Staatliche Schulen

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Vorname:
Johanna
Alter:
16
aus:
Schriesheim
war:
2016 für ein Trimester in Hervey Bay, Australien
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
Urangan State High School

Hier der Bericht von Johanna:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Gastland und Heimatland?

Erstmal war das Essen eine totale Umstellung. Gefrühstückt habe ich noch normal, aber für die Schule gab mir meine Gastmama ein Lunchpaket (Sandwich, Früchte, Schokoriegel) mit. Dafür gab es abends ein selbst gekochtes warmes Essen. In Deutschland bekomme ich mittags ein warmes Essen und abends essen wir dafür nur Brot und Salat. Außerdem musste ich wenn ich Fahrrad gefahren bin einen Helm tragen, was mir anfangs total peinlich war, aber als ich merkte jeder trägt einen Helm, gewöhnte ich mich recht schnell daran. Als ich Deutschland verließ, waren dort -7 Grad, in Australien Sommer, Sonne mit bis zu 35 Grad. Schon allein deshalb war konnte ich jeden in Deutschland eifersüchtig machen.

Allgemein waren die Australier sehr spontan und gelassen.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

meine Gastfamilie und neuen Freunde

die Tage am Strand

lustige Pausen in der Schule

Spontanität

Was hat dir besonders gut gefallen?

Mir hat die Schule dort total Spaß gemacht, weil ich die Fächer wählen konnte und auch weniger lernen musste als in Deutschland. Außerdem unternahm die Schule viele Ausflüge bei denen ich immer mitgehen konnte und auch immer sehr schön waren.

Nach der Schule einfach mal an den Strand fahren, der nie weit weg war, war wie ein Traum für mich.

Mit meiner Gastfamilie habe ich mich so gut verstanden, sie ist jetzt meine Familie auf der anderen Seite der Welt.

Die ersten drei Orientierungstage waren so toll, Sydney zu sehen und dabei noch die anderen Austauschschüler um sich herum zu haben.

Dasa Meer, die Sonne, der Strand, die Palmen, manchmal fühlte ich mich wie im Urlaub!

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Jeder hatte 4 Fächer pro Tag, 70 Minuten lang, aber man konnte die insgesamt 6 Fächer die man belegte wählen. Es gab zwei Mittagspausen 45 und 30 Minuten lang. Anfangs war es schwer mit Australiern in Kontakt zu kommen, weil mehrere Austauschschüler auf meiner Schule waren. Außerdem blieb ich weniger als 3 Monate und wenn ich das jemanden sagte, nahmen manche Schüler gleich ein bisschen Abstand. Aber als ich dann ein australischen Mädchen gefunden hatte ging es total schnell, da sie mir jeden vorstellte. Die Mittagspause in meiner australischen Gruppe waren immer sehr lustig. Sie wollten unbedingt Deutsch lernen.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Anfangs war ich total vorsichtig mit dem was ich sagte und machte. Ich hatte zwei kleine Gastgeschwister, in Deutschland einen kleine Bruder. Je mehr ich mit ihnen was unternahm (Strand, Pool, Tanzen,..) desto offener wurden sie auch gegenüber mir und nach 3 Wochen habe ich mich fast wie zuhause gefühlt. Meine Gastmutter hat sich total um mich gekümmert und mich auch total schnell aufgenommen und mich behandelt wie ihre eigene Tochter. Meinen Gastvater sah ich nur am Wochenende, weil er unter der Woche arbeiten war. Ganz anders als zuhause war es nicht, klar war es ein neues Haus, aber ich habe mich total schnell wie zuhause gefühlt.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich war sehr oft am Strand oder Pool mit Freunden. Wenn nicht war ich im Shoppingszentrum, das sehr nah lag. Außerdem hatte ich zweimal in der Woche Hockey und einmal Tanzen. Meine Gastgeschwister haben auch öfter mit mir geturnt oder getanzt. Manchmal hat meine Gastfamilie Ausflüge unternommen oder wir sind zusammen Essen oder zu einem typischen australischen Barbecue gegangen. Mir war wirklich nie langweilig!

 

 

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