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Neuseeland: Erfahrungsberichte

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Vorname:
Katrin
Alter:
17
aus:
Schömberg
war:
2010 für ein Trimester in Lincoln/Canterbury, Canterbury, Neuseeland
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
Lincoln High School

Hier der Bericht von Katrin:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Schafe, Schafe wohin das Auge nur reicht. Es war wirklich erstaunlich, auf jeder ach so kleinen Wiese waren Schafe zu sehen. Am Anfang war es sehr eigenartig mehr Schafe als Menschen zu sehen, aber man gewöhnt sich daran und zu Hause in Deutschland wird man sie wieder vermissen.

Ein weiterer Unterscheid waren die fehlenden Bäume beim Skifahren, was eigentlich sehr praktisch war. Denn man hatte eine atemberaubende Aussicht auf das Land. In Deutschland ist es ja oftmals so, dass man nur die Bäume anstarrt.

Am Anfang musste ich mich auch erst an die Essensumstellung gewöhnen, da man zum Mittagessen nichts Warmes zu essen bekommen hatte, sondern Abends. Zum Essen gab es auch zu jedem Gericht GEMÜSE, nicht wie bei uns in Deutschland NUDELN. Die Nudeln haben mir schon ein wenig gefehlt.

 

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Ich denke einfach an meine schöne Zeit, die ich in Neuseeland hatte. Besonders aber an meine Gastfamilie und Freunde ohne die wäre es niemals so schön geworden. Ich hatte wirklich Glück mit meiner Familie. Wir haben uns alle einfach super verstanden und somit auch gerne etwas miteinander unternommen. Meine Freunde habe ich alle in meiner Schule kennen gelernt. Am Wochenende sind wir gerne in die mall gegangen=> EINKAUFEN. An all diese Erlebnisse denke ich gerne zurück.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Ich habe in Neuseeland viele Ausflüge mit meiner Schule, mit Freunden oder meiner Gastfamilie unternommen Jeder Ausflug war toll und unvergesslich. Ich habe viel vom Land gesehen, was so mancher nicht in 2,5 Monaten zu sehen bekommt. Am Schönsten war mein Wochenende in Tekapo. Wir hatten wirklich schönes Wetter und das macht die Aussicht auf den See noch schöner, wie im Bilderbuch.:)

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ein normaler Schultag begann um 8.45pm. Als erstes hatte ich roll-check. Dort wurde die Anwesenheit kontrolliert und das "schwarze Brett" vorgelesen, dies ging ca. 15min. Danach hatte ich jeden Tag die gleichen 5 Fächer bis 2.15pm, somit über die Mittagszeit hinweg. Wir hatten aber immer 45min Pause und konnten somit in die Stadt laufen oder in der Schule etwas Mitgebrachtes essen. Das ganze System besteht aus Kursen und nicht aus Klassen, wie wir es kennen. Deshalb war es Anfangs etwas schwer Leute kennen zu lernen, da man in jedem Fach andere Leute um sich herum hatte. Man muss sich einfach nur bemühen und sich nicht gleich unterkriegen lassen!

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Ich habe in einer Gastfamilie gelebt und wie schon gesagt, habe ich mich super mit meiner Familie verstanden. Das Essen war ein bisschen anders, aber der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier. Gegessen hat man meist vor dem Fernseher, an diese Tradtion konnte ich mich in der Zeit nicht gewöhnen. Ich find es einfach viel schöner gemeinsam zusammen zu sitzen und zu essen, dass kam in meiner Familie höchstens einmal in der Woche vor.

Freuen könnt ihr euch auf den besten Nachtisch der Welt (Pavlova!) und die Heizdecken im Bett.

 

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Am Wochenende konnte man mich meistens mit ein paar Freunden in der mall treffen. Dort ist es einfach super zum Einkaufen, Kaffee trinken oder ins Kino gehen. Danach sind wir dann meistens Essen gegangen. Hat wirklich Spaß gemacht. Natürlich habe ich mich auch so mit meinen Freunden getroffen, nicht nur zum Essen und Einkaufen:).

 

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