Staatliche Schulen in Irland

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Vorname:
Butschi
Alter:
18
aus:
Berlin
war:
2013 für ein Semester in Crosshaven, Cork, Irland
Schultyp:
Staatliche Schule
Schule:
Colaiste Muire

Hier der Bericht von Butschi:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

- Die Schulregeln

- Die Lehrer

- Landschaftlich

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

An die Gastfreundlichkeit meiner Gastfamilie sowie die der Bewohner!

Es ist zwar eine andere Umgehensweise, aber keine schlechte.

Ich wurde sofort wie ein richtiges Familienmitglied behandelt!

Was hat dir besonders gut gefallen?

Abgesehen von meiner Familie hat mir die Landschaft sehr gefallen, man muss sich zwar am Anfang daran gewöhnen, an die vielen Berge und auch an den Regen, aber ich habe den Unterschied sehr groß gespürt, als ich wieder in Berlin war und die Landschaft verglichen habe.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ein typischer Schultag ist verglichen mit Berlin gar nicht so anders.

Die Schule fängt um 9 Uhr an und endet um 16 Uhr. Die Schüler sind verpflichtet die Uniform jeden Tag so zu tragen, wie es angeordnet ist!

Es wird haubtsächlich frontal unterrichtet und gemeldet wird sich kaum, da es keine mündlichen Noten gibt.

Den Unterricht habe ich als ruhiger und gelassener als in Deutschland empfunden. Die Lehrer sind hilfsbereit, wenn Probleme auftauchen. Mit den neuen Kameraden Freundschaft zu schließen ist schwerer als in Deutschland. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es leichter ist mit den Jungs befreundet zu sein als mit den Mädchen, woran das genau liegt weiß ich jedoch nicht. Allgemein sind aber alle nett und freundlich gewesen.

Es braucht einfach bisschen Zeit (1-2 Monate) um die Leute besser kennen zu lernen.

Die Unterrichtsfächer würde ich als leichter einschätzen, da es auch viele Einstufungen gibt, je nachdem wie gut man in dem jeweiligen Fach ist.

Die Schüler werden von den Lehrern fair und gut behandelt.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Für mich war das Leben mit meiner neuen Familie einfach gigantisch gut. Ich hatte 4 Gastbrüder von denen noch 3 zu Hause waren. Mit dem Jüngsten (12) habe ich Hausaufgaben gemacht, um seine Mutter zu entlasten.

Mit dem 16-Jährigen habe ich viel Sport im Fitnessstudio gemacht und viel über "seine" Mädels geplaudert.

Und einen Bruder hatte ich noch, der genauso alt wie ich war (18), mit dem habe ich rumgealbert, mich geprügelt und gekocht.

Die Jungs waren wie richtige Brüder für mich. Und genauso habe ich mich auch mit meinen Gasteltern verstanden. Im Haushalt habe ich selbstverständlich auch mitgeholfen, da das auch dazu gehört!

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Ich bin so gut wie jeden Tag im Sportzentrum gewesen!

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