1. State High Schools USA

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Vorname:
Carolin
Alter:
16
aus:
Velten
war:
2016 für ein Schuljahr in Scottsdale (Phoenix), USA
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
Arcadia High School
Kontakt:
caro-hacki@web.de

Hier der Bericht von Carolin:

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Phoenix und zu Hause?

Da ich im August dort ankam, war es natürlich super heiß (45 Grad), aber dafür auch traumhaftes Wetter mit blauem Himmel. Außerhalb der Städte gab es nur die Wüste mit Kakteen und an den Straßenrändern überwiegend Palmen, was natürlich wundervoll anzusehen, aber dennoch zunächst ungewohnt war. Auch die Mentalität ist komplett anders, als in Deutschland: Anstatt die Höflichkeitsform zu verwenden, sprechen sich alle mit Vornamen an und sind überwiegend super freundlich.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Wenn ich an Phoenix denke, fällt mir natürlich erstmal das traumhafte Wetter ein. Es war wie gesagt ständig Sonnenschein und warm/heiß. Da es dort kaum regnet sind die Häuser mit deren Gärten auch dementsprechend ausgestattet.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Am besten hat mir dort meine Schule (Arcadia High School) gefallen. Das Freizeitangebot innerhalb der Schule war riesig. Das schönste an der Schule allerdings waren die Schüler dort, alle waren total aufgeschlossen und haben mich sofort integriert. Dort kann man wirklich sehr sehr gute Freunde kennenlernen.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Mein Schultag begann um 6 Uhr. Die Schule an sich fing aber erst um 7:45 Uhr an, allerdings war ich schon relativ früh dort, um nochmal kurz mit meinen Freunden zu quatschen. Meine erste Stunde war dann Spanisch, da ich es während meines Auslandsjahres nicht verlernen wollte und in der Nähe von Mexico ist das natürlich kein Problem.

Da mein Schuljahr dort nicht gezählt hat, habe ich überwiegend Spaßfächer gewählt, um auch leichter Freunde zu finden. In der Tanz- und Songwritingklasse ging es auch sehr leicht, da man ja die jeweiligen Interessen teilt. Mein Lieblingsfach allerdings war meine letzte (6.) Stunde, Student Government, dort planen Schüler aus allen Jahrgängen die ganzen Tänze und andere Veranstaltungen. In dieser Klasse habe ich auch letztendlich meine besten Freunde kennengelernt.

Im Herbst habe ich jeden Tag nach der Schule mit dem Golfteam trainiert und Turniere gespielt. Nach Saisonschluss hatte ich dann endlich Zeit mich mit meinen Freunden zu treffen und eigene Projekte auszuarbeiten. Zum Beispiel habe ich mich auch zweimal in der Woche mit einer Gruppe namens Younglife getroffen, wo wir lustige Dinge unternommen haben. Durch die ganzen schulischen und außerschulischen Aktivitäten in denen ich mich integriert habe, war es ganz leicht Freunde zu finden, außerdem ist man als Austauschschüler anfangs super interessant und kann viel erzählen.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Für die Zeit in den USA habe ich in einer Gastfamilie gewohnt. Anfangs war es natürlich super ungewohnt und ganz anders als zu Hause. Auf einmal denkt man über Dinge nach, die zu Hause selbstverständlich sind. Mein größtes Problem am Anfang war es, mir selbstständig Essen aus dem Kühlschrank zu nehmen, da ich nicht wusste, ob ich das überhaupt darf. Gerade bei solchen Dingen ist es extrem wichtig sich mit der Gastfamilie an den Tisch zu setzen und gemeinsam die Regeln zu besprechen: zum Beispiel wann man seine Wäsche waschen darf und wann man abends spätestens wieder zu Hause sein muss.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Außerschulisch habe ich mich wie gesagt sehr oft mit meinen Freunden getroffen und war bei einer Gruppe namens Younglife aktiv, mit der ich viel unternehmen und auch einmal verreisen konnte. Gerade dort findet man wirklich wahre Freunde. Die meisten Austauschschüler in der Umgebung haben sich auch ganz oft getroffen, um lustige Dinge zu unternehmen. Auch mit der Gastfamilie habe ich viele Dinge unternommen, zum Beispiel sind wir einen Tag in den Zoo und einmal in den Urlaub nach Kalifornien gefahren.

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