Kanada: High School staatlich

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Vorname:
Laura
Alter:
16
aus:
Berlin
war:
2007 für ein Schuljahr in Cranbrook, British Columbia, Kanada
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl

Hier der Bericht von Laura:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Die drei größten Unterschiede waren erstens eine Gastfamilie zu haben, die komplett anders war und anders gelebt hat als meine Familie in Deutschland. Zweitens, schon aus dem Flugzeug habe ich gesehen wie riesig Canada ist und während meines Aufenthalts habe ich nur einiges vom ganzen Land und dennoch sehr viele Orte (vor allem in BC) kennengelernt. Die Entfernungen sind unwahrscheinlich lang. Drittens, die Sprache hat mir zwar keine großen Schwierigkeiten gemacht, dennoch musste ich am Anfang immer sehr genau hinhören und manchmal eben auch mehrmals nachfragen.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Daran, dass ich ein unheimlich tolles Jahr in einem fremden Land mit einer fremden Familie verbracht habe. Ich denke an alle meine Freunde und vor allem aber an meine Gastfamilie.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Besonders gut gefallen haben mir Ausflüge mit Freunden, Familie oder der Organisation. Dadurch konnte ich sehr viel von BC und auch Alberta kennenlernen und es gab immer ein volles Programm. Vor allem hatte ich auch die Möglichkeit etwas ganz neues auszuprobieren, wie zum Beispiel 'dog sledding' in Canada's Winterwäldern. Ganz toll waren auch die Feste (Thanksgiving, Halloween, Christmas, New Year, Easter, etc.) mit Familie und Freunden.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Zur Schule wurde ich meistens gefahren, konnte aber auch den Bus nehmen und im Sommer bin ich öfter auch gelaufen. Meine Gastschwester und ich haben unser lunch schon am Abend vorbereitet und morgens somit mehr Zeit gehabt. Die Schule fing erst 8:30 am an. Ich hatte vier Stunden am Tag, jeweils 1:25h lang. Nach den ersten beiden Unterrichtsstunden gab es lunch. Diese eine Stunde habe ich immer mit Freunden verbracht und jedes Mal sah lunch etwas anders aus; andere Leute, mal haben wir in der Schule gegessen, manchmal sind wir Essen gegangen etc. Es war einfach Freunde kennenzulernen, da man in Kurse kommt und sich auch nur wenige Kanadier schon vorher kannten, außerdem wird man auch in Gruppen unheimlich freundlich aufgenommen. Trotzdem ist zu empfehlen sich vor allem mit Kanadiern anzufreunden und zu reden, anstatt mit anderen deutschen Austauschschülern und am besten findet man schnell Freunde, wenn man in irgendeiner Ag teilnimmt (Sport, Drama, Chor, etc.)

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Man muss sich anpassen und Regeln beachten, aber vor allem sich in die Familie integrieren. Ich habe mich mit meiner Gastfamilie von Anfang an ganz besonders gut verstanden und ich konnte mit allen immer über alles reden. Das Wichtigsten ist mit seiner Gastfamilie zu reden, weil sie einen ja noch gar nicht kennen und auf jeden Fall gerne kennenlernen wollen.

Ganz anders als zu Hause ist, dass man die Chance bekommt in das Leben anderer Menschen hineinzuschauen und nicht nur das, sondern auch mit ihnen zusammenzuleben und sich anderen Sitten anzupassen. Für mich war es ganz einfach und hat zur gleichen Zeit sehr viel Spaß gemacht. Meine Gastfamilie ist riesig, locker und liebt ihre Familienfeiern und Zusammentreffen, auf der anderen Seite sind sie sehr 'close' man kann immer mit ihnen reden. Ich habe jetzt ein zweites Zuhause (in Kanada;)!

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich habe mich immer mit Freunden getroffen. Meistens waren wir eine große Jugendgruppe, die etwas zusammen unternommen hat. Im Winter bin ich mit meinem Gastvater und meiner Schwester, manchmal auch nur mit Freunden Ski fahren gegangen. Im Sommer waren wir öfter am See. Ansonsten ging man eben shoppen in der 'mall' oder ins Kino, öfter auch Schwimmen oder Bowlen. Außerdem habe ich beim Badminton team teilgenommen und auch manchmal am College Badminton gespielt.

 

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