Kanada: High School staatlich

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Vorname:
Nicola
Alter:
16
aus:
München
war:
2013 für ein Semester in Ottawa, Ontario, Kanada
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
Lisgar Collegiate Institute

Hier der Bericht von Nicola:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Kanada ist sehr multikulturell, da es viele Einwanderer gibt. Auf meiner Schule waren Leute von allen Kontinenten, aus allen möglichen Länder. Außerdem sind die Kanadier alle (natürlich gibt es überall Ausnahmen, aber es gibt nicht so viele ;) sehr freundlich, man bedankt sich beispielsweise sogar beim Fahrer, wenn, man aus dem Bus aussteigt.

Ein weiterer Unterschied ist natürlich auch (zumindest im Landesinneren) der kalte Winter. -30 Grad können da schon mal vorkommen.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An all die netten Leute, die ich kennengelernt habe. Dann auch an Erfahrungen, wie z.B. den Canada Day (der Nationalfeiertag am 1. Juli) oder die School Dances.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Es ist einfach eine tolle Erfahrung, in einem fremden Land neue Leute kennenzulernen, man bekommt ein ganz anderes Bild von seinem Leben in Deutschland und es sind natürlich teilweise Momente, die man nie vergisst. Auch lernt man unbewusst wahnsinnig viel dazu, man muss ohne seine eigene Familie zurechtkommen und lernt viel über sich selbst und natürlich hat man auch sehr viel Spaß.

Außerdem sind die Kandier einfach alle supernett!!

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Mein Schultag ging von 9:00-15:00. Vor oder nach der Schule konnte man verschiedene Sportarten machen (wie z. B. Rugby, Langlauf, Leichtathletik, Fußball, etc.) oder auch in den Drama Club oder ins Orchester gehen. Auch in der Mittagspause konnte man in verschiedene Clubs gehen (wie z.B. der Model UN Club, der Culture Club und vieles mehr).

Man hat nur vier Fächer, die man auch jeden Tag hat. Es ist ziemlich einfach, neue Leute kennenzulernen, weil man in jedem Kurs mit anderen Leuten zusammen ist.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Meine Gastfamilie war ganz anders als meine Familie zu Hause. Ich hatte vier Gastgeschwister, es war also immer was los im Haus;) Außerdem hat natürlich jede Familie in gewisser Weise ihre eigenen Regeln und Gewohnheiten. Das stellt anfangs erst einmal eine Umstellung dar (auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, muss man sich doch erstmal daran gewöhnen). Ich fand es z.B. ganz ungewohnt, dass meine Gastfamilie, immer schon um 6 Uhr zu Abend gegessen hat.

Außerdem sind wesentlich mehr kanadische Familien aktiv in der Kirche als hier. Meine Gastfamilie ging jeden Sonntag in die Kirche und war auch sonst recht gläubig. Das heißt aber nicht, dass man als Austauschschüler immer mit in die Kirche kommen muss. Das akzeptieren die Gastfamilien auch.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Anfangs habe ich viel mit meinen Gastgeschwister gemacht und mich oft mit den International students getroffen. Wir haben zusammen die Stadt erkundet oder sind in die Mall gegangen und sind auch mal zum Skifahren etc.

Sonst habe ich viel mit Freunden gemacht, nach der Schule sind wir oft zum Shoppen oder bei schönem Wetter zum Fußball spielen gegangen oder haben einfach zusammen gechillt.

Im Frühling war ich auch Mitglied im Track Team und da hatten wir dann auch oft Training.

 

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