High School Südafrika

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Deine Ansprechpartnerin in Südafrika

Michelle Dutton ist deine Ansprechpartnerin, wenn du in Südafrika bist. Sie ist die Leiterin der GLS Partnerorganisation in Kapstadt. Und sie ist es auch, die du ansprechen solltest, wenn du während deines Schulaufenthaltes ein Praktikum machen möchtest. Praktika sind i.d.R. im Bereich Soziales und Umweltschutz möglich.

Wenn jemand während des Schulaufenthalts in Südafrika ein Praktikum machen möchte, wie funktioniert das dann?

Am besten ist, er oder sie spricht mich einfach an: Wenn wir wissen, welcher Bereich von Interesse ist - eher der soziale Bereich wie ein Kinderheim oder eher der Natur- und Tierschutz -, dann können wir entsprechende Vorschläge machen. Eine der Schülerinnen im letzten Jahr zum Beispiel absolvierte wärend ihres Austauschjahres ein Praktikum bei help2read, einer Organisation, die sich südafrikanischen Kindern mit Schreib- und Leseschwäche angenommen hat.

Gibt es einen bestimmten Typ Schüler, der oder die sich für Südafrika entscheidet?

Was mir aufgefallen ist, ist, dass es oft Schüler sind, die sich sozial engagieren möchten, sei es im sozialen Bereich oder in Umweltschutzprojekten. Und dabei unterstützen wir sie auch. Wir haben Kontakte zu vielen sozialen Projekten im Raum Kapstadt und helfen den Austauschschülern gerne dabei, dort einen Praktikumsplatz zu finden.

Wie genau sieht die Betreuung von Austauschschülern aus?

Ich bin local coordinator in Kapstadt und begleite die Austauschschüler vom ersten Tag an. Es gibt zwei feste Anreisetermine pro Jahr und meistens fliegen die GLS Schüler gemeinsam als Gruppe nach Südafrika. Dort nehme ich sie am Flughafen in Empfang und bin während ihres gesamten Aufenthaltes Ansprechpartnerin. Ich kümmere mich quasi im Hintergrund auch um die Auswahl von Schulen, die geignet und bereit sind, Gastschüler zu akzeptieren, und ich koordiniere die Auswahl geeigneter Gastfamilien hier in Kapstadt. Hinzu kommt die Verantwortung für die Veranstaltungen, die wir für die Austauschschüler anbieten, unsere monatlichen Treffen z.B. für alle, die als exchange student in Südafrika zur Schule gehen oder die Reisen.

In kaum einem anderen Land werden so viele organisierte Ausflüge angeboten wie in Südafrika – wie kommt es zu einem derart breiten Angebot?

Wir wollen den Schülern die Möglichkeit geben möglichst viel von Südafrika kennen zu lernen. Besonders Eltern haben oft Bedenken was die Sicherheit ihrer Kinder anbelangt – deshalb betreuen wir die Austauschschüler von Anfang an sehr intensiv und weisen sie bereits während der Orientierungsveranstaltung in Kapstadt darauf hin, was gefährlich ist und was nicht. Aber wir möchten auch, dass die Austauschschüler so viel von Südafrika mitbekommen wie nur möglich. Deshalb organisiere ich die Reisen in Südafrika, und deshalb gibt es auch ein Mal im Monat eine gemeinsame Unternehmung für alle international students hier in Kapstadt, nicht nur für die aus Deutschland, sondern auch auch aus anderen Ländern – eine prima Gelegenheit für alle, auch andere Austauschschüler zu treffen und sich auszutauschen. So werden Probleme meist schnell gelöst, ich bin als Koordinatorin immer im Bilde und kann gegebenenfalls sofort eingreifen.

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