High School Neuseeland

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FAQ zu High School Neuseeland

Austauschorganisation Neuseeland

Anja, deine Ansprechpartnerin bei GLS, ist Specialist Agent für Neuseeland und sehr häufig dort, um sich High Schools und Colleges anzusehen. Wenn du Fragen hast, ruf Anja einfach an: (030) 780089 - 251! Oder schreib ihr eine Mail: anja.lauterbach@gls-sprachenzentrum.de

 

 

Für wen ist Neuseeland empfehlenswert?

Für wirklich alle – auch für jüngere Schüler. Da die Schulen in Neuseeland immer Gesamtschulen sind, können wir Schüler unabhängig vom Leistungsstandard oder vom Schultypus vermitteln, auch gute Englischkenntnisse sind keine Voraussetzung, da die Schulen auch Englisch als Fremdsprache unterrichten.  Durch die Flugbegleitung im Januar und Juli und die gute Betreuung vor Ort ist das Programm auch für jüngere Schüler sehr gut geeignet, und Neuseeland ist ein sehr sicheres Land.

Da Neuseeland europäisch geprägt ist, hält sich der Kulturschock für die meisten Teilnehmer in Grenzen – dennoch bietet Neuseeland weit mehr als einen Hauch von Exotik. Die faszinierende Kultur der Maori ist bis heute sehr lebendig, und von schneebedeckten Vulkanen über stille Fjorde bis hin zu subtropischen Regenwäldern und weißen Stränden bietet Neuseeland für jeden die passende Kulisse, und das auf einer Fläche die etwa der Größe Großbritanniens entspricht. Wenn du eher ein Stadtmensch bist, ist auch das kein Problem. Viele der GLS Partnerschulen liegen in den drei größten Städten Neuseelands: Auckland, Wellington und Christchurch. Dadurch, dass du dir bei GLS immer eine ganz bestimmte Schule aussuchen kannst, (anhand dieser Schulprofile) bestimmst du ganz automatisch auch, wo in Neuseeland du wohnen wirst.

Wann ist die beste Zeit, um nach Neuseeland zu gehen?  

Das neuseeländische Schuljahr beginnt wie bei uns nach den Sommerferien, nur ist das auf der Südhalbkugel Ende Januar oder Anfang Februar. Da das Schuljahr dann in vier etwa 10wöchige Abschnitte eingeteilt ist, die sog. Terms, ist der Beginn prinzipiell zu jedem neuen Term möglich, also Januar/Februar, April/Mai, Juli/August oder September/Oktober. Allerdings raten wir davon ab, im Herbst zu beginnen, da in diesem Term vor allem Abschlussprüfungen stattfinden und in den letzten Wochen überhaupt kein Unterricht mehr ist - da bleibt kaum Zeit, neue Freunde zu finden, bevor dann die langen Sommerferien beginnen.

Am schönsten ist der Beginn im Januar, nicht nur beginnt dann auch für die neuseeländischen Schüler das Schuljahr neu und die Kurse setzen sich neu zusammen, sondern es ist auch noch Sommer. Aber natürlich beginnen viele europäische Austauschschüler ihren Aufenthalt im Juli/August, weil sich das oftmals besser mit dem hiesigen Schulsystem vereinbaren lässt. Die neuseeländischen Schulen haben sich darauf eingestellt und bieten deshalb auch zu Beginn von Term 3 eine ausführliche Einführungsveranstaltung an, bei der die neuen Schüler ihre Ansprechpartner kennen lernen und ihren neuen Stundenplan besprechen können.     

Wie lange kann ich in Neuseeland bleiben?

Solange du willst – entweder nur für einen Term, also für rund 10 Wochen, aber du kannst auch für anderthalb oder zwei Jahre bleiben – und dann sogar dort deinen Schulabschluss machen. Mit dem neuseeländischen Schulabschluss NCEA kann man sich anschließend auch an deutschen Universitäten um einen Studienplatz bewerben. Diese Möglichkeit steht natürlich nicht nur Gymnasiasten offen, sondern ist gerade auch für Haupt- und Realschüler eine interessante Alternative - mehr zum NCEA in Neuseeland.

Welche Fächer kann ich in Neuseeland belegen?

Wenn du dir unsere Profile von Schulen in Neuseeland anschaust, wirst du feststellen dass an Neuseeländischen Schulen viel mehr Fächer angeboten werden als bei uns, darunter auch viele praktische und berufsvorbereitende.

In der Oberstufe gibt es wie bei uns ein Kurssystem, aber anders als hier müssen sich neuseeländische Schüler schon vor dem Abschluss überlegen, in welche berufliche Richtung es gehen soll und entsprechend ihre Fächer belegen. In den Klassen 11 und 12 belegt man 6 Fächer, in der Abschlussklasse sogar nur noch 5 Fächer. Es gibt nur wenige Vorgaben für die Fächerwahl und jeder Schüler kann sich so seinen Stundenplan selbst zusammenstellen. Die meisten Schüler belegen Mathe und Englisch, aber in der letzten Klasse gibt es gar keine Pflichtfächer mehr. Wichtig ist es daher schon im Vorfeld mit der Heimatschule abzuklären, welche Vorgaben von dieser Seite möglicherweise bestehen.

Kann ich in Neuseeland Latein oder Spanisch belegen?

  
Ja,  einige Schulen bieten Spanisch an und auch Latein, obwohl andere, ‚lebende’ Sprachen häufiger angeboten werden – nicht nur Französisch oder Spanisch, sondern häufig auch Chinesisch oder Japanisch, da diese Länder wichtige Handelspartner für Neuseeland sind und einfach näher liegen als Europa. Welche Schule welche Sprachen anbietet, siehst du in diesen Schulprofilen.

Was ist mit Musik und Sport?

An den Schulen in Neuseeland gibt es jede Menge Sport-AGs, und das Angebot wechselt mit den Jahreszeiten, so dass du im Laufe deines Aufenthaltes auch verschiedene Sportarten ausprobieren kannst. Allerdings gibt es auch in Neuseeland öffentliche Vereine, falls dir das Angebot an deiner Schule noch nicht ausreicht. Insbesondere Leistungssportler trainieren oft nicht nur an der Schule, sondern auch im Verein.

Für die Musikfreaks gibt es jede Menge Bands und Orchester an den Schulen und oft ist es sogar möglich, Unterricht für einzelne Instrumente an der Schule zu erhalten. Natürlich gibt es auch die Unterrichtsfächer Sport und Musik, und an einigen Schulen auch das Fach Outdoor Education. Als Alternative zum klassischen Sportangebot findest du hier die Möglichkeit, typische Abenteuer- und Outdoorsportarten wie Kayakfahren, Snowboarden, Wandern oder Klettern in der Natur auszutesten – eine tolle Möglichkeit schnell Freunde zu finden und mehr von diesem wunderschönen Land zu entdecken.

Was ist, wenn ich während des Aufenthalts doch einmal Probleme habe?

Keine Angst, für diesen Fall ist natürlich gesorgt. Jede Schule hat ein eigenes Büro für Austauschschüler und einen Homestay-Koordinator, der im Konfliktfall zwischen dir und deiner Gastfamilie vermittelt oder auch nach einer neuen Gastfamilie für dich sucht, wenn das als die beste Lösung erscheint.

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