Staatliche Schulen

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Neuseeland: Erfahrungsberichte

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Vorname:
Delia
Alter:
16
aus:
Übersee
war:
2009 für ein Semester in Orewa, Auckland, Neuseeland
Schultyp:
Staatliche Schule
Schule:
Orewa College
Kontakt:
Lefkadasun@web.de

Hier der Bericht von Delia:

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Die drei größten Unterschiede zwischen Deutschland und Neuseeland waren, dass in Neuseeland die Leute unheimlich freundlich und fröhlich sind, sie machen dir sehr viele Komplimente und meinen dies aber auch ernst. Außerdem sind die Neuseeländer sehr hilfsbereit, wenn du sagst, dass du dich nicht so gut auskennst, dann helfen sie immer sofort. Naja, und das Essen ist halt schon anders, mein Gastvater hat zwar meistens gekocht aber es war eig. immer Essen mit viel Kalorien und die Süßigkeiten sind so lecker, da kann man nicht wiederstehen.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Als erstes, wenn ich an meinen Auslandsaufenthalt denke, denke ich an die schönen Strände und die wirklich atemberaubende Landschaft von Neuseeland, dass es eine tolle Erfahrung war und es mir schon viel gebracht hat und an Toast oder weiches weißes Brot ohne Kruste. Also das Grau- oder Schwarzbrot aus Deutschland habe ich schon vermisst.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Besonders gut gefallen hat mir in Neuseeland, dass wirklich alle nett waren und meine Gastfamilie ganz besonders und dass man so viel Sport machen kann wie z.B. Surfen oder Lacrosse.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Am Orewa College sieht der Tag so aus: Die Schule beginnt um 8:40. Erst hat man 20 min. "Form-Class" da werden dann alle Neuigkeiten und Termine für den Tag vorgelesen und danach geht man in den normalen Unterricht. Seine Fächer kann man selber wählen und man braucht 7 verschiedene. Es gibt 5 Unterrichtsstunden (je 60 min.). Nach den ersten beiden gibt es eine 25 min Pause und nach den nächsten 2 Stunden gibt es eine längere Pause ca. 50 min. dann hat man noch eine Stunde und um 15.15 Schule aus. Am ersten Schultag gab es eine Führung durch die Schule und einen kleinen Plan wo welche Gebäude sind, aber es gibt immer noch einen Dean, der für alle Internationals da ist und sie ist super nett und hilft immer gerne. Nach der Führung gab es einen Ausflug zu einer Schaf-Farm an dem alle neuen internationals teilgenommen haben, also konnte man sich erstmal mit den Leuten bekannt machen, die auch neu waren und Kontakt suchten. Am nächsten Tag kam man dann in seine "Form-Class" Klasse, da hatte ich das Glück, dass meine Lehrerin für alle, die neu waren, Buddies ausgesucht hatte, die mich dann den ganzen ersten Schultag überall mit hin genommen haben. In den einzelnen Fächern muss man sich aber überwinden und auf andere zugehen, weil man kein Klassensystem hat sondern jeder hat einen eigenen Stundenplan.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Ich habe in einer Gastfamilie gewohnt und es ist schon anders als daheim. Die sind zwar alle sehr freundlich und lieb, aber ich denke jeder braucht seine Zeit sich einzugewöhnen und die Familien sind auch nicht enttäuscht, wenn man am Anfang noch was Zeit für sich braucht. Meistens ist man auch zurückhaltender am Anfang, obwohl meine Familie am Anfang gesagt hat, dass ich an alles dran gehen dürfte und auch alles essen darf was da ist, da hab ich auch erstmal immer gefragt ob ich dies oder das darf aber das legt sich schnell finde ich, weil die Familien ja auch getestet werden und meistens schon mehrere andere internationale Schüler hatten. Am Anfang hatte ich ein bisschen Heimweh, aber nur die erste Woche als die Schule noch nicht angefangen hat und sobald man die erste Woche in der Schule ist, wird es besser.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Nach der Schule bin ich meistens noch in die kleine Stadt gegangen, die ungefähr 5 min. zu Fuß weg ist und da gab es einen tollen Sushi-Laden, manchmal waren wir Eisessen oder wir haben uns einfach nur an den Strand gelegt und im Sommer das gute Wetter genossen. Es fahren auch alle 30 min. Busse. Also kommt man immer nach Hause und kann relativ viel noch nach der Schule unternehmen.

Hier kannst du dir das Schulprofil ansehen

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