Staatliche Schulen

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Vorname:
Brinja
Alter:
17
aus:
Bad Bramstedt
war:
2013 für ein Semester in Timaru, South Canterbury, Neuseeland
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
Mountainview High School
Kontakt:
Brinja@makabo.de

Hier der Bericht von Brinja:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Also erst einmal natürlich die Schuluniform, was einfach ganz merkwürdig ist, wenn plötzlich alle mehr oder weniger ziemlich gleich aussehen.

Ein anderer großer Unterschied ist, dass hier wircklich alle viel offener sind, in einer 30 000 Einwohner Stadt grüßt man auch einfach jeden, wo es grade passt, während hingegen ich das aus meiner 15 000 Einwohner Stadt in Deutschland überhaupt nicht kenne.

Ziemlich offensichtlich, aber dennoch einfach merkwürdig, wenn plötzlich wircklich jeder um einen rum englisch redet, man gewöhnt sich relativ schnell daran, aber die erste Zeit war es einfach mega merkwürdig.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Ich denke als erste an eine einmalige Chance, die nicht jeder hat, und dass ich sehr froh bin, dass ich sie habe. Außerdem an eine wunderschöne Zeit, die mir mit Sicherheit immer in Erinnerung bleiben wird und an die Freunde, die ich in Neuseeland habe und hoffentlich auch nach meiner Zeit noch einmal wiedersehen werde.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Besonders gut hat mir eigentlich die Schule gefallen. Es ist einfach ein so großer Unterschied zu deutschen Schulen.

Der Unterricht war mehr eine Disskussionsrunde als alles andere. Ich finde, dass man merkt, dass die Lehrer hier auch Wert auf die Meinung der Schüler legen, ich weiß nicht, ob es an den Lehrern liegt, die ich habe, aber meine gesamten Lehrer sind echt super nett und scheinen sich echt auch für die Meinung der Schüler zu interessieren und bemühen sich, das Interesse der Schüler auf das Fach auch bei zu behalten.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ein typischer Schulltag fängt mit Gruppen Treffen an, wo dann die neusten Infos besprochen werden. Es geht weiter mit Period 1 und Period 2, darauf folgt eine 20min Pause und Montags gibt es dann noch eine Schulversammlung( Assembly) dann gehts zu Period 3 und danach gibt es dann lunch. Darauf folgen Period 4 und Period 5 und dann ist der Schultag auch schon wieder rum, Period 1,2,3 gehen 60min und 4+5 50min....nach dem lunch hat man noch eine 20min Zeit genannt DEAR, in der man lesen soll. Der Schulltag endet um 3.10 p.m.

Neue Klassenkameraden kennen zu lernen war ziemlich einfach, die ESOL Lehrerin ist einem da aber auch echt sehr behilflich, ich hatt zum Beispiel Period 3 alleine, wo ich noch keinen kannte und habe die Leute mit denen ich vorher zusammen war nicht widergefunden,woraufhin meine Lehrerin mich dann mit sich genommen hat und Mädels aus meinem Jahr gesucht hat, mich dazu gesetzt und schon hatte ich echt super Freunde. Das Wichtigste ist echt einfach offen zu sein, sich für die und deren Leben auch zu interessieren und dann klappt das ganz schnell.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Ich glaube, der größte Unterschied ist, dass man mit den Eigenarten der Gastfamilie nicht aufgewachsen ist. Jeder Mensch hat seine Macken, das kann keiner bestreiten, nur die Macken meiner Familie kenne ich seit 17 Jahren und weiß, wie ich damit um zu gehen habe, während ich mich auf die Macken meiner Gastfamilie erst einmal ganz neu einstellen muss und auch erst einmal rausfinden muss, was es eigentlich ist. Das fand ich ein bisschen schwierig, aber wenn man offen ist und das eine Zeit beobachtet kann man damit auf jeden Fall klar kommen, wenn nicht, hilft darüber reden immer.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich habe mich viel mit Freunden getroffen, wir waren viel in der Stadt, sind einfach bummeln gegangen, waren essen, im Kino oder sonst irgendwas.Das ist einfach netter, als zu Hause zu sitzen, auch wenn man nicht wircklich was zu tun hat, ist man immer noch nicht alleine. Ein paar Mal war ich natürlich auch am Strand, aber das war eher mit meiner Gastschwester.

Sonst habe ich nicht viel anders gemacht als in Deutschland, mich zu meiner Gastfamilie gesetzt und mit denen geredet, gelesen, Filme geguckt,...

 

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