Tokio, Japan

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Hiroko Yamamoto, GLS Partnerin in Japan

Japanisch lernen in Tokio

Hiroko Yamamoto hat die Sprachschule in Tokio 1987 gegründet und ist bis heute deren Inhaberin und Direktorin. 

Was unterscheidet Ihre Sprachschule von anderen in Tokio?

In ganz Japan gibt es heute rund 400 Sprachschulen, die Japanisch unterrichten, und bei fast all diesen Sprachschulen, auch bei denen in Tokio, ist es so, dass 90 % der Kursteilnehmer aus ostasiatischen Ländern wie Korea oder China kommen. Sie lernen Japanisch, weil sie hier in Japan studieren möchten.

Westler, die an diese Sprachschulen geraten, gehen dort oft unter, denn sie haben fast immer ganz andere Interessen und Lernvoraussetzungen. Und für sie sind wir eine gute Adresse:

Wir haben einen sehr guten Nationaltätenmix, mit mehr Teilnehmern auch aus nicht-asiatischen Ländern als an jeder anderen Sprachschule in Tokio. Und wir sind daher auch vertraut mit deren Bedürfnissen, uns ist klar, dass jemand, der von Haus aus nicht an Schriftzeichen gewohnt ist, andere Lernvoraussetzungen mitbringt als jemand aus China oder Korea.

Wie lange braucht ein "Westler" ohne jede Vorkenntnisse, um ein japanisches Sprachzertifikat machen zu können?

Für Japanisch gibt es den JLPT Japanese Language Proficiency Test, eine Art japanischer TOEFL. Und möglich ist ein Zertifikat auch für absolute beginners schon nach 10 Wochen (mehr zum JLPT).

Wann haben Sie Ihre Sprachschule gegründet?

1987. Ich habe damals Japanisch für Ausländer unterrichtet und habe mich gut mit meinen damaligen Kollegen verstanden. Wir haben alle Japanisch unterrichtet, und wir alle wollten für uns eine kollegiale Arbeitsatmosphäre, in der wir das umsetzen können, was wir für richtig halten, damit Kursteilnehmer eine gute und produktive Lernerfahrung haben. Und deshalb habe ich 1987 meine eigene Sprachschule aufgemacht. Was so natürlich nur funktioniert hat, weil viele meiner früheren Kollegen mitgekommen sind und mich unterstützt haben.

Was sind Ihre persönlichen must-sees in Tokio?

  • Aoyama: Die Boutiquen, Cafes und Galerien auf der Omotesando Avenue und das neue Nezu Museum des Architekten Kengo Kuma in 2009
  • Roppongi und Tokyo Midtown: Roppongi kennt man als Geschäfts- und Botschaftsviertel, aber in den letzten Jahren sind hier neue landmarks entstanden, Tokyo Midtown und 2 Kunstmuseen, das Suntory Museum of Art und das National Art Center.
  • Ryogoku: Das Sumo Museum in Kokugikan: die großen Kämpfe finden immer im Januar und September statt, und in den Chanko Restaurants in der Umgebung des Museums kann man auch ein Sumo-Kämpfer-Menu probieren - mit viel Gemüse, Fisch und Fleisch, sehr gesund. Von hier aus zu Fuß zu erreichen ist übrigens auch ein Museum, das Tokio zeigt, wie es früher aussah, das Edo-Tokyo-Musuem
  • Ueno: der Park dort mit all den Museen drin ist schön: ich mag das Tokyo National Museum und auch das National Museum of Western Art, Corbusier hat das gebaut
  • Odaiba: für alle, die gern am Meer sind, ist Odaiba interessant, eine künstlich aufgeschüttete Insel, supermodern und von Odaiba aus hat man auch einen schönen Blick auf die Skyline von Tokio

Hier finden Sie weitere Informationen über die GLS Sprachreisen nach Japan.

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