1. State High Schools USA

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Vorname:
Ronja
Alter:
15
aus:
Hamburg
war:
2015 für ein Semester in Morgan, USA
Schultyp:
Staatliche Schule

Hier der Bericht von Ronja:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Gastland und Heimatland?

- Die Landschaft

- Das Essen

- Die Schule

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An meine kleine Stadt. Überall waren Berge und es war alles so klein und idyllisch. Ich vermisse das sehr!

Was hat dir besonders gut gefallen?

Dass man so viele neue Leute getroffen hat. Ich weiß, dass ich in Amerika Freunde fürs Leben haben werde. Und nicht nur das - auch eine zweite Familie, welche nicht nur mich das Jahr über als Austauschschülerin aufnahm, sondern ein spanisches Mädchen in meinem Alter. Sie wird für immer meine Schwester sein und ich liebe alle Leute in Morgan. (Wir beide haben uns auch schon wieder besucht, seitdem wir wieder hier sind).

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ich stand um 6 Uhr auf, um den Schulbus um 7 Uhr zu kriegen. In meiner High school durfte man die Fächer wählen. Jeden Tag waren es genau die gleichen Stunden - 6 um genau zu sein. Ein paar waren anstrengender als die anderen, wir zum Beispiel Mathe oder Biologie, aber im Gegensatz zu Deutschland habe ich dort viele interessante spaßige Klassen belegt (Photography, Foods and Nutrition, Adult Roles etc.) Nach 3 Stunden Schule gab es eine 30 minütige Lunch Pause, wo ich mit meinen Freunden immer in verschiedene kleine Restaurants gegangen bin. Danach hat mich eine Freundin immer nach Hause gefahren.

Für mich war es sehr leicht, Klassenkamerad/innen bzw. Freunde zu finden. Ich bin sehr offen und habe die Sprache schon am Anfang gut beherrscht. Man muss offen sein um neue Leute kennen zu lernen auch wenn es am Anfang immer unangenehm ist, man darf nicht locker lassen. Tipp: Geht von euch aus, auf jeden zu!

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Es gibt natürlich mehr Regeln. Man kann nicht einfach eine halbe Stunde später auftauchen. Die Gastfamilie kennt einen noch nicht so lange aber trägt total viel Verantwortung. Außerdem wird man die ganze zeit über ein Gast sein, auch wenn es sich anfühlt wie eine zweite Familie. Jede Familie ist aber auch anders, daher ist es schwer zu beurteilen, was anders sein wird.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich war oft mit meinen Freunden unterwegs. Da in Utah schon alle Teenager mit 16 Auto fahren durften, war man immer flexibel. Ich war oft, wandern, snowboarden, im kino, bei freunden zu hause, auf übernachtungspartys, mit der Familie bei Veranstaltungen, beim essen gehen, shoppen, im Park spazieren gehen etc. Ich hatte immer viel spaß.

 

 

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