Staatliche Schulen

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Vorname:
Laura
Alter:
16
aus:
Berlin
war:
2013 für ein Semester in Adelaide, South Australia, Australien
Schultyp:
Staatliche Schule
Schule:
Brighton Secondary School
Kontakt:
link.laura@gmx.de

Hier der Bericht von Laura:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Die Offenheit der Menschen und der Lebensstil, der Schulalltag und definitiv das Wetter.

Australiern wird immer nachgesagt sie seien offen. Im Grunde stimmt das, nur muss man sich schon ein bisschen durchsetzen um akzeptiert zu werden. Wenn man das aber geschafft hat, fällt es leicht sich zu integrieren und man findet tolle Freunde, die man dann vermissen muss, wenn man wieder da ist ;)

Der Lebenstil ist schon ziemlich locker. Australier sind nicht so verschlossen wie manch Deutscher und wenn man Hilfe braucht, wird die einem gegeben, man muss manchmal nicht mal danach fragen.

Der Schullalltag ist auf jeden Fall anders, aber eine Erfahrung wert. Das System sollte sich am besten hier auch durchsetzen, man kann viel freier in eine besondere Richtung gehen.

Und das Wetter, ja, wer träumt nicht davon, dass man durchschnittlich knappe 20 Grad hat. Adelaide ist etwas kälter, aber auch sehr toll was den Sommer angeht. 40 ° !!

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An die vielen neuen Erfahrungen die ich gemacht habe und natürlich and die Menschen, die man getroffen hat. Was die Erfahrungen angeht: Ich hab zum Beispiel gemerkt dass ich jetzt viel offener auf Menschen zu gehen kann und manchen Dinge aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachte, bevor ich sie bewerte.

Ich würde wirklich gern meine Gastfamilie hier haben. Sie waren so tolle Menschen, mit den meine 6 Monate wirklich beinahe problemlos verlaufen sind.

Klar, sind auch die Freunde die jetzt am anderen Ende der Welt sind  wichtig geworden und haben den Aufenthalt zu was Besonderem gemacht.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Der Alltag. Alles war nicht so strukturiert, ich konnte frei entscheiden zu was ich in meiner Freizeit Lust hatte und musste nicht auf Zeit genau zu Hause oder anderswo sein. Man hatte den Strand vor der Haustür und ich hab so tolle Freunde "gefunden", Australier und Deutsche.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Die Schule fing ganz entspannt um 8:40 an und ging bis 3 Uhr 10. Ich hatte sechs Fächer in der 10. KLasse, von denen mir Drama und Photography am meisten Spaß gemacht haben.

Anfangs hab ich viel mit den anderen deutschen Austauschschülern unternommen. Man ist in der selben Situation und durch die Vorbereitungsworkshops in der Schule haben wir uns angefreundet.

Nach knappen 2 Monaten kannten einen aber auch die Australier, und so bin ich glücklicherwiese mit meiner deutschen Freundin in eine ziemlich große Gruppe reingerutscht. Die letzten 4 Monate waren dann einfach nur richtig genial. Man hatte seine Deutschen und seine Australier und hat viel erlebt.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Ich musste mich an den Rhytmus der Familie erst mal gewöhnen. Es gab immer eine festgelegte Essenszeit, was es bei mir zuhause nicht gibt. Und auch mit den Gastgeschwistern musste ich mich eingewöhnen, zuhause bin ich leider Einzelkind, wodurch alle drei mir sehr sehr fehlen.

Ich glaube einfach, dass man sich an die Gewohnehiten ein wenig anpassen muss, seine Jobs zu erledigen lernen muss und einfach immer offen sein muss, wenn man Fragen hat.

Mein Gastfamilie hat mich mit offenen Armen empfangen und am Ende wollte ich sie wirklich nicht mehr hergeben... :)

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich hab viel mit Freunden unternommen, als es noch warm war sind wir oft am Strand gewesen, sonst in der Mall shoppen oder Kino, Sleepovers mit den Deutschen oder Party mit den Australiern. Bunt gemischt...

Ich hab ebenfalls geturnt, außerschulisch, was mir noch mal einen ganz anderen Freundeskreis eingebracht hat, was ich ziemlich gut fand.

Hier kannst du dir das Schulprofil ansehen

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