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über Internate in Frankreich

Französische Privatschulen

Unterkunft: Internat oder Gastfamilie

Im Privatschulprogramm hast du die Wahl: Such dir anhand dieser Profile von Privatschulen in Frankreich eine Tagesschule oder ein Internat aus!

Unabhängig davon, für welchen Schultyp du dich entscheidest, wirst du nicht viel "zu Hause" sein, denn der Unterricht dauert in Frankreich länger als in Deutschland (bis 17.00 oder 18.00 Uhr), d.h. du wirst einen großen Teil der Zeit mit deinen Mitschülern verbringen. 

"Wie suchen Sie Gastfamlien aus?"

Eine Frage, die euch Vanessa beantwortet - sie ist Gastfamilien-Koordinatorin in Frankreich

Wissenswertes

Französische Gastfamilien

Wenn du wissen möchtest, wie es anderen Austauschschülern bei ihren Gastfamilien gegangen ist, sieh dir ihre Erfahrungsberichte an. Laura aus München z.B. war an einer Privatschule in Paris, und sie schreibt über ihre Gastfamilie:

"Ich habe in einer tollen Gastfamilie meine 5 Monate verbracht. Natürlich war es erst einmal nicht ganz einfach sich in der Wohnung von noch fremden Menschen wie zu Hause zu fühlen, allerdings bemühte sich meine Gastfamilie sehr, mir das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Um ein entspanntes Verhältnis mit den Gasteltern aufbauen zu können, ist es wichtig sich an die Regeln zu halten, die einem die Gastfamilie stellt. Denn wenn die Gastfamilie ihrem Austauschschüler vertraut und sich auf ihn verlassen kann, dann gestehen sie dir normalerweise auch die Freiheiten zu, die du von zu Hause gewohnt bist. Anfangs sind einfach die typisch familiären Situationen, wie das gemeinsame Essen, noch sehr ungewohnt und vielleicht auch ein wenig unangenehm, das gibt sich mit der Zeit aber von selber. "

Du solltest darauf vorbereitet sein, dass französische Eltern oft konservativer sind als deutsche: Arbeit, Disziplin und Leistung haben in Frankreich einen hohen Stellenwert - nicht nur in der Schule, sondern auch im Familienleben.

Da meist beide Elternteile berufstätig sind und in vielen Gastfamilien Mütter allein erziehen, wird von den Kindern am Abend immer eine Mithilfe im Haushalt erwartet. Nach dem gemeinsamen Abendessen und der Hausarbeit machen französische Jugendliche ihre Hausaufgaben.

Unter der Woche trifft man sich deshalb so gut wie nie mit seinen Klassenkameraden oder Freunden. Da die Familie aufgrund des langen Arbeits- bzw. Schultags nur wenig Zeit füreinander hat, wird von dir als Gastschüler oder Gastschülerin erwartet, dass du dir auch am Wochenende Zeit für die Familie nimmst und dich an Aktivitäten beteiligst. Hierbei ist es nicht üblich, dass die französischen Jugendlichen protestieren oder sich etwas anderes vornehmen - das Familienleben hat Vorrang.  

Internate

Wenn du dich für ein Internat in Frankreich entscheidest, lernst du das Leben in einer Gastfamilie trotzdem kennen: Du wohnst von Montag bis Freitag im Internat und verbringst Wochenende und Ferien in einer Gastfamilie.

Im Internat wohnst du mit französischen und teils auch mit internationalen Schülern zusammen. Bei den gemeinsamen Mahlzeiten und Unternehmungen ergibt sich schnell ein intensiver Kontakt und oft entstehen Freundschaften, die ein Leben lang halten. Du lernst interessante Menschen kennen, hast Spaß und lernst dabei: Soziale Kompentenzen wie Gemeinschaftssinn und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen für dich und andere, werden dir immer nutzen.

Elternstelle vertreten Hausmutter und Hausvater des Internates, an die du dich immer wenden kannst. Hinzu kommen an manchen Schulen Tutoren, Mitschüler, die schon älter sind und ihre Erfahrungen mit dir teilen.

Infos zu französischen Gastfamilien

Wenn du wissen möchtest, wie es anderen Austauschschülern bei ihren Gastfamilien gegangen ist, sieh dir ihre Erfahrungsberichte an. Laura aus München z.B. war an einer Privatschule in Paris, und sie schreibt über ihre Gastfamilie:

"Ich habe in einer tollen Gastfamilie meine 5 Monate verbracht. Natürlich war es erst einmal nicht ganz einfach sich in der Wohnung von noch fremden Menschen wie zu Hause zu fühlen, allerdings bemühte sich meine Gastfamilie sehr, mir das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Um ein entspanntes Verhältnis mit den Gasteltern aufbauen zu können, ist es wichtig sich an die Regeln zu halten, die einem die Gastfamilie stellt. Denn wenn die Gastfamilie ihrem Austauschschüler vertraut und sich auf ihn verlassen kann, dann gestehen sie dir normalerweise auch die Freiheiten zu, die du von zu Hause gewohnt bist. Anfangs sind einfach die typisch familiären Situationen, wie das gemeinsame Essen, noch sehr ungewohnt und vielleicht auch ein wenig unangenehm, das gibt sich mit der Zeit aber von selber. "

Du solltest darauf vorbereitet sein, dass französische Eltern oft konservativer sind als deutsche: Arbeit, Disziplin und Leistung haben in Frankreich einen hohen Stellenwert - nicht nur in der Schule, sondern auch im Familienleben.

Da meist beide Elternteile berufstätig sind und in vielen Gastfamilien Mütter allein erziehen, wird von den Kindern am Abend immer eine Mithilfe im Haushalt erwartet. Nach dem gemeinsamen Abendessen und der Hausarbeit machen französische Jugendliche ihre Hausaufgaben.

Unter der Woche trifft man sich deshalb so gut wie nie mit seinen Klassenkameraden oder Freunden. Da die Familie aufgrund des langen Arbeits- bzw. Schultags nur wenig Zeit füreinander hat, wird von dir als Gastschüler oder Gastschülerin erwartet, dass du dir auch am Wochenende Zeit für die Familie nimmst und dich an Aktivitäten beteiligst. Hierbei ist es nicht üblich, dass die französischen Jugendlichen protestieren oder sich etwas anderes vornehmen - das Familienleben hat Vorrang.  

Wenn du dich für ein Internat in Frankreich entscheidest

... lernst du das Leben in einer Gastfamilie trotzdem kennen: Du wohnst von Montag bis Freitag im Internat und verbringst Wochenende und Ferien in einer Gastfamilie.

Im Internat wohnst du mit französischen und teils auch mit internationalen Schülern zusammen. Bei den gemeinsamen Mahlzeiten und Unternehmungen ergibt sich schnell ein intensiver Kontakt und oft entstehen Freundschaften, die ein Leben lang halten. Du lernst interessante Menschen kennen, hast Spaß und lernst dabei: Soziale Kompentenzen wie Gemeinschaftssinn und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen für dich und andere, werden dir immer nutzen.

Elternstelle vertreten Hausmutter und Hausvater des Internates, an die du dich immer wenden kannst. Hinzu kommen an manchen Schulen Tutoren, Mitschüler, die schon älter sind und ihre Erfahrungen mit dir teilen.

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