus:
Dortmund
Wo:
Nizza, Frankreich
Wann:
2017
GLS-Programm:
Sprachreisen für Erwachsene

Hier der Bericht von Sabine:

 

Woran denken Sie als erstes, wenn Sie an Ihre Sprachreise denken?

An das unbeschwerte Leben in der Gastfamilie! Außerdem an bunte Häuser, verwinkelte Gassen, türkisblaues Meer und freundlich offene Menschen.

Wie war der Kursort? Die Sprachschule?

Nizza ist für mich eine Traumstadt - bildhübsch, überschaubar, wo ich die französische Lebensart gut genießen konnte. Die Sprachschule war gut und die Dozenten setzten zahlreiche Methoden ein, um die Sprache und die Kultur interessant zu vermitteln.

Was war anders im Kurs, verglichen mit Fremdsprachenunterricht z.B. an der Uni/Schule/VHS?

Wir haben relativ häufig im Team oder in Kleingruppen gearbeitet. Es wurde Spielmaterial in Form von Wort- oder Bildkarten eingesetzt. Typische Fehler erläuterten die Dozenten nahezu umgehend.

Aus welchen Ländern kamen die anderen Kursteilnehmer? War es leicht, ins Gespräch zu kommen?

Meine Mitstudenten kamen aus England, Schweiz, Schottland und Oman. In den Pausen kam ich sehr leicht ins Gespräch und auch mit den Einheimischen in Nizza. Sie sind sehr hilfsbereit. Menschen an der Strandpromenade oder in Parkanlagen haben mir gern bei Vokabelfragen oder Textkorrekturen geholfen.

Was haben Sie nach dem Kurs unternommen bzw. haben Sie an von der Schule angeboteten Aktivitäten und Ausflügen teilgenommen?

Durch den Intensivkurs hatte ich nachmittags dreimal bis 16:00 Uhr Unterricht, so konnte ich nur die angebotene Altstadtführung am ersten Tag mitmachen. Nach dem Unterricht bin ich meist durch die Altstadt gebummelt, habe am Cours Saleya (wo auch der Blumenmarkt ist) einen Kaffee und das französische Leben genossen oder das Meer beobachtet. An meinen freien Nachmittagen besuchte ich das Matisse-Museum, habe bei Molinard in einem Seminar mein eigenes Parfüm kreiert, die Villa Kerylos in Beaulieu besichtigt und Wanderungen auf der Halbinsel St. Jean Cap Ferrat unternommen.

Wo und wie haben Sie gewohnt?

Ich habe zentral im Hafenviertel bei einer netten Gastfamilie in der 4. Etage gewohnt.

Haben Sie Tipps für andere, die sich für diesen Kursort/diese Sprachschule interessieren?

Wer Nizza ausgiebig entdecken möchte oder wer Erholung wünscht, sollte nachmittags auf Unterricht verzichten. Um gedanklich immer in der Fremdsprache zu bleiben, ist es nützlich mit den eigenen Landsleuten ebenfalls französisch zu sprechen. Noch ein Hinweis zum Kaffeeautomaten in der Schule: von der Grundeinstellung her wird der Kaffee immer mit einer mittleren Portion Zucker geliefert (d. h. nach Geldeinwurf erst "Sucre" wie gewünscht einstellen und dann das Getränk wählen).  

Doch zum Gelingen der Reise reicht es aus, sich mit allen Sinnen (Augen, Nase, Mund, ...) für das Leben zu öffnen.

 

 

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