Kanada: High School staatlich

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Vorname:
Ludwig
Alter:
16
aus:
Anzing
war:
2013 für ein Schuljahr in Smithers, BC, Kanada
Schultyp:
Staatliche Schule
Kontakt:
lu@a-jaeck.de

Hier der Bericht von Ludwig:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Gastland und Heimatland?

Der erste größere Unterschied waren für mich die Entfernungen, die man beim Reisen und Einkaufen oft zurücklegt. Am ersten Wochenende fuhren meine Gastfamilie und ich zum Schulsachen einkaufen in die nächstgrößere Stadt nach Prince Georg. Das waren 350 km einfache Strecke! Zurück ging es dann am nächsten Tag.

Ein anderer Unterschied waren die vielen mehrtägigen Schulausflüge. Als Austauschschüler durfte ich auch mit anderen Klassen mitfahren und so konnte ich Vancouver, Barkerville und Haida Gwaii besuchen.

Ein weiterer Unterschied war das Essen. Es gab sehr viel Fastfood, was sehr lecker war, was mich aber manchmal das richtige deutsche Brot vermissen ließ.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Als erstes denke ich an jede Menge Schnee, obwohl meine Gastfamilie behauptete, dass dies gar kein richtiger Winter in Kanada gewesen sei und sie normalerweise mindestens die doppelte Menge Schnee hätten. Es hat auf alle Fälle zum Skifahren, Snowboarden, Schlitten fahren, Schneemobil fahren und Pferdeschlitten fahren mehr als gereicht!

Was hat dir besonders gut gefallen?

Toll fand ich, dass ich Schulfächer wählen konnte, die es an bayerischen Gymnasien gar nicht gibt z.B. Schreinern oder Kochen.

Besonders angenehm war auch das persönliche Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Klassenkameraden zu finden war sehr leicht. Meine Klasse hatte nur 16 Schüler und alle waren sehr offen. Fast jedes Wochenende wurde ich zu einer Party eingeladen.

Ein typischer Schultag begann um 8.30 Uhr. Die Schulstunden waren unterschiedlich lang. Um 12.00 war 40 Minuten Mittagspause. Dann war nochmal Unterricht bis 14.50 Uhr.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Eigentlich war das Leben in der Familie ähnlich wie bei mir zu Hause, nur dass meine Gastfamilie auf dem Land lebt mit Pferden, Hunden, Katzen und jeder Menge Platz. Außerdem backte meine Gastmutter jeden Sonntag frischen Kuchen.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Meine außerschulische Zeit habe ich meist mit Freunden und meiner Gastfamilie verbracht. Ich war Mitglied in zwei kirchlichen Jugendgruppen, habe Basketball und Volleyball gespielt und Kickboxen gelernt.

 

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