New York - first class

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Eimear, GLS Partnerin in New York

Englisch lernen in New York

Eimear ist Vice President einer der 4 Sprachschulen, mit denen wir in New York kooperieren - sie leitet die Sprachschule in der 43rd Street in Manhattan. In der Sprachreisen Branche arbeitet sie seit fast 20 Jahren, angefangen hat sie als Englischlehrerin.

Was ist dein beruflicher Hintergrund?

Ich bin jezt seit 5 Jahren Executive Vice President an dieser Sprachschule, und ich habe auch davor schon für andere Sprachschulen in New York gearbeitet. Ich mag dieses Job total, denn er erlaubt mir, jeden Tag zu reisen, ohne dass ich mich bewegen muss. Ich treffe jeden Tag interessante Menschen aus aller Welt, und New York zieht wirklich interessante Menschen an:

New York ist schon etwas Besonderes, es scheint die kreative und mutige Seite bei Menschen zu "aktivieren". Das merke ich auch bei den Kursteilnehmern, sie fühlen sich herausgefordert von New York, nach Dingen zu suchen, die sie wirklich interessieren, und das ist natürlich eine besondere Motivation, wenn es darum geht, hier Englisch zu lernen. Und es ist schön, das immer wieder zu sehen. Ich habe früher selbst Englisch unterrichtet, und ich trauere dem ein bisschen nach, ich bin jedenfalls immer ein bisschen neidisch, wenn unsere Dozenten mir von Kursteilnehmern erzählen und davon, was diese so erleben in New York.

Was unterscheidet deine Schule - die Sprachschule in der 43rd Street - von anderen in New York?

Die kleinen Klassen mit max. 10 Teilnehmern, und als "alte" Schule haben wir über die Jahre tolle Partnerschaften in New York aufgebaut, mit Film- und Modeschulen zum Beispiel, die für uns manchmal kostenlose Workshops anbieten. Außerdem finde ich persönlich unser Freizeitprogramm toll: jeder hier an der Schule, egal ob Lehrer oder Freizeitbetreuer, möchte wirklich, dass die Leute das Beste mitbekommen von New York. Last but not least: wir vermitteln im Anschluss an unsere Sprachkurse auch Praktika in New York.

Deine Familie kommt aus Irland, spielt dieser familiäre Hintergrund eine Rolle in New York?

Ich sage unseren Kursteilnehmern immer, dass sie rausgehen und Leute aus anderen Ländern treffen sollen, und ich versuche auch selbst zu tun, was ich anderen predige. Als ich nach New York kam, habe ich mich bewusst ferngehalten von der irischen Community, so bequem das auch gewesen wäre. Aber ich denke, man muss sich wirklich einlassen auf Neues, besonders hier in New York. 

New York ändert Menschen, das war bei mir so, und es gefällt mir, das auch bei den Kursteilnehmern zu beobachten. Jeder hat so seine Vorurteile, und New York zwingt einen, sie zu hinterfragen. Ich zum Beispiel muss Meinungen oder Urteile ständig revidieren, weil ich tolle Menschen getroffen oder andere Erfahrungen gemacht habe; und diese Art von Stimulation macht süchtig - sie macht wirklich einen klügeren und stärkeren Menschen aus dir. 

Kannst du Deutsche unter den Kursteilnehmern "spotten"?

Wir haben deutlich weniger Teilnehmer aus Deutschland als aus Ländern wie z.B. Brasilien, Korea oder Spanien. Aber das erste, woran ich Deutsche erkenne, sind interessante Brillen (!) und eine gewisse Ernsthaftigkeit beim Vokabellernen, etwas, was sie mit uneren koreanischen Freunden gemeinsam haben. Auffallend ist auch eine gewisse Rücksichtnahme, wenn es darum geht, in der Klasse auch andere zu Wort kommen zu lassen, was die extrovertierteren Brasilianer und Italiener oft einfach vergessen. Etwas abseits des Positiven kann ich Deutsche auch anhand des falschen und zu häufigen Gebrauchs der continuous tenses identifizieren - offenbar unterscheidet sich das Deutsche da sehr vom Englischen, so dass die Logik dieser tenses für Deutsche schwer zu verinnerlichen ist.

Mehr zur Sprachschule an der 45th St. in New York. Die Sprachschule in New York hat eine Außenstelle in Miami.

Weitere Kursorte der USA Sprachreisen sind Boston, San Francisco, Los Angeles, San Diego, Ft. Lauderdale, Honolulu.

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