Kanada: High School staatlich

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Vorname:
Carla
Alter:
16
aus:
Düsseldorf
war:
2012 für ein Trimester in Kelowna, BC, Kanada
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
Okangan Mission Secondary
Kontakt:
carla@benderonline.de

Hier der Bericht von Carla:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Also das Essen war schonmal ein riesiger Unterschied, es gab viel mehr fast food und meine Gastfamilie hat natürlich auch so ganz anders gekocht als wir zuhause kochen. Außerdem gab es kein Brot sondern nur Toast.

In der Schule war auch alles ganz ganz anders, einmal hatte man nur vier Fächer und außerdem auch ganz andere Fächer als hier in Deutschland.

Ein weiterer Unterschied war das Leben in der Familie, es gibt eben Vor-und Nachteile wenn man mit einer Gastfamilie wohnt ;-)

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An die vielen netten Leute, die ich kennengelernt habe, ich habe auch deutsche Freunde gefunden, und meine tolle Gastfamilie.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Die Reise mit meiner Gastfamilie nach Kalifornien in den Frühjahrsferien, der Trip mit den internationalen Schülern und die allgemeine Gelassenheit der Menschen in Kanada.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Die Schule ging von 9-3.30 , mit einer Mittagspause um 12. Danach fuhr ich entweder mit dem Schulbus nach Hause oder mein Gastvater, der glücklicherweise Lehrer an meiner Schule war, fuhr mich nach Hause.

Es war schon nicht besonders einfach am Anfang Freunde zu finden und wirklich richtig gute kanadische Freunde habe ich auch nicht gefunden. Ich habe mich eher mit Deutschen oder Chinesen angefreundet, was ich aber auch nicht schlimm fand.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Die Familienkonstellation war schon eine ganz andere als bei mir zuhause, in Kanada hatte ich drei kleinere, sehr süße Gastgeschwister, und zuhause bin ich Mittelkind und habe eine Schwester und einen Bruder.

Meine Gasteltern waren dann natürlich auch viel jünger als meine Eltern hier und sie fanden es auch mal gut, nicht immernur mit kleinen Kindern zusammen zu sein.

Ein großer Unterschied ist aber natürlich, dass man seine Wäsche selber macht, immer seine Hilfe anbietet und schon eigentlich immer mit "Fremden" zusammen ist.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich habe Tennis und Hockey gespielt, bin mit Freunden shoppen gegangen oder habe mit meinen drei jüngeren Gastgeschwistern gespielt.

 

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