2. Privatschulen & Internate

Fragen? Kommentare?

Privatschulen und Internate in den USA

Alle Erfahrungsberichte ansehen

Vorname:
Svenja
Alter:
17
aus:
Borken-Gemen
war:
2014 für ein Schuljahr in Manchester, Vermont, USA
Schultyp:
Private Schule
Schule:
Burr and Burton Academy
Kontakt:
Svenja.Koehne@gmx.de

Hier der Bericht von Svenja:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Die Schule, da sie so viel laenger ist als in Deutschland. Ausserdem sind die Lehrer "netter", naja, jedenfalls kuemmern sie sich mehr um die Schueler als in Deutschland. Und natuerlich gibts auch den allbekannten School Spirit, das ist schon echt cool.

Das Essen...naja, fettiges amerikanisches Essen halt. Nicht soo schlimm wie ich es mir vorgestellt habe, aber nicht mit dem deutschen Essen zu vergleichen.

Oh, und in meinem Ort gab es keine oeffentlichen Verkehrsmittel. Bis zum naechsten Bahnhof waren es 1 1/2 Stunden fahrt. Naja, die duerfen ja auch schon so frueh Autofahren. Und deswegen hat man auch NIE jemanden Fahrrad fahren gesehen.

 

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An meine Freunde und meine Gastmutter!

Was hat dir besonders gut gefallen?

Meine Gastfamilie :-) Meine Freunde :-)

Und die Lehrer, weil sie sich so sehr um ihre Schueler bemuehen und oft noch lange nach Schulschluss da sind um Schuelern zu helfen. Und der School Spirit. Auch bei den unbedeutensten Spielen hat die halbe Schule angefeuert.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Morgens ein bisschen spaeter als in Deutschland aufstehen, dann zur Schule. 1. Stunde, danach dann inner Advisory rumgammel, da es so gut wie nie was Wichtiges zu besprechen gab, dann 2. Stunde, danach ne gute halbe Stunde Lunch, danach dann noch 2 Faecher und dann schnell umziehen damit der Bus zum Sport nicht ohne einen losfaehrt. 2 Stunden Sport, dann ab nach Hause, duschen, zu Abend essen, Hasuaufgaben machen und noch schnell an den PC, e-mails schreiben.

Ja, wenn man offen auf die Leute zu geht. Sie sprechen einen meistens eh erstmal an und fragen alles moegliche und dann muss man halt ran bleiben, damit sie nich irgendwann denken, dass man kein Interesse an ihrer Freundschaft hat. Einfach immer nett laecheln und dann hat man schon nach der ersten Unterrichtsstunde die ersten Freunde.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Naja, meine Gastmutter hat nicht so wirklich geheizt. Da gab es dann halt nur den Kamin und das bei nem Winter wo es schon mal -30° sind. Die Ausgehzeiten sind auch nicht mit Deutschland zu vergleichen. Wenn da alle nach Hause fahren, geht man in Deutschland erst los. Bei mir war es auch eher so, dass meine Gastmutter ne gute Freundin war und nich so ne Mutter eben. Ausserdem war meine Gastmutter sehr viel arbeiten, deswegen hatte ich viel mehr Pflichten als in Deutschland.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ganz viel Sport nach der Schule. Da der Ort relativ klein war bin ich dann auch oft mit Freunden in groeßere Orte gefahren um ins Kino zu gehen, zu shoppen oder zu bowlen. Ausserdem DVD-Abende, Parties, die Schulmannschaften anfeuern, Sleepover, Schlitten fahren, und im Sommer dann immer irgendwo in den Pool :-) Oder halt einfach mal abends irgendwo mit allen essen gehen, einfach nur bei jmd rumhaengen und labern....

Hier kannst du dir das Schulprofil ansehen

Alle Erfahrungsberichte ansehen

Druckversion dieser Seite