Kanada: High School staatlich

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Vorname:
Jana
Alter:
17
aus:
Hückeswagen
war:
2008 für ein Semester in Vancouver, British Columbia, Kanada
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
Gladstone Secondary School

Hier der Bericht von Jana:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Die wohl größten Unterschiede zu Deutschland waren die andersartige Kultur durch den enormen asiatischen Einfluss und die Offenheit und Freundlichkeit der Menschen. Das war wirklich ganz anders als in Deutschland. Dort ist es keine Seltenheit zum Beispiel an der Bushaltestelle mit jemand wildfremden ins Gespräch zu kommen.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Wenn ich mich an meinen Auslandsaufenthalt zurückerinner, denke ich zuerst an meine Gastfamilie und die vielen Freunde, die ich dort gefunden habe und zu denen ich immernoch KOntakt halte.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Die offene Mentalität der Kanadier war sehr angenehm und das Verhältnis zu meiner Gastfamilie war toll.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Meine Schule konnte ich von meinem Haus aus zu Fuß oder mit dem Skytrain erreichen. Gladstone ist für deutsche Verhältnisse eine ziemlich große Schule mit ungefähr 1500 Schülern. Aber trotzdem war das Verhältnis von Schülern und Lehrern viel enger als in Deutschland. Und die Lehrer haben sich auch persönlich um die Schüler gekümmert.

Ein Schultag hat immer von 8:45 bis 15:15 gedauert.

Insgesamt hat man 8 Fächer, von denen jeweils 4 pro Tag unterrichtet werden. Jede Schulstunde geht 1 ½ Stunden.

Ein Schwerpunkt von Gladstone ist Tanz. Es ist eine von nur drei Schulen in Vancouver, die ein eigenes Tanzstudio haben. Es wurden viele verschiedene Tanzarten als Fächer angeboten ( Standart, lateinamerikanischer Standart, Hip Hop usw.).

Ich habe auch einen Tanzkurs belegt, bei dem aber mehr auf Fitness geachtet wurde. Außerdem habe ich für ein Quartal an der Basketball AG teilgenommen und war im Girls Fitness Course.

Obwohl der Großteil der Leute auf meiner Schule asiatischer Herkunft war hatte ich überhaupt keine Probleme Anschluss zu finden und nach zwei Wochen hatte ich mich schon richtig eingelebt und mich total wohl gefühlt.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Meine Gastfamilie war einfach super. Sie haben mich von Anfang an wie ein Familienmitglied aufgenommen und ich habe mich nie wie ein Außenstehender gefühlt.

Meine Familie bestand aus meinen Gasteltern (38 und 39), ihren beiden Kindern ( 6 und 4) und einer japanischen Studentin (21). Wir haben in einem recht großen Einfamilienhaus in einer ruhigen aber trotzdem sehr zentralen Wohngegend gelebt. Ich hatte mein eigenes kleines Zimmer, wo zwar nicht viel rein passte, was aber sehr gemütlich war und ich brauchte mir das Badezimmer nur mit der anderen Austauschschülerin Risa teilen.

Besonders die vielen verschiedenen Kulturen, die in dieser Familie aufeinander kamen waren eine recht interessante Mischung, da mein Gastvater Brite war, meine Gastmutter ursprünglich deutscher Abstammung und dann Risa als Japanerin und ich.

Im Vergleich mit meiner eigenen Familie war es für mich keine große Umstellung, da sich unsere Familien recht ähnlich waren.

Was jedoch anders war, ist dass man Andere Gesprächsthemen hat und sich viel intensiver miteinander auseinandersetzt als das vielleicht zu Hause der Fall ist .

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Nach der Schule habe ich meistens mich mit Freunden aus der Schule oder mit anderen Leuten, die auch aus Deutschland kamen getroffen. Wir haben viel von Vancouver und Umgebung gesehen und meine Gastfamilie hat mich auch oft auf Ausflüge mitgenommen.

Am Wochenende war ich meistens mit meinen Freundinnen shoppen und abends waren wir oft im Kino, Essen oder haben uns bei jemanden zu Hause getroffen. Eigentlich ganz normale Sachen. Auf jeden Fall war es nie langweilig.

 

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