2. Privatschulen & Internate

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Privatschulen und Internate in den USA

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Vorname:
Lisa
Alter:
17
aus:
Kösterbeck
war:
2013 für ein Schuljahr in Oregon, USA
Schultyp:
Private Schule
Homepage:
picasaweb.google.de/lohs.lakers

Hier der Bericht von Lisa:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Der erste gosse Unterschied zwischen den USA und Deutschlans fuer mich ist das Essen. Fruehstueck wird nich gemeinsam in meiner Gastfamilie gegessen. Jeder nimmt sich was er findet. Mein Gastfater isst jeden morgen Kornflakes und das schon seit 20 Jahren. Meine Gastschwester und meine Gastmutter essen jeden morgen Kaffeejoghurt. Broetchen gibt es hier nicht, was mich sehr traurig gemacht hat zum Anfang, aber ich in Bagels guten ersatz gefunden. Mittag wird hier mehr angesehen als nur ein sandwich zwischendurch. (das ist ungefaehr wie das deutsche Abendbrot). Abends wird hier immer warm gegessen, wie das deutsche Mittag. Ein bis zwei mal die Woche gehen wir abends auch essen. Es gibt enine sehr grosse Auswahl von Gaststaetten und Fastfoodketten. Der zweite grosse Unterschied ist dass das Schulsystem. Jeder entscheidet selber welche Klassen man waehlen moechte, obwohl es auch bestimmte richtlinien gibt an die man sich halten muss, wie zum Beispiel Mathe und Englisch muss jeder belegen. In meiner Schule gibt es A-Days and B-Days. Jeden Tag habe ich 4 verschiedene Klassen, also insgesammt 8 Klassen. A- und B- Tage wechseln sich immer ab. Meine Schule wurde grade erst neu renoviert und jeder achted darauf, dass die Schule sauber bleibt. Auch das Verhaeltniss zwischen schuelern und Lehrern ist anders. Man unterhaelt sich mit seinen lehrern auch darueber was in dem Leben des Anderen laeuft und man kann immer zu den Lehrern gehen, wenn man hilfe braucht, auch nachdem Schule aus ist.

Der dritte grosse Unterschied hier ist, dass wir Sport von der Schule aus machen koennen. Jeden Tag nach der Schule (fuer ungefaehr drei Monate) wir trainiert um fit zu sein um gegen andere Schule zu spielen. Schueler unterstuetzen ihre klassenkameraden und so ist man gleich mehr mit der Schule verbunden. Jeder zeigt, dass er stolz auf die Schule ist, indem man T-shirts, Pullover oder Hosen anzieht die den Namen der Schule drauf gedruckt haben. Es ist ein unglaublich schoenes gefuehl mit Schuelern zur Schule zu gehen die so stolz auf die Schule sind.

 

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Ich denke als erstes an die verschiedenen Kulturen die es in den verschiedenen Laendern gibt. Man muss sehr tollerant sein, wenn man einen Austausch macht. Die Gastfamilie wird andere Sitten haben als deine Familie zu Hause. Ich war sehr tollerant zu meiner Gastfamilie und sie waren sehr tollerant zu mir.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Ich hatte mir sorgen gemacht, dass ich traurig sein koennte ueber Weihnachten, aber meine Gastfamilei hatte vorgeschlagen nach Californien zu fliegen. (Ich lebe in Oregon). Wir haben dort die Familien von meiner Gastmutter und meinem Gastfater gesehen (in San Diego) und die haben mich sehr herzlich empfangen und wie ein Familienmitglied behandelt!! Es gab so viel neues zu sehen, dass ich gar keine Zeit hatte traurig sein. Nach Weihnachten ist mein Gastfater zurueck nach Hause geflogen und ich bin mit Jennifer (Gatsmutter) und Delaney (Gastschwester) noch fuer ein paart Tage dort geblieben. Wir haben unseren Maedelstrip nach LA verlagert und sind dort in einem Hotel untergekommen. 3 Tage lang haben wir LA erkundet und natuerlich Hollywood! Das war unbeschreibtlich !! Walk of Fame und crazy people konnte man ueberall bewondern. Natuerlich war es ein muss fuer uns auch das Hollywood Zeichen zu fotographieren (obwohl man nicht all zu dicht rankommen kann). Wir hatten unbeschreibtliches gutes Wetter, wenn man bedenkt, dass es Winter war. Nachdem wir alles in LA erkundet hatten haben wir einen letzten kleinen Trip nach Venice Beach gemacht und ich habe meine Fuesse in den Pazific gesteckt.. das war einfach nur unbeschreiblich schoen!!!

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ich stehe morgens um 6 Uhr auf und esse Fruestueck. Dann um 7 Uhr gehe ich zusammen mit meiner Gastschwester zur Bushaltestelle und wir warten auf die beruehmten gelben americanischen Schulbusse die man aus dem Fernsehen kennt. Vor der Schule hat man Zeit mit Lehrern zu sprechen, wenn man Hilfe braucht. Ich stizte meistens mit meinen Freunden vor unseren Schliessfaechern. Dann haben wir die erste stunde (90min.; Mathe oder Lifetime (sport) je nachdem ob es ein A-day oder B-day ist). In meiner Schule werden keine Tafeln benutzt wie wir die in deutschland haben, wir benutzen nur Smartboards und Whiteboards. Nach der ersten Stunde haben wir eine 25 minuetige Pause (in der wir nich auf den Schulehof gehen, denn der ganze Tag wird in der Schule verbracht). Dann gehen wir zur zweiten Stunde und nach dieser stunde entscheidet sich (je nach stundenplan) ob man 1. Luchpause hat oder 2. Luchpause. Nach der vierten und letzen Stunde gehen alles Schueler zur gleich Zeit nach Hause und die Schulbusse warten schoen auf uns.

Ich habe ein Klasse und die heisst "study hall" und in dieser klasse hat man die ganzen 90 minuten Zeit um die Hausaufgaben zu machen, die man aufbekommen hat. Es gibt sehr viele Klassen die es in deutschland nicht gibt und die sehr viel spass machen, wie zum Beispiel: Band, Kochen, Marketing usw.

Unsere Schule hat einen kleinen Laden in dem Schueler nach der Schule kleine snacks kaufen koennen.

 

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Die Mahlzeiten werden nicht gemeinsam gegessen. Zum Fruehstueck und zum Mittag isst jeder, wenn er hunger hat. Zum Abendbrot wird zusammen gegessen, allerdings sitzen wir auf dem Sofa und gucken TV nebenbei. Gespraeche kommen natuerlich so nicht auf.

Ich muss hier wesentlich fuerher ins Bett gehen als zu Hause, aber das ist in der Woche gar nicht mal so schlimme, denn so bin jeden Tag ausgeschlafen und mir faellt das Aufstehen nicht so schwer.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich habe mit meinen Freunden zusammen am Anfang des Schuljahres Volleyball gespielt. In meiner Freizeit mache ich viel mit meinen Freunden zusammen. Wir gehen zu den Spielen von unserern Schulemannschaften, wie Basketball, Football und Baseball oder wir haben 'sleepovers'. Meine eine Freundin Lexi hat ein Strandhaus und wir fahren manchmal mit ihrer Familie zum Strand und geniessen einfach nur die Ruhe am Strand, das kann echt himmlisch sein!!

zurzeit arbeite ich mit meiner Gastfamilie an dem garten, weil der mehr verwuchert ist, als dass man sich hinsetzten und den Garten geniessen kann. Mir macht es sehr viel spass sowas zusammen mit meiner Gastfamilie zu machen! Der Garten ist schon unser zweites projekt, nachdem wir das Wohnzimmer in verschiedenen Farben im Springbreak gestrichen haben.

 

 

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