2. Privatschulen & Internate

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Privatschulen und Internate in den USA

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Vorname:
Karen
Alter:
15
aus:
Hannover
war:
2016 für ein Schuljahr in St. Johnsbury, Vermont, USA
Schultyp:
Private Schule
Schule:
St. Johnsbury Academy

Hier der Bericht von Karen:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Die Offenheit und Freundlichkeit der Leute hat mich sehr beeindruckt, weil man sich besonders am Anfang gleich willkommen gefühlt hat und kein Problem hatte Freunde zu finden.

Außerdem war die Schule ganz anders. Es wurden nicht nur die Standartfächer wie Mathe, Deutsch, English, Bio und co. angeboten sondern auch viele verschiedene Kunstfächer (von Oil Painting bis Fashion Design), Kochkurse und vieles mehr.

Und natürlich das essen. Klar ist die amerikanische Küche auch was ganz nettes, aber nach einer bestimmten Zeit vermisst man doch die gute deutsche Küche.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Meine Freunde und das Internatsleben.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Ich fand es super in einem Internat zu leben. Man war so ziemlich die ganze Zeit mit seinen Freunden zusammen und konnte wenn man mal eine Frage oder Lust zu plaudern hatte einfach mal bei den Freunden im Nebenzimmer vorbei schauen.

Außerdem fand ich das Prinziep das Sport mit der Schule verbunden ist toll. Es gab drei verschiedene Seasons. Das heißt man konnte drei verschiedene Sportarten machen und außerdem hat es eine große Schulgemeinschaft gebildet.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

6:30: aufstehen

7:20: Dorm verlassen

bis 7:55: Frühstück

8:00: Chapel (die ganze Schule trifft sich morgens in der Aula und es werden Meldungen angesagt, bzw. Presentationen gemacht)

8:20-3:10: Schule (zwischendurch Lunch)

Nach der Schule: Clubs oder Sport

Da es in den USA kein typisches Klassensystem gibt und jeder jedes Jahr mit neuen Schülern zusammen gewürfelt wird ist es recht einfach Klassenkamaraden/innen kennenzulernen.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Zuhause habe ich mit meinen Eltern zusammen gelebt, hatte mein eigenes Zimmer und Bad und habe generell mit meinen Eltern zusammen gegessen.

Im Internat habe ich keine Eltern gehabt dafür aber 250 Schüler die wie ein Familienersatz für mich wurden. Ich hab mir mein Zimmer mit meinen Roommate geteilt, ebenso das Bad mit 11 anderen Mädchen. Gegessen habe ich sowohl Frühstück, als auch Lunch und Dinner mit meinen Freunden.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Die Schultage waren immer sehr voll. Ich hab Sport gemacht, Dinner gegessen und dann war Hausaufgaben Zeit.

Am Wochenende wurden Trips angeboten, im Winter bin ich viel Ski gefahren und sonst habe ich meine Zeit eigentlich immer mit meinen Freunden verbracht.

Hier kannst du dir das Schulprofil ansehen

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