2. Privatschulen & Internate

Fragen? Kommentare?

Privatschulen und Internate in den USA

Alle Erfahrungsberichte ansehen

Vorname:
Paul
Alter:
16
aus:
Berlin
war:
2014 für ein Semester in Los Angeles, Californien, USA
Schultyp:
Private Schule
Schule:
Ribet Academy
Kontakt:
p-n.j-b@gmx.net

Hier der Bericht von Paul:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Los Angeles als Stadt ist um einiges größer als ich das gewöhnt war, obwohl aus Berlin kommend, hatte ich sowas noch nicht gesehen. Die Menschen selber waren immer sehr offen und interessiert mich über meine Heimat reden zu hören.

Außerdem ein großer Unterschiede sind die Größen von z.B. Milch- oder Cornflakespackungen. Da steht dann auch schon mal ne 4 Liter "Flasche" im Kühlschrank.

Der wahrscheinlich größte Unterschied zu Berlin in Los Angeles war das multikulturelle. Wir haben ja auch verschiedene Abstammungen in Berlin vertreten, aber das ist nicht zu vergleichen mit Los Angeles. Sehr viele Mexikaner, Koreaner, Armenen und alle anderen Nationen die man sich so vorstellen kann.

Jetzt noch nen genereller Unterschied ist, dass einfach niemand Fahrrad fährt, da alle mit 16 schon im eigenen Auto sitzen.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Meine tolle Gastfamilie!!! Als zweites dann die tolle Landschaft und das prima Wetter in Californien.

Aber mit meiner Gastfamilie hatte ich echt Glück!

Was hat dir besonders gut gefallen?

Zum einen natürlich meine Gastfamilie! Wie schon gesagt super Glück gehabt, aber das ist dann denke ich auch nicht zu verallgemeinern sondern war halt nur Dusel. Aber junge Gasteltern (knapp über 30) und 2 kleine Gastgeschwister, die echt wie Brüder für mich waren, sind was Tolles!

Etwas was denke ich mehr für alle gilt, ist der Sport den man von der Schule aus Nachmittags machen kann.

Ich hatte jeden Tag von 15 bis 18 Uhr nach der Schule American Football Training! Da ich an einer kleinen Schule war, mit einem relativ kleinen Football-Team habe ich es sogar in die Stammaufstellung gebracht, ohne jeh davor gespielt zu haben. Das war ne tolle Erfahrung und hat riesig Spaß gemacht!

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ein typischer Schultag begann bei mir um 8 Uhr morgens. Man hat seine Fächer am Anfang des Semester gewählt und hat dann jeden Tag den gleichen Stundenplan, bei mir die Ausnahmen waren nur Dienstag und Mittwoch wo ich Doppelstunden hatte. Ansonsten hatte man jeden Tag ne halbe Stunde Frühstückspause und 55 Minuten Mittagspause. Um 15:15 war dann Schluss und wer noch etwas nach der Schule hatte, wie ich Sport, für den ging es um halb weiter bis 6.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Naja ich habe Alles dafür getan um meiner Familie keinen Stress zu machen. Immer geholfen wo es nur ging, auch Sachen mal freiwillig gemacht, ohne dass ich mich hab bitten lassen. Das macht es der Familie leichter, die müssen ja eh für einen mehr sorgen, und du selber wirst schneller akzeptiert und mehr gemocht, als wenn man nur faul im zimmer rumhängt. Auch babysitten kommt dann gerne mal vor, wenn man denn das Vertrauen hat, mir wurde Geld für angeboten, ich habe aber dankend abgelehnt, weil meine Gastbrüder lustig waren und es eh nur Spaß gemacht hat. Es wäre aber auch kein Problem gewesen anzunehmen.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Naja so viel gab es da nicht, zumindest nicht in der Woche, die Wochenenden habe ich damit verbracht, wenn denn möglich, mit meiner Gastfamilie die Umgebung, also Los Angeles und Californien zu erkunden. Also sightseeing. Wir sind in den Ferien dann z.B. aber auch mal in die Berge zum snowboarden. Am Schluss habe ich dann noch mal ne Stadtrundfahrt gemacht, war auch nen tolles Erlebnis und ist zu empfehlen.

Hier kannst du dir das Schulprofil ansehen

Alle Erfahrungsberichte ansehen

Druckversion dieser Seite