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Neuseeland: Erfahrungsberichte

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Vorname:
Michaela
Alter:
16
aus:
München
war:
2013 für ein Schuljahr in Auckland, Auckland, Neuseeland
Schultyp:
Staatliche Schule mit Wahl
Schule:
Botany Downs College
Kontakt:
michamede@yahoo.de

Hier der Bericht von Michaela:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Also die Schule in Neuseeland für mich war ganz anders als in Deutschland. Das 6 Fächersystem und die riesen Auswahl an Fächern fand ich richtig gut. Man kann seine Interessen wirklich ausleben und mal was ganz anderes ausprobieren ( z.B. Outdoor education,Dance ).

Die Leute waren einfach viel entspannter und freundlicher, man hat sich gleich gut aufgenommen gefühlt und es ist einfach super, wenn dich die fremde Verkäuferin im Laden anspricht : Hi sweetie, how are you ?.

Das ganze Land ist sehr International und ich fand es richtig spannend Menschen aus verschieden Kulturen und Ländern zu treffen. Allein an meiner Schule waren um die 70 verschiedene Nationalitäten vertreten und man hat Leute aus aller Welt getroffen.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Das erste dass mir in den Kopf kommt, ist das dieses eine Jahr das beste meines Lebens bis jetzt ist . Ich hab so viel erlebt und so viele interessante Menschen getroffen und mein Traumland gefunden.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Der "easy lifestyle" Neuseelands, d.h. der Strand ist nicht fern, die Leute sind gelassen und echt cool, es gibt fast nie Hektik und jeder ist irgendwie zufrieden mit dem was er hat.

Und auch die Möglichkeiten die das Land bietet sind unendlich. Innerhalb weniger Stunden kann man vom Hochgebirge am Strand sein, in der Stadt oder auf dem Land, Neuseeland hat einfach so viele Facetten.Man kann Surfen gehen, in der Stadt shoppen, Segeln, Ski fahren, kulturell sich weiterbilden, alles was man möchte und es ist nicht weit.

Die Menschen sind einfach immer sehr offen, einladend und interessiert und ich hab mich zum Beispiel von Anfang an wie ein Familienmitglied in meiner Gastfamilie gefühlt.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Also erstmal hat man ja nur sechs Fächer, das bedeutet weniger Stunden, dafür dann mehr Zeit für den Stoff. Ich persönlich habe Französisch, Englisch, Mathe, Fashion&Design, Dance und Outdoor education gewählt.

In den einzelnen Kursen ist man jeweils mit neuen Leuten zusammen, was einen hilft viele Leute kennenzulernen. Und in jeder Klasse hab ich mich gut aufgehoben gefühlt und man hat schnell Anschluss gefunden und Freundschaften geschlossen.

Man hatte ebenfalls eine so genannte Tutor class, also eine feste Klasse mit Klassenlehrer, in der man organisatorisches rund um die Schule besprochen hat.

Ein klassischer Schultag:

Also morgens fängt die Schule um 8.40 an , man hat man zwei stunden Unterricht, dann "Morning tea", also Pause. Daraufhin sind weitere zwei Stunden Unterricht angesagt und danach Lunch, also Mittagspause für eine dreiviertel Stunde.

Nach einer weiteren Stunde ist Schulschluss meist um 3.15. Dann hat man sich meist noch mit Freunden getroffen und am Abend noch Hausaufgaben gemacht.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Ich habe in einer Gastfamilie gelebt und hatte am Anfang hunderttausend Gedanken : wasch ich selber ? schmeckt das essen ? kann ich mich einfach selber bedienen ? wann muss ich abends zu hause sein ... Aber man kann wirklich ganz gelassen sein, das klärt sich alles automatisch.

Meine Gastfamilie hat mich so herzlich aufgenommen, ich hatte gar keine Bedenken. Sie haben mir alles erklärt und ich hatte immer das Gefühl, wenn ich Probleme hätte, wären sie sofort für mich da.

Ich war wie ein sechstes Familienmitglied und wurde immer " our German daughter genannt".

Ich musste mich eigentlich gar nicht so sehr umstellen, das einzige ungewohnte war das Essen am Anfang. Meine Gastmutter hat sehr lecker gekocht, aber es ist einfach ungewohnt abends warm zu Essen und Mittags fast nichts. Außerdem war es einfach eine Umstellung Gastbrüder zu haben, die statt Schminken wie meine kleinen Schwestern eher stundenlang Rugby draußen spielen. Aber es hat nicht lange gedauert und ich hab auch mit ihnen im Schlamm um den Rugbyball gekämpft.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich war sehr viel mit Freunden unterwegs: wir sind zum Strand gefahren, ins Kino gegangen, waren Shoppen, Surfen,... und einige Partys waren auch dabei.

Und auch mit meiner Gastfamilie bin ich unterwegs gewesen: bei Rugbyspielen, im Schwimmbad und an Sehenswürdigkeiten....

Man hat eigentlich immer was unternommen und vor allem in den Ferien bin ich gut im Land rum gekommen mit einer Südinseltour und einer Rundreise mit meinen Eltern. Man findet auf jeden Fall immer was zu tun :)

 

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