Staatliche Schulen

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Vorname:
Annika
0
aus:
Berlin
war:
2014 für ein Schuljahr in Gold Coast, Miami, Queensland, Australien
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
Miami State High School
Kontakt:
t-a-schulze@hotmail.de

Hier der Bericht von Annika:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Ein großer Unterschied war, dass die Menschen dort oft freundlicher und entspannter sind als in Deutschland. Im Supermarkt wird man gefragt wie es einem geht, und dem Busfahrer wird gedankt wenn man den Bus verlässt. Es ist auch nicht unüblich auf der Straße von Fremden gefragt zu werden wie denn die Wellen zum Surfen sind.

Das Schulsystem ist mit dem von Deutschland auch kaum zu vergleichen. Die Fächerauswahl ist breit und viel praxisorientierter. Die Atmosphäre zwischen Lehrern und Schülern ist total entspannt.

Ich habe in Australien außerdem nur 5min Fußweg vom Strand gewohnt. Dadurch, dass das Wetter fast durchgehend warm war, habe ich dort sehr viel Zeit verbracht. Jetzt wieder einen Weg von mehr als 3 Stunden zur Ostsee zu haben macht natürlich auch einen sehr großen Unterschied aus. 

 

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Ich denke zuerst an meine Freunde, die ich dort kennengelernt habe. Mit ihnen zusammen habe ich in dem Jahr tolle Sachen erlebt. Auch meine Gastfamilie habe ich mit der Zeit sehr lieb gewonnen, daher denke ich auch sehr oft an sie.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Besonders gut haben mir die Nähe zum Strand und die Lockerheit gefallen, mit der man miteinander umging. Die Schule dort hat mir auch Spaß gemacht. Auch hier war die Nähe zum Strand toll, weil wir nach der Schule einmal die Woche Surfunterricht hatten. Man hatte nach der Schule auch noch viel Zeit etwas mit Freunden zu unternehmen. Wir haben oft unsere Nachmittage draußen z.B. am Strand verbracht.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

In meinem ersten Semester fing die Schule um 8.45 mit der Formclass an, in der die Anwesenheit überprüft wurde und Wichtiges bekannt gegeben wurde. Im zweiten Semester haben wir um 8.00 angefangen. Danach ging man in seinen entsprechenden Kurs. Jeden Kurs hat man mit anderen Leuten zusammen, es gibt also keine Klassen. Man wählt insgesamt 6 Fächer, von denen eines Mathe und eines Englisch sein muss. Ich hatte neben diesen beiden noch Hospitality (Kochen), Outdoor Recreation (Wir waren z.B. schnorcheln und surfen), Children Services (Kindergärtnern), und Manufacturing (Werken). Eine Stunde hatte eine Länge von 45min, es wurde aber wenn möglich in Blöcken unterrichtet. Am Tag hatten wir 6 Stunden und, im ersten Semester, 45min Pause. Im zweiten Semester hatten wir eben weil wir später angefangen haben eine 45min und eine 30min Pause. Schluss war um 13.30 im ersten und um 14.50 im zweiten Semester. Außerdem hatten wir einmal in der Woche Assembly, wo sich die gesamte Schule versammelt hat. Ich habe sehr viel Zeit mit anderen Internationals verbracht, insbesondere in meiner Freizeit. Am Anfang war es recht schwer mit den Australiern ins Gespräch zu kommen, aber nach einiger Zeit ging das dann auch.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Ich habe in einer Gastfamilie gelebt. Die Kinder des Paares waren alle schon ausgezogen, aber es lebte immer noch eine andere Gastschülerin bei ihnen. Ich habe mich immer wohlgefühlt, und meine Gastmama hat mir immer geholfen wenn ich sie nach etwas gefragt habe. Mit meinen Gastschwestern habe ich sehr viel unternommen und ich bin sehr froh, dass ich sie hatte. Es war eine tolle Erfahrung mit einer anderen Familie zu leben und ich war überrascht wie schnell ich mich dort eingelebt habe. Ich habe mich sofort willkommen und zu Hause gefühlt. Ich kann es jedem empfehlen, einmal in einer Gastfamilie zu leben. Man lernt die Kultur und die Sprache viel schneller kennen.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Wie schon gesagt habe ich viel Zeit am Strand und mit Surfen verbracht. An der Gold Coast gab es auch viele Shoppingmöglichkeiten und Freizeitparks, die wir oft besucht haben. Manchmal haben wir auch gebacken oder einfach es uns vor dem Fernseher gemütlich gemacht. Es ging einfach darum sich mit den anderen zu treffen und etwas zu unternehmen. Wir hatten immer viel Spaß und Langeweile kam auch so gut wie nie auf. Irgendetwas gab es immer zum Ausprobieren, auch wenn es auf eine recht sinnlose Busfahrt zum „Paradise Point“ hinauslief in Erwartung eines schönen Strandes, wo man im Endeffekt nur einen kleinen Vorort fand. ;)

 

 

 

 

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