Sevilla, Spanien

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"Warum Sevilla?"

"Und was ist das Besondere an eurer Schule?" Das sind zwei der Fragen, die Oda (Foto links), Mitarbeiterin der Sprachschule in Sevilla, uns beantwortet hat. Oda kommt ursprünglich aus Deutschland, lebt aber schon seit 8 Jahren in Sevilla und ist einer der Ansprechpartnerinnen für Kursteilnehmer.



 

Was magst du persönlich an Sevilla?

Wundervolle Stadt, nette Menschen, angenehmes Klima, Nähe zum Meer, Grösse der Stadt

Was unterscheidet eure Sprachschule von anderen in Sevilla?

Unsere Sprachschule ist groß genug, so dass sie dank ihrer zahlreichen Unterrichtsgruppen jederzeit für jeden Teilnehmer eine Gruppe mit der richtigen Kenntnisstufe anbieten kann. Das ist sonst nicht immer der Fall. Außerdem verfügen wir über sehr gut ausgebildetes Lehrpersonal, bei dem sich unsere Kursteilnehmer stets bestens aufgehoben fühlen.

Neben dem Spanischkurs bieten wir ein umfangreiches Kultur- und Freizeitprogramm an, bei dem unsere Schüler an mindestens 4 Nachmittagen pro Woche sowie einem Ganztagesausflug Samstags die Möglichkeit haben, viel über die Kultur und Menschen Sevillas und Andalusiens zu lernen und gleichzeitig ihr Spanisch zu verbessern.

Wie international ist eure Schule? Was ist das Durchschnittsalter der Teilnehmer?

Die Teilnehmer an unseren Spanischkursen kommen aus den verschiedensten Ländern, im Schnitt sind etwa 20 verschiedene Nationalitäten vertreten (und im vergangenen Jahr insgesamt über 40 )

Ebenso freuen wir uns über ein breites Spektrum an Altersklassen in unseren Kursen. Die meisten unserer Schüler sind zwischen 22 und 28 Jahre alt. Der älteste Kursteilnehmer, den wir je hatten, war 75.

Generell würde ich sagen, unsere Kurtsteilnehmer sind Junge und jung Gebliebene, die sich weiterbilden möchten und an der spanischen Sprache und Kultur interessiert sind. Sie sind kontaktfreudig und daran interessiert, neue Bekanntschaften zu machen und neue Eindrücke zu gewinnen.

Welche Unterkunftsoption würdest du empfehlen?

Das kommt ganz auf die Interessen der Teilnehmer an. Was wir anbireten, sind Wohngemeinschaften, Studentenwohnheime, Apartments und Gastfamilien.

Wohngemeinschaften mit Spaniern - diese Unterkunft wird von jenen bevorzugt, die Kontakte mit Spaniern knüpfen möchten, aber keine Unterkunft in einer klassischen 'Familie' wünschen. Außerdem möchten sie an keinen Essenszeitengebunden sein.

Studentenresidenzen sind vor allem beliebt unter jüngeren Teilnehmern: unsere Residenzen sind die beste Unterkunft für solche, die möglichst viel Kontakt zu anderen internationalen Sprachschülern suchen.

Gastfamilien sind gut für Teilnehmer, die Unterkunft mit Verpflegung (Halb- oder Vollpension) und eine familiäre Umgebung wünschen. Wir empfehlen diese Unterkunftsart auch für solche Teilnehmer, die in ihrer Freizeit so viel Spanisch wie möglich sprechen möchten. Nebenbei lernt man natürlich auch die spanische Küche aus erster Hand kennen!

Darüber hinaus bieten wir noch eigene Apartments an: diese werden meist von ältere Teilnehmer oder Paaren bevorzugt.

Deiner Erfahrung nach - was ist für deutsche Muttersprachler am schwierigsten zu lernen, wenn es um Spanisch geht?

Der allseits gefürchtete Subjuntivo! Hier hilft, sich gut die Regeln einzuprägen, üben, und bei den Spaniern gut zuhören um zu lernen, wie sie es machen.

Deutsche haben außerdem oft Schwierigkeiten mit der richtigen Aussprache: das gerollte 'r' macht so einigen zu schaffen. Im Rahmen unseres Kulturprogrammes bieten wir regelmäßig Phonetik-Workshops an: mit der richtigen Technik kann es jeder schaffen!

Ist es für Kursteilnehmer möglich, Spanier kennen zu lernen?

Wir bieten einen kostenlosen 'Intercambio'-Service an: Dabei werden Spanier und Sprachschüler miteinander vernetzt, um sich für einen Sprachaustausch zu verabreden. Die Sprachschule organisert außerdem einmal wöchentlich abends ein internationales Treffen, bei dem sich Spanier und Sprachschüler kennenlernen können.

Ein perfekter Tag in Sevilla - wie sähe der für dich aus? Nur für den Fall, dass andere sich ein Beispiel nehmen möchten an dir ...

Der Tag beginnt mit einem Frühstück mit tostada, café con leche und zumo natural (getoastetes Brot, Milchkaffee und frischgepresstem Orangensaft) in einer Bar auf einem kleinen sonnenbeschienenen Platz im Zentrum der Stadt. Danach könnte man über den Flohmarkt 'el Jueves' der Calle Feria schlendern, der jeden Donnerstag stattfindet. Dann gehts zum Fluss , wo man auf einem schwimmenden Café ein Getränk zu sich nehmen kann, während man sich überlegt, ob man den Nachmittag vielleicht mit einer Kajak-Tour auf dem Guadalquivir verbringt oder doch lieber mit dem Fahrrad eine Runde dreht.

Zum Mittagessen gehen wir dann zum Markt: hier gibt es frischen frittierten Fisch, der nirgendwo so gut schmeckt wie hier inmitten des Markttreibens. Falls danach noch Hunger besteht, bietet sich die nahe gelegene Alameda de Hercules für eine Tapa an.

Am Nachmittag entscheiden wir uns dann für die Radtour, vorbei an der Katedrale, dem Parque de María Luisa mit der Plaza de España, dem Torre de Oro und drehen eine Runde durch das schöne Stadtviertel Triana auf der anderen Flußseite. Später geht es mit dem Bus zu der römischen Stadt Itálica, deren archäologische Reste mit gut erhaltenen Mosaiken und dem eindrucksvollen Amphitheater zu besichtigen sind.

Nach dem Abendessen, das wir in einer Tapas Bar am Plaza los Terceros zu uns nehmen, geht es zum Chillout in einer Dachterrassen-Bar, und lassen den Tag bei sanfter Live-Musik, einer frischen Brise und einer eindrucksvollen Aussicht über die Dächer der Stadt ausklingen.

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