Kanada: High School staatlich

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Vorname:
Anja
Alter:
23
aus:
Berlin
war:
2007 für ein Semester in Sechelt, British Columbia, Kanada
Schultyp:
Staatliche Schule
Schule:
Chatelech Secondary

Hier der Bericht von Anja:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

- das Leben in einer Kleinstadt und in einem Land mit ganz anderen Größenverhältnissen und toller Natur

- der Umgang der Menschen untereinander (mehr Zurückgezogenheit und Oberflächlichkeit)

- die Esskultur (mehr Ungesundes, weniger Kochen)

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Als erstes denke ich an mein rosafarbenes Zimmer, das Haus, in dem ich gelebt habe, meinen Schulweg und den Abschlussball, für den ich mir mit einer Freundin ein wunderschönes Kleid in Vancouver gekauft habe. Und natürlich an die Freunde (aus Kanada, Brasilien, England), mit denen ich heute immer noch Kontakt habe!

Was hat dir besonders gut gefallen?

Besonders gut hat mir die Natur (der Strand) gefallen, die Sprache, die echt Spaß macht, sobald man sich eingefühlt hat und die Freunde aus unterschiedlichen Ländern, mit denen ich meine Zeit verbracht habe.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ein typischer Schultag: Morgens kam ein gelber Schulbus, der uns alle in die Schule gebracht hat. Jeden Tag hatte man vier Blöcke Unterricht, zwei am Vormittag und zwei am Nachmittag, immer im Wechsel. Dazwischen gab es eine Mittagspause, in der man Pommes und Brownies kaufen konnte. Nach der Schule bin ich mit meinen beiden Gastschwestern nach Hause gelaufen.

 

Es war nicht immer leicht Leute in der Schule kennen zu lernen. Aber es hängt vor allem von einem selber ab, die Mitschüler einfach anzusprechen und sich zu verabreden. Das braucht meist einige Wochen Zeit. Ich musste zum Beispiel erst lernen, dass ein "See you!" nicht gleichbedeutend ist mit "Wir sehen uns!", sondern einfach heißt "Tschüss!".

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Man muss mehr Rücksicht nehmen, sich anpassen und sollte nicht zu viel mit "zu Hause" oder mit "Deutschland" vergleichen. Für mich war es ungewohnt drei Gastgeschwister zu haben und immer darauf angewiesen zu sein, dass mich meine Gastmutter oder jemand anderes mit dem Auto mitnimmt (der Bus kam nur sehr selten).

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich habe Tanzstunden in einer kleinen Tanzschule genommen, beim Schulmusical "Grease" bei den Shows hinter der Bühne geholfen, mich mit Freunden am Strand getroffen (dort auch mal übernachtet), ins Kino gegangen und vor allem bin ich immer wieder am Wochenende mit der Fähre nach Vancouver gefahren.

 

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