Paris Junior

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Paris Junior: Fragen zum Programm

Joëlle Lamouroux ist die Leiterin des Ferienprogramms in Paris. Joëlle arbeitet seit 11 Jahren im internationalen Bildungsbereich, seit 2005 ist sie für die Sommerkurse in Paris verantwortlich. Joëlle war früher als Austauschschülerin im Ausland und seither, sagt sie, "wollte ich immer im internationalen Bereich arbeiten, weil ich glaube, dass das Sprechen mehrerer Sprachen und der Kontakt mit Menschen verschiedenerer kultureller Hintergründe für Jugendliche wirklich wichtig sind."

Warum habt ihr euch als Schulort für den Campus einer Privatschule entschieden?

Wir haben in Paris nach einer idealen Umgebung für unsere Französischkurse gesucht, und bei unserem ersten Besuch im Lycée der Fondation Eugène Napoleon waren wir sofort begeistert von der einzigartigen geographischen Lage. Diese Privatschule erfüllt alle Anforderungen, die wir brauchen wir für unsere Sommerkurse: gute Unterkunft, Verpflegung und Möglichkeiten für Aktivitäten - alles auf einem Gelände. Und das mitten im Zentrum von Paris! Einfach großartig. Wir sind froh, dass wir das Programm hier anbieten können.

Was für eine Schule ist das Lycée Eugéne Napoléon?

Die Stiftung "Eugène Napoleon" wurde 1853 von der Kaiserin Eugenie de Montejo, Gattin von Napoleon III, gegründet. Als Hochzeitsgeschenk stellte der Rat von Paris der Kaiserin eine hohe Geldsumme zur Verfügung, gedacht eigentlich für den Kauf eines Diamantdiadems. Eugenie nimmt das Geld, aber statt des Kaufs eines Diadems beschließt sie, eine Stiftung zu gründen und eine Institution bauen zu lassen, in der Waisenmädchen leben und erzogen werden sollen. Der Architekten Hittorf hat das Gebäude dann so konzipiert, dass es die Form eines Diamanten hat. Die Stiftung hat sich im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt. Heute ist sie ein Lycée mit eigenem Internat, und im Sommer finden hier unsere Französischkurse für internationale Schüler und Schülerinnen statt.

Wie würdest du die Umgebung der Schule beschreiben?

Die Schule liegt im 12. Arrondissment von Paris, nur ca. 3 Gehminuten von der Metrostation Nation entfernt. Es ist ein sehr typisches und sicheres Pariser Viertel. Die Metrostation Nation bietet Zugang zu gleich 5 Linien, es is also wirklich eine ideale Ausgngsbasis, um Paris zu erkunden.

Wieviele Ausflüge in Paris gehören zum Programm?

Mindestens 4 Mal in der Woche organisieren wie Exkursionen zu verschiedenen Orten in Paris. Wie jeder andere Pariser auch nutzen wir mit den Schülern überwiegend die öffentlichen Verkehrsmittel, weil es am einfachsten und schnellsten geht.

Dürfen die Schüler den Campus eigenständig verlassen?

Die Schüler können den Campus nur in Begleitung eines Betreuers verlassen. Sicherheit ist eine unserer Prioritäten. Ausnahmen sind nur dann möglich, wenn sich Schüler mit Familienangehörigen oder Verwandten treffen wollen, die auch gerade in Paris sind.

Wie viele Studenten habt ihr auf dem Campus?

Im letzten Sommer haben wir rund 250 Schüler und Schülerinnen auf dem Campus gehabt. Wir hoffen natürlich, in diesem Jahr noch mehr Schüler aus aller Welt begrüßen zu können.

Wie ist der Nationalitätenmix?

Im letzten Sommer hatten wir 10 Teilnehmer aus Deutschland. Das Tolle an dem Programm ist der multikulturelle Austausch hier auf dem Campus, denn wir haben Teilnehmer aus aller Welt, die meisten kommen aus Spanien, Italien, Belgien, Kroatien, Amerika, Russland und Brasilien.

Wie sehen die Wochenenden aus?

Am Wochenende bieten wir den Schülern Ganztagesausflüge an, um die Highlights von Paris zu erkunden. Sie werden auf den Eifelturm steigen, eine Bootsfahrt auf der Seine unternehmen, über den Champs Elysées laufen und den berühmten Place Vendôme sehen, einen der fünf „königlichen Plätze“ von Paris.  Auf dem Programm steht natürlich auch ein Ausflug nach Disneyland. Auf dem Campus werden auch betreute Sportaktivitäten angeboten. Die Schüler werden keine Zeit haben, um sich zu langweilen! 

Wie können Teilnehmer ihr Französisch auch nach dem Kurs noch verbessern?

Unsere Lehrer und Lehrerinnen unterrichten interaktiv und motivierend. Sie machen den Schülern Lust auf Französisch und leiten sie an, wie man Französisch für sich erschließt, während des Kurses, aber auch danach. Letztlich sollten sich die Schüler immer um Gelegenheiten bemühen, Französisch zu sprechen. Und wenn das in ihrem Heimatland nicht geht, dann sollten sie französische Bücher lesen und sich französische Filme  anschauen. Und natürlich sollten sie immer wieder nach Frankreich kommen;-))

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