Japan: Staatliche Schulen

Fragen? Kommentare?

Austauschjahr in Japan: Tokio, Kyoto, Nagoya
  • Alter: 15 - 18 Jahre
  • Dauer: 4 - 10 Monate
  • Beginn: MÄR, SEP

ab 8.390 €

Austauschjahr Japan: staatliche Schulen

Im staatlichen Programm platziert der GLS Partner in Japan dich nach Maßgabe freier Plätze an einer Schule seiner Wahl, "irgendwo" in Japan. Du kannst Wünsche äußern, aber eine Garantie, dass sie erfüllt werden, gibt es nicht. Wenn du das nicht möchtest, empfehlen wir dir unser Japan special in Fukuoka: 

Schüleraustausch in Tokio

Japan special  in Fukuoka

In Fukuoka (mehr) kannst du eine Sprachschule besuchen, mit wöchentlichen Besuch bei einer örtlichen High School. Hier weißt du von vornherein, wo du hinkommst, und du hast sogar die Wahl zwischen Gastfamilie und Internat. Mehr zu den Preisen

Alles beginnt in Tokio

... mit einer 3-tägigen Orientierungsveranstaltung

Voraussetzungen & Schultag

Infos zu den Voraussetzungen findest du in dieser Programmübersicht, und hier erfährst du mehr über den Schulalltag in Japan

Betreut in Japan

... wirst du von GLS Partnern wie Fumi Yatsukura in Tokio. Mehr im Interview mit Fumi

Wissenswerte Hintergründe

Da die Zahl der Plätze für Austauschschüler in Japan stark begrenzt ist, bieten wir dir zusätzlich die Möglichkeit, eine Privatschule in Japan zu besuchen. Dass die Zahl der Plätze so limitiert ist, hat v.a. historische Gründe:

Gastschüler gehören in Japan nicht zur Selbstverständlichkeit, sondern sie sind eine ganz besondere Ausnahme. Deshalb ist  es schwer, eine Schule zu finden, die einen Austauschschüler aufnimmt.

Japan hatte sich für über zwei Jahrhunderte vom Rest der Welt abgekapselt. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts öffnete sich Japan wieder für Ausländer. Diese relative Verschlossenheit ist noch immer in allen gesellschaftlichen Bereichen zu spüren. Zudem werden in der Leistungsgesellschaft Japan die Lehrer für die Leistungen der Schüler verantwortlich gemacht. Deshalb sind die Lehrer einem immensen gesellschaftlichen Druck ausgesetzt. Die meisten Lehrer sind bereits mit der Betreuung ihrer eigenen japanischen Schüler vollkommen ausgelastet. Ein Gastschüler aus dem Ausland überzieht diese Kapazitäten leicht.  

Deshalb müssen die japanischen Schulen immer von neuem davon überzeugt werden, einen Gastschüler bei sich aufzunehmen. Auch die Schule, an der bereits ein Gastschüler erfolgreich ein Austauschjahr absolviert hat, ist nicht per se bereit, im darauf folgenden Jahr erneut einen Schüler aufzunehmen. Im Gegenteil: oft benötigen die mit dem Programm befassten Lehrer nach der Anstrengung eine Pause.   

Erst anhand deiner Bewerbungsunterlagen fragt die Partnerorganisation jeweils eine japanische Schule an und wiederholt dieses Vorgehen, bis ein Schulplatz speziell für dich gefunden ist.

Druckversion dieser Seite