High School Spanien

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Austausch Spanien: Jakob Ernberg ...

... ist einer der GLS Partner in Spanien. Von seinem Büro in Madrid aus koordiniert er die Platzierung von Austauschschülern in ganz Spanien.

 

 

 

 

Wie wichtig sind Spanischkenntnisse bei Anreise?

Wichtig sind Grundkenntnisse, so dass die Schüler eine einfache Unterhaltung führen können und verstehen, was man ihnen sagt. Man muss wissen, dass kaum eine Gastfamilie Englisch oder Deutsch spricht, und dass die Schulen in der Regel keine besondere Sprachförderung für Austauschschüler anbieten. Gerade am Anfang ist es wichtig, zumindest ein bisschen Spanisch zu sprechen, so dass mangelnde Spanischkenntnisse den eh nicht ganz leichten Einstieg nicht unnötig erschweren. Für die, die noch unsicher sind, was ihr Spanisch angeht, bieten wir immer im August, bevor die Schule beginnt, einen extra Spanischkurs hier in Spanien an.

Was sind die populärsten Destinationen für Austauschschüler/innen in Spanien?

Das kommt immer darauf an, wonach jemand sucht. Austauschschüler, die Großstädte mögen, gehen oft nach Madrid; die, die einen entspannten Lebensstil und nah am Meer sein möchten, gehen nach Cadiz, Valencia oder Alicante.  Sevilla und Segovia ziehen die an, die sich besonders für Geschichte und Kultur interessieren.

Wie suchen Sie die Gastfamilien aus?

Entscheidend ist ihr Interesse an anderer Kulturen sowie ihre Bereitschaft, ihre eigene mit einem Austauschschüler zu teilen. Austauschschüler aus Deutschland werden übrigens gern aufgenommen, da sie sich hier in Spanien sehr gut und schnell einleben.

Wenn es mal Probleme gibt, welche sind es dann?

Spanien und die Spanier sind so leicht zu mögen, dass es wirklich kaum Probleme gibt, mit Austauschschülern aus Japan ebensowenig wie mit denen aus Deutschland oder den USA. Was wir allerdings manchmal merken ist, dass Austauschchüler überrascht sind, dass das sonnige und entspannte Bild, das sie von Spanien haben, mit der Realität nicht immer übereinstimmt. So haben viele nicht damit gerechnet, dass spanische Schulen relativ akdemisch unterrichten und dass es so viele Hausaufgaben gibt. Oft ist es so, dass die ersten Klassenarbeiten nicht so gut ausgehen für die Austauschchüler, aber wenn sie sich erst eingewöhnt haben, "enden" sie manchmal sogar als Klassenbeste.

Was sind die Highlights des Spanien-Programms?

Die Austauschschüler sind immer wieder dann am glücklichsten, wenn sie spüren, dass sie wirklich angekommen sind und integriert sind in Gastfamilie und Schule. Und wir als Betreuer sind glücklich, wenn wir sie fragen, wie es ihnen geht, und sie uns fließend auf Spanisch antworten.

Wann sollte man eine staatliche und wann eine Privatschule wählen?

Privatschulen werden in Spanien geschätzt wegen ihrer guten Ausstattung und der Qualität des Unterrichts. Sie sind also empfehlenswert, wenn nicht "nur" der interkulturelle und sprachliche Aspekt wichtig sind für einen Austauschschüler, sondern auch der akademische. Außerdem hat das Privatschulprogramm den Vorteil, dass man sich dort eine ganz bestimmte Schule aussuchen kann. Aber Erfahrungen machen und erleben, wie es ist, sich in einer anderen Kultur einzuleben, kann man im staatlichen Spanien-Programm genauso gut.

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