1. State High Schools USA

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Vorname:
Sandra
Alter:
17
aus:
maintal
war:
2007 für ein Schuljahr in new salem, North Dakota, USA
Schultyp:
Staatliche Schule
Kontakt:
sandra-1989@web.de

Hier der Bericht von Sandra:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

die einwohnerzahl ist auf jeden fall der groesste unterschied. meine heimatstadt hat ungefaehr 40.000 einwohner, das dorf in dem ich im moment lebe hat ungefaehr 1.000. die auswahl an freizeitaktivitaeten schrumpft stark, aber es wird nicht langweilig.

ein anderer unterschied war, dass es hier nicht erlaubt ist zu trinken oder zu rauchen. es ist am anfang sehr ungewoehnlich, wenn man auf familienfeiern ist und niemand fragt, ob man ein bier will... man gewoehnt sich doch sehr schnell daran.

zum schluss kommt fuer mich die mithilfe im haushalt. zuhause haben wir eine putzfrau. hier haben nur sehr, sehr wenige familien putzfrauen. ihr muesst viel mehr im haushalt helfen. so kann man sich aber schon mal an das leben gewoehnen, wenn man studieren geht.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

ich denke als aller erstes an all die menschen die ich hier getroffen habe. jeder war sehr interessiert an deutschland und sehr hilfsbereit. alle kamen zu mir und haben ihre hilfe angeboten. wenn man erstmal im ausland ist, dann tut es sehr gut, wenn andere einfach freundlich sind und dir das gefuehl geben, dass du willkommen bist.

Was hat dir besonders gut gefallen?

ich habe mich hier sehr wohl in der schule gefuehlt. fuer uns deutsche ist schule hier ein zuckerschlecken. ich musste mich nie richtig anstrengen und habe letzte woche die schule mit einem a-durchschnitt abgeschlossen. schule war fuer mich mehr ein ort an dem ich meine freunde sah, als ein ort zum lernen. ihr werdet es lieben und es hilft am anfang, denn ihr habt soviel anderes im kopf.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

also ich hatte jeden tag sieben stunden. jeder tag ist der gleiche. meine pflichtfaecher waren geschichte und englisch. ihr koennt euch den rest aussuchen. nach der vierten stunde war lunch (das schulessen ist sehr gut und abwechslungsreich).

ich denke nicht unbedingt, dass es leicht ist klassenkameraden kennen zu lernen. wenn ihr euch jedoch ansterngt und offen seid (keine vorurteile) dann ist es nicht mehr so schwer. ich bin mir sicher, dass jeder jemanden finden kann, der die gleichen interessen hat.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

ich lebe in einer gastfamilie. es ist einfach anders, dass es so streng ist. ihr muesst fruher zuhause sein. man ist hier einfach vorsichtiger. ausserdem musste ich viel mehr im haushalt helfen und das kann einem zwar manchmal auf die nerven gehen, aber man muss sich an die regeln der gastfamilie halten, immerhin lassen die euch voellig umsonst dort leben.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

ich war viel mit freunden unterwegs. ich war in der stadt einkaufen, im kino, auf parties, draussen sonnen, joggen, essen gehen, einen kaffee trinken gehen, habe meinen fuehrerschein gemacht, habe basketball bei mir oder freunden im hof gespielt, war tanzen...

 

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