York

Fragen? Kommentare?

Andrew Hjort über seine Sprachschule in York, GB

Andrew Hjort ist Direktor der GLS Partnerschule in York, Großbritannien. Im Interview erzählt Andrew von seinen Aufgaben, und natürlich erfahrt ihr auch, was das Programm in York so besonders macht.

 

 

 

Was zeichnet Ihre Sprachschule, das Melton College, aus?

Das Melton College ist ein Familienunternehmen, es wurde 1962 von meinen Eltern gegründet, und unser erster Schüler kam aus Deutschland, am 16. April 1963 - das weiß ich deshalb noch so genau, weil mein älterer Bruder an dem Tag Geburtstag hat. Seit 1986 arbeite ich hier an der Schule, zunächst war ich Englischlehrer, dann Assistant Director of Studies, dann Director of Studies und inzwischen bin ich der Direktor. Ich habe Philosophie studiert, einen MA Abschluss in Linguistik und einen Zusatzabschluss, was das Unterrichten von Englisch als Fremdsprache angeht. Außerdem bin ich Erste Hilfe Ausbilder und (obwohl weniger nützlich hier an der Sprachschule) Trainer für Klettern und Skifahren. 

Sind Sie auch selbst für die Schüler ansprechbar?

Ja, ich bin immer da.

Was zeichnet York als Destination einer Schülersprachreise aus?

1. York is a small city

2. York is a safe city - low crime rate and no cars during the day in the shopping area

3. York is very visitor friendly

4. York has only a few language schools

5. York has excellent attractions (museums etc). This is popular with parents

6. York has excellent shopping. This is popular with students!

7. York is cheaper than London

Sie haben den Ruf, sehr gute Gastfamilien zu haben - wie machen Sie das?

York ist weniger touristisch als viele Städte in Südengland, und das bedeutet auch, dass Gastfamilien noch nicht so "übersättigt" sind. Zum einen liegt es also an York, der Stadt. Zum anderen liegt es auch an uns: wir wählen die Gastfamilien sehr sorgfältig aus. Alle Familien müssen einen Bewerbungsbogen ausfüllen. Alle werden besichtigt und inspiziert. Dann bemühen wir uns auch, Schüler und Gastfamilien so zusammenzubringen, dass es passt - daher ist für uns auch so wichtig, vorher schon so viel wie möglich über den Schüler zu wissen.

Sie bieten nur die Unterkunft in Gastfamilien an - warum?

Aus unserer Sicht ist das besser für den Lernerfolg, denn die Schüler sprechen so mehr Englisch. Auch wenn mehrere Schüler in einer Familie wohnen (was für jüngere Schüler oft besser ist), werden sie mit der Familie Englisch sprechen, besonders während der Mahlzeiten. Und die Schüler sind behüteter als in einer Residence, wo sie trotz der Betreuer in größeren Gruppen "verschwinden".  In einer Gastfamilie ist die Betreuung einfach persönlicher - eine Gastfamilie zum Beispiel bekommt schnell mit, wenn jemand Heinweh hat und kümmerst sich dann eher darum. 

Wie sieht Ihr Nationalitätenmix aus?

Im Sommer kommen die meisten Schüler aus Spanien, Italien und Deutschland, im Oktober sind viele Deutsche da, wegen der Herbstferien, aber es gibt dann oft auch Schüler aus Lettland, Spanien und Finnland.

Druckversion dieser Seite