Staatliche Schulen

Fragen? Kommentare?

Erfahrungsberichte

Alle Erfahrungsberichte ansehen

Vorname:
Lena
Alter:
17
aus:
Bernkastel-Kues
war:
2010 für ein Schuljahr in Cairns, Queensland, Australien
Schultyp:
Staatliche Schule
Schule:
Cairns State High School
Kontakt:
LenaZimmer@aol.com

Hier der Bericht von Lena:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Ein großer Unterschied ist die Atmosphäre, die in Australien herrscht. Dort ist es vollkommen normal, jemand Fremden auf der Straße einfach zu fragen wie es ihm geht, während man dich in Deutschland komisch angucken würde, wenn du auf einmal so aus dem Stand einen Small Talk anfängst. Die Menschen sind viel freundlicher und hilfsbereiter und laufen nicht so gehetzt durch die Straßen, wie es manchmal in Deutschland der Fall ist.

Die Schule ist auch ganz anders als in Deutschland. In Australien kann man sich seine Fächer in der 11. und 12. Klasse aussuchen und der Unterricht ist eher praktisch orientiert und macht sehr viel Spaß.

Ein Unterschied, der Australien auch zu dem macht was es ist, ist dass dort einfach Menschen von der ganzen Welt herkommen um dort zu leben. Es ist sehr multikulturell und von verschiedenen Ländern geprägt, was Australien wohl zum schönsten und interessantesten Land der Welt macht.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An meine australischen Freunde und meine Gastfamilie.Während meines Jahres in Australien habe ich alle echt lieb gewonnen und erinnere mich gerne an all die Dinge, die wir zusammen erlebt haben.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Mir hat alles gefallen, sogar die Schule, denn ich konnte so jeden Tag mit Freunden verbringen. Es war einfach schön, jeden Tag etwas neues kennenzulernen und zu erleben.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Der Schultag fing bei mir um 9 Uhr an und endete um 15 Uhr. Insgesamt hatten wir 8 Schulstunden am Tag, die je 35 Minuten gingen. Man musste 6 Fächer belegen und Mathe und Englisch waren Pflichtfächer, während man sich die anderen frei aussuchen konnte. Ich habe außerdem Marine Studies, Multimedia, Drama und Home Economics gewählt und habe jedes der Fächer gerne gemacht, denn so coole Fächer haben wir in Deutschland leider nicht. Weil man in diesen Fächern auch viel Kontakt mit den Mitschülern hat, war es nicht schwer schnell Kontakte zu knüpfen und Freunde zu finden. Ich denke es liegt an einem selbst, ob man auf andere Leute zugeht und offen ist. Wenn man diese Einstellung hat findet man auch schnell Anschluss.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Bei einer Gastfamilie zu leben war eine anfangs komische aber auch unvergessliche Erfahrung. Im ersten Moment war es komisch, sich bei jemand Fremdem zuhause zu fühlen, aber man gewöhnt sich recht schnell an die neue Situation. Meine Gastfamilie hat mich toll aufgenommen und ich hatte eine tolle Zeit bei ihnen, aber man kann es natürlich nicht mit Zuhause vergleichen. Ich habe zuhause in Deutschland mehr Freiheiten als ich in Australien hatte, denn meine Gasteltern waren für mich verantwortlich und wollten immer wissen wo ich war, das war ich von meinen Eltern nicht so gewöhnt.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Wenn ich nicht in der Schule war, war ich im Kino mit Freunden, shoppen, am Strand oder habe irgendwelche anderen Sachen gemacht, denn in Australien wurde es nie langweilig.

 

Hier kannst du dir das Schulprofil ansehen

Alle Erfahrungsberichte ansehen

Druckversion dieser Seite