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Privatschulen in Costa Rica - Erfahrungsberichte

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Vorname:
Björn
Alter:
14
aus:
Hamburg
war:
2016 für ein Semester in San Ramón, Alajuela, Costa Rica
Schultyp:
Private Schule

Hier der Bericht von Björn:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

1) Das Essen. Es gibt morgens, mittags und abends immer Reis und Bohnen. Das kommt einem zu Beginn schon sehr komisch vor, aber man gewöhnt sich auch sehr schnell daran.

2) Die Menschen. Alle sind wirklich sehr viel entspannter. Ich kann mich nicht daran erinnern, in diesem halben Jahr wirklich gehetzte Menschen gesehen zu haben. Daher sind die Menschen allerdings oftmals auch sehr unpünktlich. Stellt man sich aber darauf ein, gibt es nach kurzer Zeit keine Probleme.

3) Die Natur. Obwohl Costa Rica flächenmäßig sehr klein ist, gibt es unheimlich viel zu sehen. Ob nun Strände, Regenwälder oder Vulkane; viele Orte sind wirklich sehenswert.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An die vielen Ausflüge in die nicht so touristischen, wenngleich wunderschönen, Orte des Landes, die meine Gastfamilie mit mir unternommen hat. Und natürlich an meine total nette Gastfamilie.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Da gibt es vieles, aber am Allermeisten wohl die Natur

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ich war an einer Privatschule und hatte das Glück, dass der Unterricht erst um 08:00 Uhr beginnen sollte. Es ging aber eigentlich immer erst 5-10 Minuten später los. Weil es aber so spät losging, endete der Schultag meist erst um 15:30 Uhr. Pausen gibt es, einmal abgesehen von der Mittagspause, deutlich weniger als in Deutschland.

Das Niveau war, obgleich ich auf einer Privatschule war, spürbar geringer als hierzulande. Vor allem gibt es sehr viel Frontalunterricht, der bei einigen Lehrern in einer 2x40 Minuten Doppelstunde teilweise sehr langweilig sein kann. 

Allgemein ist das Schüler-Lehrer Verhältnis um einiges herzlicher als hier. Lehrer werden beispielsweise von allen mit ihrem Vornamen angesprochen.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Ich habe in einer Großfamilie mit 8 Kindern gelebt, von denen 6 auch noch zu Hause gewohnt haben. Das war natürlich schon eine große Umstellung. Vor allem war es viel lauter als in Deutschland, da in die Unterhaltungen nicht nur mehr Leute verwickelt waren, sondern alle auch noch lauter gesprochen haben als man es vielleicht von hier gewohnt ist.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich habe in einem Gitarrenorchester mitgespielt, war in einer Fußballmannschaft und am Wochenende war ich oft mit der Gastfamilie unterwegs. Außerdem hat die Partnerorganisation in Costa Rica eine Reise nach Panama und ein Voluntariat in einem Nationalpark organisiert.

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