Neuseeland

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Juliane, deine Ansprechpartnerin

Juliane ist an der Sprachschule in Neuseeland für Schüler und Schülerinnen aus Deutschland zuständig - denn sie kommt selbst aus Deutschland, aus Berlin, um genau zu sein.

Was genau sind genau deine Aufgaben an der Sprachschule?

Ich bin eigentlich Marketing Manager, aber da die Sprachschule eher klein und übersichtlich ist, helfe ich auch all unseren deutschsprachigen Schülern und Schülerinnen während ihres Aufenthalts hier. Dies fängt an mit der Einführung am ersten Tag an. aber umfasst viele Facetten, die ein Aufenthalt in einem neuen Land mit sich bringt. Wenn es Fragen oder Probleme gibt, bin ich immer ansprechbar, zusätzlich zu den Lehrern oder der Gastfamilie.

Du kommst ja ursprünglich aus Berlin. Wie hat es dich denn nach Neuseeland verschlagen?

Geboren und aufgewachsen in Berlin, werde ich immer eine Berliner Pflanze bleiben;-)) Ich bin übrigens ganz in der Nähe von GLS zur Schule gegangen, nämlich auf das John-Lennon-Gymnasium. Ich freue mich immer wenn ich nach Berlin komme um meine Familie und Freunde zu besuchen und der Berliner Dialekt kommt wie von selbst zurück. Wenn es um Neuseeland geht, gilt für mich alle guten Dinge sind drei.

Das erste Mal kam ich nach Neuseeland nach meinem Abi um mein Englisch zu verfestigen. Als ich 2010 in Auckland meinen „Master of Tourism Studies“ gemacht habe, habe ich in Teilzeit an der Sprachschule hier gearbeitet. Mit Abschluss des Studiums wurde mir dann eine Vollzeitstelle angeboten. Auckland ist also zu meinem neuen Zuhause geworden.

Was ist das Besondere an „deiner“ Sprachschule? Was unterscheidet sie von anderen Sprachschulen in Auckland?

Unsere Sprachschule unterscheidet sich vor allem durch ihre Lage direkt am Strand, aber die Innenstadt ist trotzdem gut zu erreichen. Den Strand direkt vor der Haustür zu haben, ist vor allem in der Sommerzeit super. Schüler können ihre Pausen dort verbringen oder nach der Schule eine Runde schwimmen gehen. Aber auch im Winter sind die Schüler oft am Strand zu finden.

Nicht nur unsere besondere Lage macht unsere Schule so „unique“. Wir sind eine der wenigen Sprachschulen in Neuseeland, die nicht nur erwachsene Schüler unterrichtet, sondern die auch akkreditiert ist, Jugendliche aufzunehmen.

Alle Jugendlichen werden durch Student Advisor betreut. In der Regel sprechen diese auch die Muttersprache der Schüler und Schülerinnen, was die Eingewöhnung vereinfacht. Insgesamt bietet die Sprachschule eine sehr familiäre Atmosphäre und möchte  jedem Schüler einen unvergesslichen Aufenthalt bieten.

Wie sind die Schülerkurse in den Winter-, Oster- und Sommerferien aufgebaut?

Das Programm heißt „English Plus Activities,“ und es gibt 5 Niveaustufen von Anfänger bis Fortgeschritten. Das Programm läuft im neuseeländischen Sommer (Dezember bis Februar) und im März/April sowie  im neuseeländischen Winter von Juni bis August. Es ist so aufgebaut, dass die Schüler am Vormittag Englischunterricht haben und nach der Mittagspause gehen sie auf verschiedene Ausflüge. Der Unterricht am Vormittag ist darauf ausgerichtet Grammatik, Lese- und Hörverstehen zu vertiefen, dabei werden auch verschiedenen Aktivitäten mit eingebunden und spezielles Vokabular vermittelt.

Was für Aktivitäten sind das?

Wir bieten den Schülern eine große Bandbreite an Aktivitäten an. Diese beinhalten den Sky Tower, segeln, Klettern, Maori Performances, Farmshow u.v.m..

Wie unterscheiden sich denn die Aktivitäten zu den unterschiedlichen Jahreszeiten?

Viele der Aktivitäten sind identisch in beiden Saisons. Manchmal müssen wir aufgrund des Wetters Aktivitäten innerhalb einer Woche umstellen, aber dies versuchen wir auf ein Minimum zu reduzieren.

Wie ist überhaupt das Wetter in eurem Winter? Wird es da richtig kalt?

Im Vergleich zum deutschen Winter ist der neuseeländische Winter sehr mild, besonders hier in Auckland. Tagestemperaturen liegen im Durchschnitt so um die 14 Grad Celsius und es ist wechselhaft, trotzdem vergeht kaum ein Tag an dem nicht die Sonne rauskommt. Viele Schüler werden die Häuser der Gastfamilien als relative kalt empfinden im Winter. Das liegt daran, dass es hier kaum üblich ist eine Zentralheizung zu haben, auch sind die Häuser weniger isoliert. Daran gewöhnt man sich aber mit der Zeit und die Kiwis ziehen dann halt einen Pullover mehr an und holen die kleinen mobilen Heizungen raus.

Welche Nationalitäten habt ihr überwiegend im Schüler-Programm?

Wir versuchen, immer einen guten Mix an Nationalitäten an der Schule zu haben. Im neuseeländischen Sommer kommen die Schüler hauptsächlich aus Südamerika, Neukaledonien und Tahiti. Im neuseeländischen Winter kommen viele Schüler aus Tahiti, Taiwan und Russland. Manchmal kommen auch Gruppen aus Südamerika oder Spanien in dieser Saison zu uns.

Wie weit von der Schule weg leben die Gastfamilien?

Auckland hat in der Tat eine große Ausdehnung. Unsere Gastfamilien sind aber alle in der Nähe der Schule. Wenn wir unsere Gastfamilien auswählen, ist ein Kriterium, dass diese nicht mehr als ca. 15 Minuten mit dem Bus entfernt wohnen.

Unternehmen die Familien auch etwas mit ihren Gastschülern ergänzend zum Freizeitprogramm?

Wir ermutigen die Gastfamilien, unsere Schüler in ihr tägliches Leben einzubinden, und die meisten Familien werden die Schüler auf Familienausflüge mitnehmen. In welchem Umfang bleibt aber den Familien selbst überlassen und hängt auch oft davon ab, wie sehr sich der Gastschüler / die Gastschülerin der Familie gegenüber öffnet. Auf jeden Fall stehen die Student Advisor immer zur Verfügung um Probleme die evtl. auftreten, zusammen mit dem Team, das die Gastfamilien betreut, zu lösen.

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