Kanada: High School staatlich

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Vorname:
Isabella
Alter:
17
aus:
Reinprechtspölla
war:
2011 für ein Schuljahr in Vernon, British Columbia, Kanada
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
Clarence Fulton Secondary

Hier der Bericht von Isabella:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

*Österreichh

Der größte Unterschied war mit Sicherheit die Lebenseinstellung, die Mentalität und einfach die Atmosphäre generell. Alles wird sehr locker genommen. Ein weiterer großer Unterschied war der Schulalltag. Der Umgang zwischen Lehrer und Schüler ist sehr viel freundlicher und man hat das Gefühl jederzeit einen Ansprechpartner zu haben.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Als erstes denke ich an meine Gastfamilie und Freunde zurück, die diese Zeit für mich unvergesslich gemacht haben. Selten habe ich in Österreich so herzliche, offene und unvoreingenommene Menschen gesehen wie in Kanada. Es sind sicherlich Freundschaften die mir für sehr lange Zeit erhalten bleiben werden :)

Was hat dir besonders gut gefallen?

Am meisten fasziniert haben mich die großen kleinen Unterschiede im Alltag. Vom Begrüßen und Bedanken beim Busfahrer, einem freundlichen Gespräch mit dem Lehrer vor Schulbeginn oder dem Kennenlernen der kanadischen Umgangssprache.

Andere Highlights waren auch der Pyjama Day an der Schule, Silvester mit Freunden beim Lagerfeuer im Wald oder Ausflüge nach Kelowna, Vancouver und zum Schluss auch Victoria.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Die Schule begann vergleichsmäßig erst sehr spät, um halb neun. Man hatte Block A,B,C,D, wobei meistens nur 2 Fächer gewählt wurden und diese jeweils 2 Blocks über dauerten. Die Reihenfolge der Fächer änderte sich auch von Tag zu Tag und war in der Schule als auch auf einem Kalender ersichtlich. Nach jeder Unterrichtsstunde (50 Min.) waren 10 Minuten Pause und Mittags 50 Minuten. Entweder nahm man sich Lunch von zu Hause mit oder man kaufte sich etwas in der Kafeteria, wobei einem das Anstellen wie eine Ewigkeit vorkam. In der Schule gab es auch einen "International room" für Austauschschüler, wo sich viele gern in der Mittagspause zurückzogen, da es dort ruhiger war. Dadurch, dass man am Tag mit vielen verschiedenen Letuen in der Klasse saß und die Kurse auch wechselten fand ich sehr schnell Anschluss.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Meine Gastfamilie war ein Patchwork-Familie mit zwei Hunden und Katzen, also war immer was los im Haus. Insgesamt hatte ich sehr viele Gastgeschwister, wobei nur eine davon noch zu Hause wohnte. Ich habe mich schnell eingelebt in meiner kanadischen Familie vielleicht auch aus dem Grund, dass sie zuvor schon Erfahrung mit Austauschschülern hatte.

Anders war einiges. An großen Feiertagen wie Thanksgiving oder Weihnachten kam die ganze Familie zusammen und es gab Essen im Übermaß. An diese Tage erinnere ich mich besonders gerne, denn irgendwie waren sie wie zu Hause, aber doch komplett anders.

Im Haushalt musste ich nur für mich selbstverständliche Dinge erledigen wie z.B. mein Zimmer aufräumen & putzen und mein Geschirr wegräumen. Den Rest, so meine Gastmutter, mache sie gerne selbst. Natürlich habe ich sie trotzdem gefragt, ob sie nicht doch ein wenig Hilfe gebrauchen könnte...

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Die Schule hatte ein großes Angebot an außerschulischen Aktivitäten, wie z.B.: Football, Cheerleading, Basketball, Leadership, Yearbook, Drama und noch sehr viel mehr. Ich wurde herzlichst im Tennis-Team aufgenommen und wir konnten uns sogar für die Provincals in Vancouver qualifizieren :) Nach der Schule war ich oft noch bei Freunden oder beim Training. Im Sommer sind wir noch häufig zum Strand bzw. im Winter Snowboarden gegangen, denn beides war schnell zu erreichen.

 

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