Kanada: High School staatlich

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Vorname:
Christopher
Alter:
16
aus:
Krefeld
war:
2013 für ein Schuljahr in Montréal, Québec, Kanada
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
École internationale de Laval
Kontakt:
Reibetanz.c@gmail.com

Hier der Bericht von Christopher:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Gastland und Heimatland?

1) Die Schule. Spinde, Lunch-Break oder "le dîner", gelbe Schulbusse. Einfach alles ist so, wie man es sich aus dem Highschool Film vorstellt. Manchmal wirkt es schon fast unwirklich aber es ist so.

2) Die Freiheiten. Als Austauschschüler hat man weniger Freiheiten, als das bei uns in Europa der Fall ist. Ganz interessant zu sehen, was Vor- und Nachteile sind. Meine Gasteltern waren in der Hinsicht gelassen, aber oftmals dürfen Mädels nicht bei Dunkelheit Bus fahren o. Ä.

3) Die Sprache. Klar. Das gehört dazu. Aber in Québec war das noch mal anders als man es aus Frankreich gewohnt ist ! Es wird irgendwie alles schneller und flapsiger ausgesprochen, um es nett auszudrücken sage ich mal: Die Québécois verbinden mit ihrer Sprache nicht diesen gewissen "Stolz", den manch einer aus Frankreich gewohnt ist...

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An die tollen Erfahrungen, seien es meine Freunde aus der Schule oder meine Gang, meine Gastfamilie, die coole Stadt Montreal mit all ihren Facetten, die Ausflüge in den Norden und das Ski fahren, das Kanu fahren in Laval oder einfach nur mein Zimmer, mein Schulbus und die Shopping mall in meinem Vorort !

Was hat dir besonders gut gefallen?

Einfach mal rauszukommen aus dem Alltag, nebenbei eine neue Sprache zu lernen und jeden Tag neue Leute kennenzulernen. Das Großstadtleben mit all seinen Angeboten und Aktivitäten. Der Indian Summer und der kanadische Schulalltag. Zu lernen, dass mein Alltag hier in Deutschland nicht selbstverständlich und ohne Alternative ist. Freiheit.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ja, die Leute sind alle offen und freuen sich, neue Leute kennenzulernen. An meiner Schule sind alle auf mich gestürzt und haben mich ausgefragt.

Ansonsten :

Gelber Schulbus hin, morgens um 7:45 fängt der Unterricht an(früh!). 4 Unterrichtsstunden pro Tag mit 1h mittags Pause nach der 3. Man lässt seine Tasche im casier - locker und nimmt nur den entsprechenden Ordner mit. Mittags spielt man Football oder man geht essen, man kann sich mit seiner Flamme treffen oder zB in den Chor gehen. Um 14:20 geht's dann zurück.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Dass man sich nicht zusammen zum essen hinsetzte.

Dass man einen Großeinkauf pro Woche macht und dann die Sachen in Riesen Portionen da sind und manchmal schlecht werden.

Dass man extrem viel Freiheit hat.

Dass man ständig voneinander lernt

Dass es NIE Streit gibt...:)

Dass es komplett anderes essen gab.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich war schwimmen, 4 mal pro Woche. Das hat mir einen körperlichen Ausgleich gegeben, mich fit gehalten gegen die Auslandspfunde und ich habe dadurch auch noch neue Leute kennengelernt. Des weiteren habe ich ein mal pro Woche Klavier gespielt. Ansonsten war ich vor allem zum Ende hin oft mit den anderen chillen oder shoppen oder was auch immer, zum Beispiel Kanu fahren oder Eis essen.

 

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