Privatschulen & Internate

Fragen? Kommentare?

Britische Privatschulen: Erfahrungen

Alle Erfahrungsberichte ansehen

Vorname:
Julia
Alter:
17
aus:
Schweinfurt
war:
2015 für ein Schuljahr in Stonehouse, Gloucestershire, England
Schultyp:
Private Schule
Schule:
Wycliffe College

Hier der Bericht von Julia:

 

Was waren für dich die drei größten Unterschiede zwischen Zielland und Deutschland?

Die drei größten Unterschiede zwischen meinem Zielland, England, und Deutschland waren für mich natürlich zunächst erstmal die Sprache, die veränderten Wohnverhältnisse, d.h. das Leben in einem Internat, und die unkomplizierte Art der Engländer.

Woran denkst du als erstes, wenn du an deinen Auslandsaufenthalt denkst?

Wenn ich an meinen Auslandsaufenthalt denke, dann lässt sich das gar nicht auf eine Sache beschränken, es sind einfach zu viele schöne Erfahrungen, Eindrücke und Erinnerungen. Unter den Top 10 sind aber auf jeden Fall meine Freunde und Mitschüler, die ich in England kennen gelernt habe, meine Schule, Dinge, die ich erlebt habe, Ausflüge, aber auch Kleinigkeiten wie zum Beispiel verkochte Nudeln, die es öfters zum Abendessen gab :) oder Filme und Musik, die ich in meiner Zeit in England gesehen oder gehört habe.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Besonders hat mir das Leben im Internat gefallen, dass man den ganzen Tag mit Freunden verbringt, dass die Schule wie eine große Familie funktioniert, dass ich so viel erlebt habe, was ich zu Hause niemals erleben könnte, und natürlich der britische Akzent; der ist der Hammer!! ;)

Wie sieht ein typischer Schultag aus? War es leicht, Klassenkamerad/innen kennen zu lernen?

Ein typischer Schultag fing natürlich mit Frühstück in der Dining Hall an (Donnerstags gabs immer Pencakes :P ), danach war Register, d.h. Anwesenheitskontrolle, Gottesdienst oder Assembly in der Chapel, was wirklich immer richtig toll war, weil die ganze Schule versammelt ist und die Lieder so toll sind :), dann war Unterricht von 9 Uhr bis 1 Uhr, mit und ohne Freistunden. Mittagessen mit meinen Freunden und dann entweder Unterricht, Freizeit oder Sport. Jeweils eine Stunde vor und nach dem Abendessen war Prep time, also die Zeit in der man Hausaufgaben macht. Entweder auf den Zimmer oder in der library. Nach dem Abendessen und der 2. Prep time war dann wieder Freizeit in der man dann auch an verschieden activities teilnehmen konnte. Am Wochende waren oft auch Veranstaltungen wie House drama oder House music Competion, bei der jedes Haus ein Lied oder ein kurzes Theaterstück vorgetragen hat. Also alles in allem, hat man nie Langeweile.

Leben in der Gastfamilie oder im Internat: Was ist ganz anders als zu Hause?

Ganz anders ist natürlich, dass man den ganzen Tag mit Freunden, Mitschülern und Lehrern verbringt. Ich fand das aber immer das Schöne, dass ich nie allein sein musste. Da ich auch in einem Zweier-Zimmer gewohnt habe, glich mein Jahr im Internat fast wie ein ganz langer Aufenthalt im Schullandheim. :)

Wie hast du die außerschulische Zeit verbracht?

Am Wochenende bin ich meistens mit Freunden nach Cheltenham gefahren, wohin man mit dem Zug ungefähr einer halbe Stunde braucht. Da waren wir dann meistens shoppen ;) Sonntags waren wir dann auch öfters im Kino. Zweimal im Term gabs auch Discos in der Schule, die immer sehr lustig waren. Und an den Wochenenden, an denen die englischen Schüler nach Hause gefahren sind, haben wir Ausflüge nach London gemacht.

In den Ferien war ich entweder zu Hause oder in einer Gastfamilie oder habe mit meinen Eltern Urlaub in Cornwall gemacht.

Hier kannst du dir das Schulprofil ansehen

Alle Erfahrungsberichte ansehen

Druckversion dieser Seite