Kanada: High School staatlich

Fragen? Kommentare?

Erfahrungsberichte High School Kanada

Alle Erfahrungsberichte ansehen

Vorname:
Anna
Alter:
17
aus:
Wuppertal
war:
2016 für ein Trimester in Victoria, Kanada
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
Spectrum Community School
Kontakt:
anna-puerschel@gmx.de

Hier der Bericht von Anna:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Gastland und Heimatland?

Zunächst einmal die Mentalität und Einstellung der Bevölkerung. Die Canadier sind viel offener und hilfsbereiter.

Dann die Schule. Das Verhältnis von Schüler zu Lehrer wirkt viel vertrauter, die Fächerauswahl scheint unendlich und bietet weit aus mehr als nur akademische Fächer.

Und das Brot. So doof es sich auch anhört, aber das war ein Unterschied für mich. Anders als bei einem Bäcker hier, gab es in Canada neben Toastbrot nicht viel Auswahl :D

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Schwer zu sagen. An freundliche und interessante Menschen, die ich getroffen habe, gutes Wetter und meine Gastschwestern. Ich weiß nicht an was genau ich als ertses denke..

Was hat dir besonders gut gefallen?

Nichts habe ich mehr vermisst als die gut gelaunten Canadier. Bereits am Frankfurter Flughafen, wenige Minuten nach meinem Rückflug nach Deutschland, knallte mir die harte und kühle Art der Deutschen entgegen.

Desweiteren hat mir die Nähe zur Natur gefallen. Ob Sportunterricht in der Schule oder Familienausflug, ob warm oder kalt - man war immer draußen an der frischen Luft.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Zur Schule kam ich mit einem öffentlichen Bus. Ich hatte vier Fächer und diese jeden Tag anderthalb Stunden lang. Dazwischen gab es eine Lunch-Pause, in der ich meistens in der Mensa mit meinen Freunden war.

Die Fächer konnte ich frei wählen, da ich dort keinen Abschluss machen wollte, weshalb ich unter anderem Kochen und Schreinern belegte. Fächer, die es hier nicht gibt. Der Schulalltag sah somit ganz anders aus als hier in Deutschland. Man konnte sich während der Arbeit unterhalten und lernte eben mal andere Sachen als eine mathematische Funktion aufzustellen.

Klassenkameraden kennen zu lernen wurde durch meine Fächer vielleicht vereinfacht, da man während des Kochens leichter in ein Gespräch kommt als im Matheunterricht. Trotzdem muss man auf die Leute zugehen und offen für Alles sein. Das ist mein größter Tipp!!

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Meine Gastfamilie machte viele Ausflüge, war sehr sportlich und naturverbunden. Der Familienalltag war selbsterverständlich anders als gewohnt, aber nennenswerte Unterschiede, die eine große Umstellung erforderten, gab es nicht. Die Offenheit und Freundlichkeit meiner Gastfamilie hat das Einleben in das neue Umfeld erleichtert.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Außerhalb der Schule habe ich Verschiedenes mit meiner Gastfamilie unternommen. Zum Beispiel waren wir wandern und schwimmen.

Mit meinen Freunden habe ich mich in der Stadt getroffen. Dort sind wir dann an den Hafen gegangen, waren shoppen und manchmal auch essen. Kino, Schlittschuhfahren und Eishockey-Games angucken gehörte ebenfalls zu den Freizeitaktivitäten.

Außerdem bot die Organistation vor Ort verschiedene Reisen und Ausflüge an. Zusammen mit anderen Austauschschülern war ich Skifahren und habe auf einer Bootstour Orkas gesehen.

 

 

Hier kannst du dir das Schulprofil ansehen

Alle Erfahrungsberichte ansehen

Druckversion dieser Seite