Praktikum in China

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Fragen an Jasmine Bian, Shanghai

Jasmine Bian, die GLS Partnerin in Shanghai, ist eine typische Vertreterin des modernen China: Mit Mitte 20 - nach ihrem Studium in Kanada - hat sie ihre erstes Unternehmen gegründet, 7 Jahre später ein zweites: eine Sprachschule mit Filialen in Peking und Shanghai und jährlich knapp 1000 Teilnehmern aus aller Welt. Jasmin Bian vermittelt Kursteilnehmer/innen im Anschluss an den Sprachkurs auch ein Praktikum in Shanghai.

Wo platzieren Sie Praktikant/innenen aus dem Ausland?

Als Unternehmerin habe ich gute Kontakte in der business community hier in Shanghai,  doch wo genau ich einen Bewerber platzieren kann, hängt von seinen Sprachkenntnissen ab. Die letzten Platzierungen waren in z.B. bei einem Marktforschungsinstitut, einer Immobilienfirma und einem Reisebüro.

Welche Sprachkenntnisse erwarten chinesische Gastunternehmern?

Sie erwarten Chinesischkenntnisse auf einem Niveau, das der unteren Mittelstufe entspricht, doch die genauen Anforderungen variieren von Firma zu Firma. Man sollte die Schwierigkeit, Chinesisch zu lernen, nicht überschätzen: Mit etwas Disziplin ist eine praktikumstaugliche Verständigung für absolute beginners schon nach 12 Wochen Kurs möglich.

Ansonsten sind die Firmen hier interessiert an Ideen, die Praktikanten möglicherweise mitbringen. Oft sehen sie sich die Praktikanten auch daraufhin an, ob sie für eine dauerhafte Anstellung in Frage kämen."

Wie läuft die Vermittlung ab?

Wir kontaktieren mögliche Praktikumsgeber auf Grundlage der Bewerbung, und während des Sprachkurses, der dem Praktikum vorausgeht, bereiten wir Bewerber ganz gezielt auf die für sie ausgewählte Firma vor.

Was sollten Bewerber beim Interview beachten?

Dass Visitenkarten immer mit beiden Händen entgegengenommen werden, ist allgemein bekannt, denke ich. Gern gesehen wird ein bescheidenes und zurückhaltendes Auftreten. Am besten nicht zuviel reden, Chinesen können Redepausen gut ertragen.

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