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GLS High School - Stand SEP 2016

1. Bewerbung, Abschluss des Vertrags

1.1. Die Buchung (Anmeldung bzw. Bewerbung) kann direkt bei GLS in Berlin oder bei einem Reisebüro vorgenommen werden.

1.2. Nach Erhalt des Buchungsformulars und der beizufügenden Zeugnisse vereinbart GLS mit dem Schüler einen Interviewtermin. Nach dem Interview informiert GLS den Schüler und die gesetzlichen Vertreter mündlich und anschließend schriftlich darüber, ob der Schüler in das Programm aufgenommen werden kann.

1.3. GLS bietet durch Übersenden des Vertrags über den Gastschulaufenthalt den Abschluss des Vertrags verbindlich an.

1.4. Der Vertrag kommt ausschließlich dadurch zu Stande, dass das Vertragsexemplar ohne die Vornahme von Änderungen, Ergänzungen oder Erweiterungen innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Erhalt unterzeichnet bei GLS eingeht.

2. Zahlung

2.1. Voraussetzung für alle nachfolgenden Zahlungsfälligkeiten ist die Übergabe eines Sicherungsscheins gem. § 651k BGB. Der Sicherungsschein wird zusammen mit dem Vertrag und der Rechnung versandt.

2.2. Nach Erhalt der Anzahlungsrechnung bzw. der Gesamtrechnung sind die Zahlungen wie folgt fällig:

  • a) Nach Erhalt der Rechnung 20% des Programmpreises, bzw. der volle Betrag der Anzahlungsrechnung
  • b) 4 Monate vor Abreise 50% des Programmpreises
  • c) 2 Monate vor Abreise, spätestens aber bei Erhalt der Adresse der Gastfamilie und der Schulplatzierung 30% des Programmpreises

2.3. Soweit GLS zur Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen bereit und in der Lage ist, insbesondere die Adresse der Gastfamilie benannt und die Schulplatzierung erfolgt ist, besteht ohne vollständige Bezahlung des Programmpreises kein Anspruch auf den Antritt des Gastschulaufenthalts, bzw. auf Inanspruchnahme der vertraglichen Leistungen.

2.4. Werden die vereinbarten Zahlungen trotz Vorliegen der Fälligkeitsvoraussetzungen nicht oder nicht vollständig zu den vereinbarten Terminen geleistet, ist GLS berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Vertrag zurückzutreten und die Vertragspartner mit Rücktrittskosten gemäß Ziff. 3.7. dieser Geschäftsbedingungen zu belasten.

3. Rücktritt und Kündigung durch den Teilnehmer

3 A. Rücktritt vor Reisebeginn:

3.1. Die Vertragspartner können jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber GLS unter der unten angegebenen Anschrift zu erklären. Den Vertragspartnern wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.

3.2. Treten die Vertragspartner vor Reisebeginn zurück oder tritt der Teilnehmer die Reise nicht an, so verliert GLS den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann GLS, soweit der Rücktritt nicht von GLS zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt, eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und ihre Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis verlangen.

3.3. Ein Anspruch auf Rücktrittskosten seitens GLS besteht bei Gastschulaufenthalten nicht, soweit der Rücktritt der Vertragspartner darauf zurückzuführen ist, dass GLS die Vertragspartner nicht spätestens zwei Wochen vor Antritt der Reise über den Namen und die Anschrift der für den Schüler nach Ankunft bestimmten Gastfamilie und den Namen und die Kontaktdaten eines Ansprechpartners im Gastland, bei dem auch Abhilfe verlangt werden kann, informiert und auf den Aufenthalt angemessen vorbereitet hat.

3.4. GLS hat den Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt, d. h. unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendung und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt.

3.5. Nach Maßgabe der vorstehenden Bestimmungen wird die Entschädigung nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung der Vertragspartner wie folgt berechnet:

  • Nach Vertragsschluss 10% des Programmpreises
  • Ab 3 Monate vor Programmbeginn 20% des Programmpreises
  • Ab 2 Monate vor Programmbeginn 30% des Programmpreises
  • Ab 1 Monat vor Programmbeginn 40% des Programmpreises

3.6. Den Vertragspartnern bleibt es in jedem Fall unbenommen, GLS nachzuweisen, dass GLS überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von GLS geforderte Pauschale. 

3 B. Rücktritt nach Reisebeginn

3.7. Die Vertragspartner können den Vertrag bis zur Beendigung des Gastschulaufenthalts jederzeit kündigen. In diesem Fall richten sich die Rücktrittsfolgen nach den gesetzlichen Bestimmungen des § 651l Abs. 4 Satz 2 bis 5 BGB.

3.8. Durch die vorstehenden Bestimmungen bleiben die sonstigen gesetzlichen Rechte der Vertragspartner auf Rücktritt bzw. Kündigung wegen Mängeln der vertraglichen Leistungen von GLS, insbesondere gemäß § 651e BGB, unberührt.

4. Kündigung des Vertrags durch GLS

4.1. Stört der Teilnehmer ungeachtet einer Abmahnung nachhaltig die Durchführung eines Programms, verletzt er berechtigte Interessen der Gastfamilie / der Mitschüler im Internat oder beeinträchtigt er das Miteinander in der Gastfamilie / im Internat, der Schule oder der örtlichen Gemeinschaft unzumutbar oder verstößt er gegen die ihm mitgeteilten, dem Vertrag zu Grunde liegenden Programmregeln oder gegen die Gesetze, die Schul- oder Internatsordnung, die Sitten oder Gebräuche des Gastlandes in grober Weise, so ist GLS berechtigt, den Vertrag zu kündigen.

Die Kündigung durch GLS ist auch dann möglich, wenn sich im Verlauf des Programms herausstellt, dass der Gesundheitszustand des Teilnehmers von den Angaben in den Bewerbungsunterlagen abweicht und/oder nicht mit den Gegebenheiten des High School Programms vereinbar ist.

4.2. Die Kündigung setzt eine Abmahnung voraus, es sei denn, das Verhalten des Teilnehmers stellt objektiv eine besonders schwerwiegende Pflichtverletzung dar, insbesondere im Falle einer erheblichen Gefährdung des Teilnehmers selbst oder beteiligter Personen und/oder, wenn sich der Teilnehmer ohne sachlich rechtfertigenden Grund weigert, seine Vertragspflichten zu erfüllen.

4.3. Die jeweilige GLS Partnerorganisation im Gastland ist von GLS bevollmächtigt, Abmahnungen vorzunehmen und gegebenenfalls die Kündigung auszusprechen.

4.4. Im Fall einer berechtigten Kündigung bleibt der Anspruch von GLS auf den Reisepreis in vollem Umfang erhalten. GLS erstattet jedoch ersparte Aufwendungen in dem Umfang, in dem diese bei GLS selbst eintreten oder von den örtlichen Partnern und Leistungsträgern tatsächlich an GLS erstattet werden.

5. Haftungsbeschränkung

5.1. Die vertragliche Haftung von GLS für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,

a) soweit ein Schaden der Vertragspartner weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder

b) soweit GLS für einen den Vertragspartnern entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

5.2. Die deliktische Haftung von GLS für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Diese Haftungshöchstsumme gilt jeweils je Schüler und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche im Zusammenhang mit Reisegepäck nach dem Montrealer Übereinkommen bleiben von der Beschränkung unberührt.

5.3. GLS haftet für Leistungen, welche die Beförderung des Kunden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten, soweit diese Beförderungen Vertragsbestandteil sind wenn und insoweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten von GLS ursächlich geworden ist.

6. Ausschlussfrist und Verjährung

6.1. Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise haben die Vertragspartner innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt der Beendigung der Reise geltend zu machen. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur gegenüber GLS unter der nachstehend angegebenen Anschrift erfolgen. Nach Ablauf der Frist können die Vertragspartner Ansprüche nur geltend machen, wenn sie ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden sind. Dies gilt jedoch nicht für die Frist zur Anmeldung von Gepäckschäden, Zustellungsverzögerungen bei Gepäck oder Gepäckverlust im Zusammenhang mit Flügen. Diese sind binnen 7 Tagen bei Gepäckverlust, binnen 21 Tagen bei Gepäckverspätung nach Aushändigung, bei der Fluggesellschaft geltend zu machen.

6.2. Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit einschließlich vertraglicher Ansprüche auf Schmerzensgeld, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung von GLS oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von GLS beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung von GLS oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von GLS beruhen.

6.3. Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651c bis f BGB verjähren in einem Jahr.

6.4. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise nach den vertraglichen Vereinbarungen enden sollte. Schweben zwischen dem Reisenden und GLS Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisende oder GLS die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

7. Rechtswahl und Gerichtsstand

7.1. Auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und GLS findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

7.2. Der Kunde kann GLS nur an deren Sitz verklagen.

7.3. Für Klagen von GLS gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Kunden, bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz von GLS vereinbart.

7.4. Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht, wenn und insoweit sich aus internationalen Abkommen oder Bestimmungen der EU etwas anderes zu Gunsten des Kunden zwingend ergibt.

8. Informationen zur Identität ausführender Luftfahrtunternehmen

8.1. GLS informiert den Kunden entsprechend der EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens vor oder spätestens bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft(en) bezüglich sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen.

8.2. Steht/stehen bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft(en) noch nicht fest, so ist GLS verpflichtet, dem Kunden die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaften zu nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird bzw. werden. Sobald GLS weiß, welche Fluggesellschaft den Flug durchführt, wird GLS den Kunden informieren.

8.3. Wechselt die dem Kunden als ausführende Fluggesellschaft genannte Fluggesellschaft, wird GLS den Kunden unverzüglich und so rasch dies mit angemessenen Mitteln möglich ist, über den Wechsel informieren.

8.4. GLS sichert zu, keine jener Fluggesellschaften zu buchen, die auf der sog. "Schwarzen Liste" aufgeführt sind - das ist eine gemäß der EU-Verordnung erstellte Liste der Fluggesellschaften, denen die Nutzung des Luftraumes über den Mitgliedstaaten untersagt ist. Diese Liste ist einsehbar unter dem Link oben sowie in den Geschäftsräumen von GLS.

Reiseveranstalter ist: GLS Sprachenzentrum, Einzelfirma: Inh. Barbara Jaeschke, Kastanienallee 82, 10435 Berlin HRA 24 131 Amtsgericht Berlin Charlottenburg

Stand: September 2016

Versicherungshinweise

Bei allen außereuropäischen Schulprogrammen ist staatlicherseits ein auf das jeweilige Land abgestimmter Versicherungsschutz für Gastschüler vorgeschrieben, den Sie miterwerben müssen. In einigen Ländern kann von dieser Abschlusspflicht abgesehen werden, sofern Sie uns einen gleichwertigen Versicherungsschutz nachweisen. Im Programm Australien ist die Pflichtversicherung OSHC im Preis enthalten. Das über GLS buchbare Reiseversicherungspaket beinhaltet eine Kranken, Unfall-, Haftpflicht- Reisegepäckversicherung sowie Reiseassistenzleistungen. Bei Schulprogrammen in Ländern der Europäischen Union besteht die Nachweispflicht einer Kranken- und Haftpflichtversicherung. Sie müssen selbst dafür Sorge tragen, dass die Leistungen Ihrer Versicherung für das jeweilige Land ausreichend sind.

Reiserücktrittskostenversicherung

Wir empfehlen den Abschluss einer Reise-Rücktrittkosten-Versicherung. Die Prämie der über GLS buchbaren Reise-Rücktrittkosten-Versicherung beträgt bei Programmpreisen bis 10.000 € 3,0 % und bei Programmpreisen über 10.000 € 3,6 %. Die Prämie der RRV plus Reiseabbruchversicherung beträgt bei Programmpreisen bis 10.000 € 3,85% mit Allgefahren-Deckung und bei Programmpreisen über 10.000 € 4,25%. Prämien für einen Reisepreis ab 20.000 EUR müssen gesondert angefragt werden. Der Selbstbehalt beträgt 20 % des erstattungsfähigen Betrages je versicherte Person. Maßgebend für den Versicherungsschutz sind die aktuellen Versicherungsbedingungen der MDT (Makler der Touristik GmbH)

Hinweise zum Datenschutz

Ihre persönlichen Daten werden in unserer hausinternen Datenbank gespeichert. Wir nutzen die Daten, um Ihre Anfrage bearbeiten zu können und Ihnen Angebote und Informationen zukommen zu lassen. Wir geben Ihre persönlichen Daten grundsätzlich nicht ohne Ihre Einwilligung an Dritte weiter, sofern dies nicht zur Vertragsdurchführung notwendig ist. Auch die Übermittlung an auskunftsberechtigte staatliche Institutionen und Behörden erfolgt nur im Rahmen der gesetzlichen Auskunftspflichten oder aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung zur Auskunftspflicht.

Die einzige Ausnahme ist wie folgt: Im Zuge der Qualitätssicherung des DFH (Deutscher Fachverband High School) hat sich das GLS Sprachenzentrum als dessen Mitglied verpflichtet, jährlich 150 zufällig ausgewählte Datensätze von High School Teilnehmern vor Abreise an den DFH zu übermitteln. Dies geschieht mit dem Ziel der Qualitätsbeurteilung des Aufenthaltes nach Rückkehr (Zusendung von Fragebögen per E-Mail durch den DFH bzw. eine vom DFH beauftragte Firma); die Ergebnisse werden von einem unabhängigen Beirat geprüft und bewertet. Folgende Daten werden hierfür übermittelt: Name, Vorname, E-Mail-Adresse des Teilnehmers sowie postalische bzw. E-Mail-Adresse der Eltern. Sofern Sie keine Weitergabe der Daten an den DFH wünschen, informieren Sie bitte GLS mit Rücksendung des Vertrags.

 

 

 

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