2. Privatschulen & Internate

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Privatschulen und Internate in den USA

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Vorname:
Julia
Alter:
17
aus:
Raesfeld
war:
2015 für ein Semester in Napa, Kalifornien, USA
Schultyp:
Private Schule
Schule:
Justin-Siena High School

Hier der Bericht von Julia:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Der größte Unterschied war für mich, dass man sehr abhängig von einem Auto ist, da nur wenige öffentliche Verkehrsmittel vorhanden sind.

Ein weiterer Unterschied war natürlich auch der Schulalltag. Die Schulstunden dauern manchmal bis zu 80 Minuten und man hat praktisch jeden Tag die gleichen Fächer, woran man sich aber relativ schnell gewöhnt.

Weiterhin gab es auch ein viel größeres Angebot an Fast Food Restaurants und die Supermärkte hatten teilweise durchgehend geöffnet.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Als Erstes denke ich an die Zeit bei meiner Gastfamilie und die Leute, die ich dort kennengelernt habe.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Besonders gut gefallen hat mir, dass die Amerikaner sehr offen sind und ich daher sehr schnell Freunde gefunden habe.

Meine Gastfamilie hat auch viel mit mir unternommen. So war ich z.B. oft in San Francisco, was ungefähr eine Stunde Fahrt entfernt liegt.

Auch mein Englisch hat sich so stark verbessert, dass ich es jetzt fließend sprechen kann.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Die Schule hat um 8 Uhr morgens begonnen und war um 14.40 Uhr zu Ende. Der Stundenplan war am Anfang ein wenig verwirrend und kompliziert, aber nach einiger Eingewöhnungszeit stellte auch dieser kein Problem mehr da. Außerdem waren meine amerikanischen Mitschüler diesbezüglich sehr hilfsbereit.

Manchmal dauert eine Stunde 45 Minuten, manchmal bis zu 80 Minuten. Dafür hat man dann zwischen den Stunden jeweils eine 10-minütige Pause und nach der 4.Stunde eine 40 Minuten dauernde "lunch break".

Normalerweise bekommt man in jedem Fach schriftliche Hausaufgaben auf, die entweder am nächsten Tag eingesammelt und benotet werden, oder man muss sie online einreichen.

An zwei Tagen in der Woche hat man zusätzlich zwei Mal eine je 40 Minuten dauernde Freistunde, in der man mit Lehrern sprechen kann, wenn man den Stoff nicht verstanden hat oder Hausaufgaben machen kann.

 

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Zu Beginn meines Aufenthaltes in meiner Gastfamilie habe ich mich noch eher wie ein Gast gefühlt, da man die gegenseitigen Erwartungen noch nicht kannte, aber nach und nach wurde ich immer mehr in das Familienleben integriert, sodass ich mich bald wie ein richtiges Familienmitglied gefühlt habe.

Anders als in Deutschland war, dass in der Woche das Familienleben erst abends stattgefunden hat, da man sehr lange in der Schule ist. Daher wurde in meiner Gastfamilie sehr viel Wert auf das gemeinsame Abendessen gelegt, bei dem jeder von seinem Tag berichtete.

Am Wochenende haben wir dann aber viel gemeinsam unternommen.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Nach der Schule habe ich oft mit meiner Gastschwester Tennis gespielt.

Oft auch bin ich mit Freunden zur Mall gefahren oder wir waren im Kino. Manchmal haben wir uns auch einfach bei jemandem zu Hause getroffen.

Am Wochenende habe ich viel mit meiner Gastfamilie unternommen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat.

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