Staatliche Schulen

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Vorname:
David
Alter:
17
aus:
Magdeburg
war:
2007 für ein Schuljahr in Currumbin, Queensland, Australien
Schultyp:
Staatliche Schule
Schule:
Palm Beach Currumbin State High School
Kontakt:
dmilferstaedt@web.de

Hier der Bericht von David:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Die drei größten Unterschiede waren für mich einmal der Straßenverkehr, denn wie man weiß fährt man in Australien auf der linken Seite. Ein weiterer Punkt waren die Öffnungszeiten der großen Supermärkte. Sie hatten zwar die ganze Woche, dafür aber nur bis 17 uhr geöffnet, was es manchmal ein bischen schwierig machte, nach einem langen Tag noch Besorgungen zu machen. Und einer der für mich schönsten Unterschiede war der Umgang mit der Zeit. Wo hier in Deutschland immer alles möglichst schnell gehen muss, nahm man sich in Australien einfach die Zeit und erledigte Dinge, die man nicht schaffte eben irgendwann anders.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Sonne, Strand und gut gelaunte freundliche Menschen.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Besonders gut gefallen hat mir, dass die Australier einfach von Grund auf sehr freundlich sind und immer helfen, wenn es nötig ist.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ein typischer Schultag sah für mich so aus, dass ich um sieben aufstand. Mein Unterricht fing zwar erst um neun an, aber ich hatte einen sehr langen Schulweg. Die Schule ging jeden Tag von 9.00 bis 15.05 Uhr. Die Stunden dauerten nur 40 Minuten und nicht 45 wie hier. Zwischendurch hatten wir eine Frühstückspause und eine Lunchpause. Hier musste man sich selbst was mitbringen oder teuer in der Kaffeeteria kaufen.

Mitschüler kennenzulernen ist überhaupt kein Problem. Dadurch, dass man aus einem anderen Land kommt, ist man schonmal von vornherein interessant für die anderen, denn wenige von ihnen waren jemals außerhalb von Australien. Und da die Australier, wie gesagt, sehr aufgeschlossen und freundlich sind, kommt man schnell ins Gespräch.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Ich war in einer Gastfamilie und kann von keinen großen Unterschieden erzählen. Ich musste genau wie hier in Deutschland meine Verpflichtungen übernehmen. Allerdings musste ich Babysitten, was ich hier nicht machen muss. Aber ich hab es gern gemacht.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Den Großteil meiner Freizeit habe ich mit Sport verbracht, da ich auch hier in Deutschland aktiver Leistungssportler bin. Aber ich bin natürlich auch oft mit meiner Gastfamilie weggefahren.

 

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