Staatliche Schulen & Internate

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Großbritannien: Erfahrungsberichte

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Vorname:
Selina
Alter:
16
aus:
Berlin
war:
2017 für ein Semester in Salisbury, England
Schultyp:
Staatliche Schule
Kontakt:
selinamw@web.de

Hier der Bericht von Selina:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Gastland und Heimatland?

Definitv die Schule, die Fächerwahl war eine ganz andere als in Deutschland, was eine menge Abwechslung in meinen eigentlichen Schultag gebracht hat. Es war interessanter, und da es nur Fächer waren die ich auch wirklich haben wollte, haben sie auch sofort mehr Spaß gemacht.

Außerdem sind sogar fremde Menschen unglaublich freundlich. In Alltagssituation in denen Deutsche nicht ein Mal dran denken würden sich zu bedanken, tuen die Engländer dies. Zum Beispiel wenn sie in den Bus steigen oder ihn verlassen, wenn du nicht "Danke" sagst bist du sofort als unhöflich!

Der dritte und wohl größte Unterschied ist ganz klar die Sprache. Nach nicht Mal zwei Wochen war das für mich allerdings kein Problem mehr und ich hatte schon Probleme deutsche Sätze zu bilden. 

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Definitiv die Zeit die ich mit meinen neuen Freunden in der Schule und auch außerhalb verbracht habe. Da ich in der Sixth Form war, hatte ich relativ viele Freistunden die ich mit Freunden in dem von der Schule zur verfügung gestellten "Common Room" verbracht habe. Es gibt viele schöne und lustige Erinnerungen.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Die Schule, der englische Humor, die Gastfamilie? Ich könnte mich gar nicht entscheiden.

Die Schule war entsprechend einfach da ich nur 3-4 Fächer hatte und somit viel Freizeit. Und auch der Unterricht war in meinem Fall nicht so anstrengend wie erwartet und auf jeden Fall interessanter als in Deutschland(aufgrund der Fächer)

Dass wirklich so ziemlich jeder alles mit ein wenig Humor genommen hat war auch erleichternd, so waren meine "Grammatik Fehler" eher lustig als eine Blamage.

Und auch die Gastfamilie war auf keinen Fall eine Enttäuschung, wir kamen super miteinander aus und ich fühlte mich wie ein teil der Familie, was die ganze Heimweh Sache um einiges leichter gemacht hat.

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ich hatte meistens Zwei bis Vier Schulstunden(60 Minuten) am Tag, jedoch war ich fast immer den ganzen Tag in der Schule durch die Freistunden zwischendurch.

Im Nachhinein würde ich mir wünschen ich wäre ein wenig offener in den ersten Wochen gewesen, da ich so sicher schneller mit den englischen Schülern in Kontakt gekommen wäre, aber auch so fand ich nach einigen Wochen die ersten nicht-Austauschschüler-Freunde und alle waren sehr herzlich und dazu bereit uns "aufzunehmen".

Kleiner Tipp: Am einfachsten ist es sich in den ersten Stunden zu anderen Englischen Schülern zu setzen, da es leichter ist so in eine Konversation eingebunden zu werden.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Ich persönlich stelle keine großen Unterschiede zwischen Zuhause und der Gastfamilie fest. Klar, man verhält sich höflicher etc. aber wenn man die passende Gastfamilie hat, fühlt man sich schnell wie Zuhause.

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Die meiste Zeit war ich mit meinen Freunden in der Stadt. Wir haben gegessen oder saßen einfach stundenlang in einem Café und haben geredet. An den Wochenenden habe ich probiert so viel wie möglich von England zu sehen und wir sind mit dem Bus nach Southampton, Bournemouth etc. gefahren.

 

 

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