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Neuseeland: Erfahrungsberichte

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Vorname:
Max
Alter:
16
aus:
Berlin
war:
2009 für ein Schuljahr in Auckland, /, Neuseeland
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
Rangitoto College
Kontakt:
maxsie92@gmx.de

Hier der Bericht von Max:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Als wahrscheinlich größten Unterschied zwischen Neuseeland und Deutschland würde ich die neuseeländische Offenheit und Mentalität zählen, die sich durch Grüßen unbekannter Personen sowie im Kennenlernen neuer Menschen wiederspiegelt.

Ein weiterer Unterschied ist der ausgeprägte "Nationalstolz" und der Konkurrenzkampf in jeglicher Art mit Australien. Vorallem im Rugby herrscht dort eine große Verbissenheit die anstegt und hier "Volksmassen" zur Verfolgung dieser besonderen Spiele bewegt.

Abgesehn von der Einstellung und Mentalität der Neuseeländer gibt es natürlich noch einen ganz anderen und sehr wichtigen Aspekt zu erwähnen: die Landschaft...

In keinem anderen Land kann man wahrscheinlich diese Art des Kontrastes erleben. Der Norden geprägt von Graslandschaft, schönen Buchten sowie im der im Norden vorhandene "90-Miles Beach", der Süden mit zwar etwas kühleren Temperaturen, aber mit dennoch großer Vielfalt and Landschaftsformen. Berge zum Skifahren, tropische Wälder und viel unberührtes Land ist hier vorzufinden.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Der Austausch der Kulturen, man lernt nicht nur die Kultur des Landes kennen in dem man das Auslandsjahr macht, sondern hat auch mit anderen Austauschschülern aus allen Hergottsländern zu tun wie Brasilien, Spanien, Italien... Mit diesen Leuten, mit demselben Schicksal, "alleine" in einem fremden Land freundet man sich schnell an und wird zu vielen auch nach seinem Auslandsaufenthalt noch in Kontakt stehen.

Was hat dir besonders gut gefallen?

natürlich die bereits erwähnten Landschaftsformen und die neuseeländische Mentalität. Auch das Leben an direkt am Meer ist für mich als Berliner eine tolle Sache, jedenfalls ist ein großartiges Gefühl morgens aufzustehen zu Schule zu gehen und in der Ferne in die Sonne hinter dem Pazifik hochgehen zu sehen. Nach der Schule sind es dann auch nur ein paar Minuten mit dem Bus zu eine der vielen umliegenden, und individuell geprägten Buchten. Das Leben in einer Gastfamilie, die man nach gewisser Zeit auch gar nicht mehr "Gast-"Familie nennen kann, da das Verhältnis sehr familiär wird, ist natürlich auch etwas sehr schönes und etwas Unvergessliches.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Der Unterricht beginnt an neuseeländischen Schulen durchgehend um 8:45. Man hat im Gegensatz zu Deutschland nur 5/6 Fächer die man auch jeden Tag hat. Man hat 2 Pausen, zum Einen "Morning Tea"(20min), zum Anderen "Lunchtime"(45min). Der Schultag endet um 15:15 danach gibt es jedoch am "Rangi" noch ein großes Angebot an außerschulischen Aktivitäten.

Das neuseeländische Schulsystem ist so ausgelegt, dass man seinen eigenen, individuellen Stundenplan hat und es keine Klassengemeinschaft gibt. Jedoch, durch die neuseeländische Offenheit vereinfacht, kann man schnell Kontakte knüpfen. Auch die Neuseeländer kommen auf dich zu da du am Anfang als Austauschschüler natürlich interessant bist und jenachdem wie du dich bei solchen Gesprächen gibst, findest du auch die passenden Freunde und natürlich gibt es speziell im Rangitotocollege noch viel andere "Internationals" mit denen ich persönlich viel unternommen habe.

Das Rangitoto College hat mich vom Anbgebot positiv überrascht, Sportarten`und AG´s decken alle Interessenfelder ab. Das International Office ist unterstützte mich sehr nicht nur mit der Eingewöhnung in der Schule sondern auch im ganzen Land. Zusätzlich organisierten es auch meinen Südinsel Trip in den Sommerferien (sehr empfehlenswert).

Die Examen spielen für Austauschschuüler die nicht ihren Schulabschluss in Neuseeland machen eher keine Rolle, trotzdem sollte man bei diesen gute Ergebnisse erzielen, da diese großen Einfluss auf das Abschlusszeugnis haben.

Der einzige Kritikpunkt ist eigentlich nur, dass die Lehrer die International Srudents gleich als vollwertige Schüler werten und man bekommt daher am Anfang schwer Anschluss, was sich bei mir auch stark auf die ersten Internal-Tests ausgewirkt hat.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Man muss sich auf eine andere Umgebung einlassen. Deine Gastfamilie wird dir jedoch dabei helfen dich einzugewöhnen und da sie am Anfang ersteinmal dein erster Ansprechpartner sind entwickelt sich auf schnell eine innige und vertraute Beziehung. Sie unterstützt und hilft dir auch mit Einlebung in die "neue Kultur". Natürlich haben deine Gasteltern andere Ansprüche an dich als in Deutschland, du hast andere Pflichten jedoch auch in anderen Bereichen mehr Freiheiten. Für mich persönlich heißt das, Verantwortung für meinen Raum, Tischdecken, meine eigene Wäsche machen... jedoch habe ich auch neue Freiheiten wie zum Beispiel die verlängerten Ausgehzeiten oder oft werde ich auch von meinen Gasteltern an beliebigen Orten abgeholt.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich habe mich oft mit Freunden nach der Schule getroffen. Meist haben wir am Strand "gechillt". Jedoch sollte man auch das "After-School-Programme" nutzen. Ich spielte Fussball für die Schulmannschaft in der auch U-Nationalspieler Neuseelands spielen, machte Livesaving, ging Surfen und traf mich an Abenden mit Freunden am Strand, zu DVD Abenden oder gingen zu Parties.

 

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