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Neuseeland: Erfahrungsberichte

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Vorname:
Dorothea
Alter:
16
aus:
Seligenstadt bei Frankfurt
war:
2007 für ein Schuljahr in Auckland, Nordinsel, Neuseeland
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
Epsom Girls Grammar School
Kontakt:
sodoros@yahoo.de

Hier der Bericht von Dorothea:

"Liebes GLS-Team!

Vor meiner Abreise hatten Sie mich gebeten, einen kleinen Bericht über meine 'first impressions' zu verfassen. Here we go...

Ich bin jetzt fast drei Wochen in Neuseeland. Tatsächlich finde ich heute das erste Mal Zeit einige Worte zu schreiben, da die ersten Wochen hier so ereignisreich und voller neuer Eindrücke waren, dass ich für kaum etwas anderes Kopf hatte.

Die Ankunft hier war sehr angenehm, da mein Gastvater und meine Schwester sich Zeit genommen hatten mich vom Flughafen abzuholen. Von Anfang an haben sie mich als einen Teil der Familie behandelt und mich mit ihren Kindern gleichgesetzt, was ein tolles Gefühl ist. Am gleichen Tag hat mich Barry gleich ein bisschen durch die Stadt gefahren, um mir einen Eindruck von meinem neuen Wohnort zu geben. Es ist fantastisch. Auch sonst ist meine Familie toll. Die Eltern unterstützen mich in allen Bewegungen sportlichen Aktivitäten beizutreten oder mit schon neu gewonnenen Freunden auszugehen. Sie bieten mir immer ihre Hilfe an und sind jederzeit bereit mich irgendwo hinzufahren oder ähnliches. Wenn ich nach einem langen Schultag nach Hause komme, ist es wirklich schon ein Gefühl als würde ich in eine gewohnte Umgebung zurückkehren.

Die Schule ist immer noch sehr anstrengend, da vieles neu ist. Sprachliche Probleme halten sich minimal und viele Leute loben mich für meine guten Sprachkenntnisse. Das ist sehr aufbauend und lindert die Hemmschwelle. Allgemein erfahre ich die Kiwis als sehr offen, freundlich und hilfsbereit. Sie sind interessiert an Fremden und integrieren Jemanden, der Bereitschaft zeigt schnell.

Was ich als nicht allzu ideal empfinde ist, dass wir mitten ins Schuljahr einsteigen müssen. Natürlich war ich mir der Tatsache bewusst, aber in der Realität ist es doch etwas kritischer, da man den Eindruck gewinnt 'nichts halbes und nichts ganzes zu machen'. Hinzu kommt viel Wissen, das wir uns eigenhändig aneignen müssen, um den Anschluss an die neuen Themen zu kriegen. Vielleicht sollte man das Programm eher auf den Januar Start reduzieren. Ansonsten ist die Schule toll. Es gibt viele Möglichkeiten persönlichen Neigungen nachzugehen und man empfängt dafür immer Unterstützung. Die Schuluniform ist noch ungewohnt und besonders in den ersten Tagen hatte ich schwer mit der Klimaumstellung und dem kurzen Rock zu kämpfen. Doch ich trage sie mit ungewohntem Stolz.

Die Betreuung der internationalen Schüler ist sehr intensiv und wir haben schon eine gemeinsame Unternehmung gemacht, was ein tolles Erlebnis, da wir ein traditionelle Maori Stätte besucht haben und einer Zeremonie beigewohnt haben. Ich habe schon einige neuseeländische Freunde gewonnen. Wir machen zusammen Sport und gehen am Wochenende aus.

So, das ist eigentlich alles, was mir im Moment einfällt. If you have any further questions, I'll always be ready to answer them. Got to go...tea is ready.

With kind regards
Dorothea Schriever
Auckland/NZ (Epsom Girls Grammar School)"

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