Kanada: High School staatlich

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Vorname:
David
Alter:
16
aus:
Bernried
war:
2010 für ein Semester in Vernon, British Columbia, Kanada
Schultyp:
Staatliche Schule
Schule:
Seaton Secondary School
Kontakt:
david_lang@ymail.com

Hier der Bericht von David:

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Zuerst einmal natürlich die Menschen, die in Kanada wesentlich offener und persönlicher sind als hier in Deutschland!

Dann natürlich die sogenannte "way of life"!

Sehr sehr viel entspanner und relaxeder als hier, was sehr angenehm ist, wie ich finde.

Der dritte Punkt war dann eigentlich die Schule, die auch sehr viel entspannter ist als in Deutschland. Auch das Arbeitsverhalten hat sich bei mir persönlich jedenfalls verbessert weil man am Anfang zumindest ja noch nicht so viele Leute kennt und man dadurch eindeutig lernt leise zu sein und dem Unterricht besser zu folgen!

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Als estes denke ich an all die netten Leute, die ich kennen gelernt habe und an die Kontakte, die ich geknüpft habe! Da in Kanada auch viele Jugendliche aus Asien und Südamerika sind ist es sehr international und das war für mich sehr spannend, da man andere Kulturen auch noch zumindest bis zu einem gewissen Punkt kennen gelernt hat!

Was hat dir besonders gut gefallen?

Besonders gut gefallen hat mir die Gegend, in der ich war, da man an einem See war und relativ schnell in der Natur!

Überhaupt hat mich die Natur fasziniert in Kanada! Und aufgrund meiner super netten Gastfamilie konnte ich auch einiges von der Natur kennen lernen.

Außerdem hat mir Vancouver auch super gefallen! Man kommt, wenn man in Vernon ist, bestimmt 2 oder 3 mal nach Vancouver! Und diese Stadt ist einfach schön! Direkt am Wasser und nah an den Bergen!

Wobei ich nicht gerne dort gewohnt hätte, da die Kriminalität dort wesentlich höher ist!

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Man wird in Kurse eingeteilt, die man sich größten Teils selbst aussuchen kann! Somit hat man, also denke ich jedenfalls, meistens nur Fächer, die man interessant findet, was ganz schön ist zur Abwechslung! Außerdem hat man nur 4 Fächer pro Semester! Also die Schule geht dann um 8:30 los und geht bis 15:00! Allerdings hat man trotzdem nur 4 Unterrichtsstunden an einem Tag, wobei eine Stunde jeweils 1:30 lang ist! Man gewöhnt sich aber relativ schnell daran! Klassenkammeraden findet man relativ gut, da alle sehr offen sind! Gut ist natürlich, wenn man selbst auf die Leute zugeht und den Kontakt herstellt, was besonders gut in Sport und Kunst funktioniert, da man hier ja bekanntlich mehr kommuniziert!

Dann geht es eigentlich recht gut Freunde zu finden!

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Diese Frage ist, denke ich, schwer zu beantworten, da es ja darauf ankommt in was für eine Familie man kommt, aber generell würde ich sagen, dass man lernt selbstständiger zu werden! was ja bei den meisten auch ein Hauptgrund für den Austausch ist! Am Anfang fühlt man sich noch ein wenig fremd, aber dann, wenn man sich eingelebt hat ist es eigentlich kein großer Unterschied mehr! Ich hatte natürlich auch Glück, aber ich hatte wirklich ein sehr sehr enges und gutes Verhältnis zu meiner Gastfamilie!

Und ich glaube, dass wenn man sich bissl Mühe gibt, dann kann man mit jeder Gastfamilie ein gutes Verhältnis haben, denn die nehmen auch Schüler auf um mit ihnen eine schöne Zeit zu haben!

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich habe viel Sport gemacht mit Freunden, die ich dort kennen gelernt habe, was sehr viel spaß gemacht hat! Und ich kann auch jedem nur empfehlen in den Schulteams mit zu machen, weil man dort schnell gute Freundschaften entwickelt und weil es einfach Spaß macht! Im Sommer dann waren wir viel am See und haben Volleyball gespielt oder Karten, ja was man halt so am Strand macht!

Also auch das war einfach tip top!!

Also als Fazit kann ich einfach nur jedem empfehlen einen Austausch zu machen! Man entwickelt sich auf jeden Fall, sieht Dinge anders und ja- es erweitert den " Horizont"!

 

 

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