Kanada: High School staatlich

Fragen? Kommentare?

Erfahrungsberichte High School Kanada

Alle Erfahrungsberichte ansehen

Vorname:
Dorothee
Alter:
17
aus:
Berlin
war:
2008 für ein Semester in Winnipeg, Manitoba, Kanada
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
Miles Macdonell Collegiate
Kontakt:
dorovmoers@hotmail.de

Hier der Bericht von Dorothee:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Die drei größten Unterschiede zwischen Deutschland und Kanada waren für mich die Menschen, ihre Mentalität und die Stadtstruktur.

Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Menschen aus sehr verschiedenen Teilen der Welt in Kanada so gut zusammenleben. Trotzdem sind mir auch ihre Denkweisen aufgefallen.

In meiner Schule z.B. war das Thema Sex eher ein Tabu, außerdem wurde gar nicht über Politik o.ä. Themen gesprochen, was hier ja zum Alltag gehört.

Die Stadt war ganz anders als Berlin, wo ich herkomme. Da Kanada eine viel kürzere Geschichte hat als Europa, gab es nur moderne Gebäude und alles war viel Größer.

Ich fand es sehr interessant dort zu leben, obwohl mir manchmal die etwas szenigeren Ecken Berlins gefehlt haben.

 

 

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Wenn ich an meinen Auslandsaufenthalt zurück denke, muss ich als erstes an meine tolle Gastfamilie denken, mit der ich so viele tolle Erlebnisse hatte. Außerdem vermisse ich meine Freunde total, denn einen so gemischten Freundeskreis hatte ich noch nie. Ich war mit Kanadiern befreundet, als auch mit Leuten aus Brasilien, Mexiko, Japan, Chile, Argentinien, Tschechien, China, Malaysia und Taiwan.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Besonders gut hat mir das Schulklima gefallen, welches sehr offen und gut war. Die meisten Schüler waren sehr engagiert und haben die Schule nicht bloß als Pflicht abgestempelt.

Außerdem fand ich es toll, dass die Leute in Kanada aus allen Ländern der Welt kommen, was eine sehr interessante Erfahrung für mich war.

 

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Mein typischer Schultag sah folgendermaßen aus:

Ich bin gegen 7.30 Uhr aufgestanden, habe (meistens alleine) gefrühstückt und bin dann gegen 8.10 zusammen mit meiner Freundin, die direkt um die Ecke gewohnt hat, zur Schule gelaufen.

Der Vormittagsunterricht ging bis 12 Uhr, dann hatten wir immer eine Stunde MIttagspause, in der ich entweder zum Chor gegangen bin oder mit Freunden meinen Lunch gegessen habe.

Von 13 bis 15.15 Uhr war immer der Nachmittagsunterricht.

Nach der Schule habe ich meistens etwas mit Freunden unternommen, musste dann aber gegen 18 Uhr wieder zu Hause sein, um mit meiner Familie essen zu können.

Abends sind wir entweder zusammen zur YMCA gegangen, haben gespielt oder Fernsehen geguckt oder haben getrennt irgendetwas unternommen.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Ich mochte meine Gastfamilie sehr gerne, obwohl es ganz anders war. Meine Gasteltern waren sehr jung, 29 und 33 Jahre alt und ich hatte eine Gastschwester aus Braslien.

Unterschiede zu meiner echten Familie waren Regeln, kulturelle Unterschiede, Essen(-szeiten) und einfach alles was zum alltäglichen Leben dazu gehört.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Nach der Schule habe ich mich meistens mit Freunden getroffen und wir sind Kaffe trinken gegangen, shoppen, ins Kino, zur YMCA, zum Fluss oder einfach nur durch die Gegend gelaufen. Außerdem habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Eishockey gespielt, zusammen mit meiner Gastschwester aus Brasilien und war zusätzlich noch im Schulchor.

Am Wochenende war ich so gut wie immer unterwegs, entweder mit Freunden oder mit meinen Gasteltern.

 

Hier kannst du dir das Schulprofil ansehen

Alle Erfahrungsberichte ansehen

Druckversion dieser Seite